Orangen von Francesco aus Sizilien

Weihnachten ohne Orangen kann man sich nicht mehr vorstellen, warum sollte man auch, wenn sie in Sizilien so gut wachsen und die Bio-Bauern dort ihre Arbeit so gut machen wie Francesco von L`arcobaleno.

Er versteht es, zusammen mit seiner Frau Anna Maria, wie kaum ein anderer in der Region gemeinsam mit anderen Biobauern eine Erzeugergemeinschaft für den Export nach Deutschland und anderen Ländern zu leiten.

 

Der Regenbogen gibt den Namen und das Logo für eine Gemeinschaft von Bauern mit rund 100 Hektar Orangen, davon 8,5 ha Naturland-zertifiziert für unseren Großhändler Weiling, mit dem wir auch auf dieser Reise unterwegs waren.

Wir machten einen schönen Spaziergang durch den Orangenhain und wurden neben fachkundigen Antworten auf jede unserer Fragen auch von herrlichen Naturschauspielen umgeben.

 

 

Denn ein Regenbogen wurde uns zur Untermalung des Namens gezaubert und das Wolkenspiel in den hügeligen Tälern des Berges Sicane auf ca 200m über den Meeresspiegel war traumhaft.

 

 

Und obwohl es dort sehr selten regnet, scheint sich extra für uns ein Regenguss anzusagen und das ist für die Orangen genau jetzt richtig.

 

 

Wir retteten uns in die Abpackhalle und schauten uns die Maschinen an, die die Orangen über die Rollbänder zur Sortierung bringen, um dort in die Kisten zu wandern.

Hier darf ich unter Aufsicht des Chefs auch mal einpacken und er packt meine Kiste doch glatt wieder aus, weil es sooo nicht richtig war! Na gut, meine nächste Kiste wurde besser und durfte anstandslos ihre Reise nach Deutschland aufnehmen.

 

Auch hier in den Hallen gabt es noch viel zu erzählen und, wie auf dieser Reise üblich, zu Essen und zu Trinken. So genießen wir den Tag und werden sogar noch am Abend bei einem Essen am Meer verwöhnt.

 

 

Konsti und ich sind sichtlich erfreut über diese schönen Erlebnisse in Sizilien. Hier im Orangenbaum: Wir empfehlen euch Navelina Orangen von L`Arcobaleno oder die 3kg Boxen von Biosybaris, diese sind erhältlich in unserem :

Demeter-Clementinen von Biosybaris

Wenn man unter dem Regenbogen im Clementinenhain von Biosybaris steht und die leckeren Demeterfrüchte genießen darf, das ist schon etwas ganz besonderes.

 

 

 

Zusammen mit dem Verein Ökokiste haben wir diese Reise unternommen, um uns zu überzeugen, wie unsere Biobauern im Ausland arbeiten.

Kalabrien wird als das beste Anbaugebiet von Clementinen bezeichent und ganz ehrlich, das glauben Konstantin und ich ganz sicher.

Die drei Geschwister Minisci konnten uns mit ihrer Herzlichkeit, Gastfreundschaft und Überzeugung für Demeter und Bio begeistern. Zwei davon waren gerade auf einer Demetertagung in Italien und kamen abends zu dem wunderbaren Abendessen und dem Überraschungstanzabend dazu.

Wir erfuhren viel über den Anbau und waren schon beeindruckt, die riesigen Komposthaufen für die Düngung der Demerfrüchte von oben zu sehen. (Auf dem Bild links im Tal) Seit 1996 sind alle Flächen Biozertifiziert. 110 Hektar davon sind Demeter.

 

Die Packhalle ist wie meistens im Ausland eine Kooperative von vielen Biobauern der Region, bei Biosybaris sind es 84 Gesellschafter. Man konnte den Weg der Clementine vom Baum bis in die Kisten verfolgen.

 

 

Hier werden gerade die Kisten für unseren Großhändler Weiling, der die Reise auch organisierte, verpackt.

