Jubiläum mit Ehemaligen und Mitarbeitern

So lange kommt uns das gar nicht vor und doch, als wir die Diashow der letzten 25 Jahre anschauten, wurde uns selbst bewusst, wieviel hier passiert ist mit unseren und den Händen unserer Helfer.

Und die Kinder? Die waren immer mit dabei. Am Anfang völlig ohne Geld, doch das störte nicht, denn was braucht man schon in einem Zirkuswagen mit zwei kleinen Kindern auf dem Land, wo die Natur der reinste Kinderspielplatz ist.

Kindersachen bekamen wir geschenkt und Essen bauten wir selbst an. Eine Kuh wurde uns ebenfalls geschenkt und die Schafe, Ziegenbock und ein Korb voller Hühner. Und das Baumaterial haben wir uns aus einem Braunkohle-Abrissdorf bei Borna geholt.

Die Rasselbande wollte nicht so oft in den Kindergarten, denn hier im Dorf gab es viele Kinder und wir bekamen zu unseren zwei Mädchen noch zwei kleine Jungs. Das gab ein buntes Kindertreiben auf unserem Hof.

 

Bald fing es an mit dem Freiwilligen ökologischem Jahr und der Freien Ausbildung und so trafen sich nach vielen Jahren Carola, unser erster Lehrling und die FÖJler Katharina und Lydia der ersten Jahrgänge beim Ehemaligen-Treffen am 01.07.2017 wieder.

Doch auch die langjährigsten Mitarbeiter unseres Hofes sind zu erwähnen.

Roßbi hat mit ihrer Tochter Johanna hier ihr zu Hause gefunden und steht in der Ökokiste als Teamleiter für Packraum, Hofladen und Bestellung ihre "Frau". Mike unser Haus- und Hof-Tischler hat so viele wunderschöne Holzarbeiten hinterlassen.

Viel Wiedersehensfreude war unter den Mitarbeitern zu spüren, neue Kontakte wurden geknüpft und es war eine bunte Mischenung zwischen Essen, Trinken, Quatschen und Fotos anschauen über die 25 Jahre unseres Hofes.

 

Da ist man selbst ganz erstaunt, was wir so alles gemacht haben.

Ein Teamfoto gab es natürlich auch, denn diese Chance muss genutzt werden.

 

Schön, wenn man so merkt, wie viele fleißige Hände bei uns zu Werke waren und man hört, wie oft die Zeit bei uns Ansporn war, den eigenen Weg zu finden, zum Beispiel, um sein Herz für den Ökolandbau zu entdecken,

 

Gartenbaulehrer zu werden, einen eigenen Hof zu gründen, ein Lehmbaugewerke zu eröffnen oder einfach den eigenen Garten zu pflegen.

 

 

 

Doch der Abend ist noch lang nicht zu Ende und unser Tanzlehrer und Jurtenbauer Jost hat es wieder auf wunderbare Weise geschafft, die Menschen zum Tanzen zu bewegen.

 

 

 

Dafür gab es sogar Überraschungsgäste, nämlich unsere Berufskollegen aus der Clodramühle.

 

So konnten wir einen herrlichen Abend mit Livemusik erleben und es störte uns gar nicht, das dunkle Wolken aufzogen,

 

denn wir tanzten im Saal oder saßen bei einem Cocktail in der Tennenbar.