 

Als wir am Morgen nach dem Besuch beim Hotel am Meer noch diesen herrlichen Sonnenaufgang erleben durften und dann im November noch kurz zum Morgenbad ins Wasser springen konnten, da war die Welt irgendwie so richtig schön.

Deshalb danke an den Veranstalter und die überzeugten Biobauern Italiens....

...und genau pünktlich zum Freitags-Hofladen kommt ein Geschenk von Biosybaris bei uns an. Ich habe mich so gefreut: Ein Clementinenbäumchen aus Kalabrien.

Wir empfehlen euch die 2,3kg Clementinen-Box, praktisch und lecker. Guten Appetit!

Weißkohl ist nun abgeerntet

Es wurde so schnell kalt und der Frost kam, dass sich unsere Ernter beeilen mussten, die Kohlernte einzufahren.

 

 

 

 

 

Jeder Kopf wird einzeln mit dem Messer abgeschlagen und in Kisten auf den Hof gebracht. Schon etwas kaputt, weil es eisekalt ist auf dem Acker, erntet Doro den letzten Kohl.

 

 

 

Was für ein Pracht-Exemplar :-)

 

 

 

 

 

Im Hof angekommen, werden alle Ernte-Kisten in eine große Holzkiste umgefüllt ...

 

 

 

 

 

 

 

... von den gröbsten äußeren Blättern gesäubert, die hier noch zu sehen sind ...

 

 

... und dann schön säuberlich in unser Lager geschichtet. Bei Bestellung entfernen die Ernter komplett die äußeren Blätter bis zum geschlossenen Kopf. Die fertigen Kohle kommen an den Packplatz und werden je nach Wunschgewicht in die Ökokisten gepackt - so gut es geht.

 

Leider war die Ernte dieses Jahr nicht so ertragreich. Wir konnten deshalb leider nicht so viel Sauerkraut wie im Vorjahr ansetzen. Wir bleiben aber guter Dinge, dass uns das Wetter im nächsten Jahr wohlgesonnener ist.

Nero di Toscana - der Schwarze aus der Toskana

Dieser wundervolle Name gehört zu einer neuen Sorte, die wir dieses Jahr erstmalig angebaut haben. Unser Gerd wollte das gern einmal ausprobieren und es ist ihm und dem Landwirtschaftsteam wundervoll gelungen.

Der Palmkohl ist eine italienische Züchtung mit langer Tradition und sozusagen eine Spezialität aus der Toskana. Es heißt auch, dass diese Kohlform die Mutter von beispielsweise Rosenkohl, Kopfkohl und Grünkohl sei.

 

 

Und die Ähnlichkeit ist nicht zu verkennen. Beim "Nero di Toscana" werden die Blätter einzeln gepflückt. Das geht auch schon in den wärmeren Jahreszeiten. Damit unterscheidet sich der Schwarzkohl stark vom Grünkohl.

Verwenden Sie die schmackhaften Blätter vor dem Frost für Gemüse, Salate, Suppen und Wokgerichte und nach dem Frost wie Grünkohl. Der Schwarzkohl erinnert geschmacklich etwas an Brokkoli.

 

 

 

Leider ist noch immer kein Kräutlein gegen die weiße Fliege gewachsen ... ach Halt, Gerd hat noch eine Idee für das nächste Jahr. Die weiße Fliege mag den Salbei-Geruch nicht. So ist die Idee geboren, nächstes Jahr eine Tinktur aus Salbei-Pflanzen zu spritzen. Wir werden sehen, ob das erfolgsversprechend ist. Für dieses Jahr möchten wir Sie bitten, die Blätter ordentlich zu wässern. Dann gehen die kleinen Kohl-Liebhaber ab. Wir waschen das Gemüse ebenfalls nach der Ernte und bevor es in Ihre Ökokisten kommt. Der Qualität des Kohls schaden die kleinen Fliegen allerdings nicht.