27.06.2014: Workshop - Frauenkräuter

FrauenkraeuterFrauenkräuter sind in der Pflanzenheilkunde etwas ganz Besonderes. Wie wir sie finden und ganz praktisch im Alltag anwenden können, zeigt Ihnen Grit Tetzner, Phytologin aus Waldenburg, an diesem Frauen-Kräuter-Abend in entspannter Runde bei einer Tasse Tee. Wir können uns von Frauenmantel einhüllen lassen, mit Eisenkraut unsere innere Kraft stärken und mit Rotklee unser Hormonsystem wieder in Balance bringen.

Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich!
Grit Tetzner: 037608-36569
Preis: 15 Euro

14.06. - 20.06.2014: 90 Jahre Demeter Aktionswoche

Aktionswoche auf dem Guidohof

Dieses Jahr wird der Anbauverband Demeter 90 Jahre alt. Das wollen wir mit Euch zusammen feiern. Eine Woche lang gibt es ein buntes Programm rund um den biologisch dynamischen Anbau. Der Höhepunkt wird der Demeter-Genussabend, für den eine Anmeldung erforderlich ist.

14.06.2014 11.00 bis 12.00 Uhr: Guidohof als Demeter-Biohof

Silke Armin Lucht21 Jahre bauen wir nach biologisch-dynamischen Richtlinien an. Silke und Armin Lucht berichten über ihre Erfahrungen bei einem Hofrundgang und stehen für alle Fragen gerne zur Verfügung.

17.06.2014 15.00 bis 19.00 Uhr: Demeter-Qualität schmecken

Verkostung

Wir laden Euch in unseren Hofladen zu einer kleinen Kostprobe verschiedener Demeter-Produkte ein.

18.06.2014 15.00 bis 17.00 Uhr: Demeter für Kinder

TieraktionKommt mit Euren Kindern auf unsere Sommerwiese. Bei schlechtem Wetter treffen wir uns im großen Saal. Wir haben eine Art Schnitzeljagd mit 7 Stationen vorbereitet. Die Kinder erfahren viel über unseren Guidhof und müssen am Ende das richtige Lösungswort finden. Unsere Tiere freuen sich außerdem über Streicheleinheiten. Außerdem gibt es einen kindsgerechten Hofrundgang um 16.30 Uhr.

19.06.2014 18.00 bis 21.00 Uhr: Demeter-Genussabend

Genussabend

Achim Wagner vom Demeter Aktiv Partner-Programm führt durch den Abend und vermittelt viel Wissenswertes:
"Warum ist Bio nicht gleich Bio?" und
"Was nährt, wenn wir essen?".
Wir sorgen für die Verköstigung.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf max. 30 Personen. Warten Sie also nicht zu lange mit Ihrer Anmeldung.

Anmeldung unter Telefon: 037609-5433
oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

20.06.2014 14.00 bis 19.00 Uhr: Demeter-Qualität schmecken

Verkostung

Demeter im Hofladen: Wir laden Euch zu kleinen Kostproben von Demeter-Produkten in unseren Hofladen ein.

 


 


 



 

Tour de Kas Deutschland

TourdeKas DeutschlandJetzt bleiben wir zu Hause und wandern durch die Rhön, im Münsterland, in der Eifel und im Allgäu, um leckere Käsespezialitäten zu finden.

Unser langjährigster Käse ist der Allgäuer Bergkäse vom Boschenhof. Vielleicht kennt ihn noch jemand den "Boschi" aus unseren Anfangszeiten, als es im Angebot nur diese Käsesorte gab.

Aber am Schönsten sieht der "Dorfkäse mit Wiesenblumen" aus, da isst das Auge doch mit!

Nächste Woche in unser "Tour de Kas - Deutschland"

Passend zum Thema gibt es jetzt auch feine, helle Brötchen bei uns aus der Holzofen-Backstube.

Erhältlich über unseren Online-Shop oder in unserem Hofladen.

Unsere Holzofenbrote

Unser leckeres Holzofenbrot entsteht in vielen Schritten in Handarbeit.
 
 

Der Ofen

Den altdeutschen Backofen mit 4 m² Backfläche baute ich 2003 mit einem Ofensetzer aus den Materialien Lava-Tuffstein, Schamotte und Lehm.

Das Heizmaterial

Zur Herstellung von Vollkorn-Holzofenbrot gehört nicht nur der aufwändige Backvorgang, sondern auch die Bereitstellung von jährlich 40 m³ Laub- und Nadelholz. Dieses muss gekauft oder selbst geworben, von uns gesägt, gespalten und gestapelt werden. Bei zweijähriger Lagerzeit müssen also auf dem Hof immer 120 m³ Backholz liegen. Bei uns auf dem Hof kommt nur unbehandeltes Holz aus unserem Wald zum Einsatz, am besten Buche.
 

Die Herstellung der Mehle

Das Getreide wird einen Tag vor dem Backtag in der hofeigenen Mahlstube schonend auf Naturstein vermahlen. Dadurch werden die wichtigen Nährstoffe erhalten. Das Getreide kommt von unseren eigenen Flächen oder von regionalen Biohöfen.
 
 

Die Vorteige

Wir backen mit einer Vielfalt von natürlichen Backtriebmitteln. Unsere Brote bekommen die Zeit, die sie zur optimalen Gare brauchen, obwohl dies eine erheblichen Mehraufwand bedeutet, den heutzutage kaum jemand aufbringt. So wird z.B. die erste Triebstufe des Mehrstufensauerteigs für das Roggenbrot und das Sonnenblumenkernbrot um ca. 9 Uhr des Vortages bereitet. Alle anderen Vorteige haben mindestens 12 Stunden Zeit zum Reifen und werden alle selber hergestellt. Dazu werden Sie in unserem Gärraum bei kontinuierlicher Temperatur gelagert.
 
 
Als Besonderheiten verwenden wir beim Dinkelbrot eine selbst vermehrte Langzeithefe, damit es noch bekömmlicher wird. Unsere Brote bekommen mit Bedacht keinerlei Brotgewürze, denn: Ein Brot muss aus sich heraus schmecken. Deshalb bestehen sie nur aus Mehl, Wasser, natürlichem Triebmittel und Salz.
 

Der Backvorgang

Wenn am Backtag früh um 2:30 Uhr der Ofen gefeuert wird, besteht die Kunst des Bäckers darin, die Teigbereitung, das Wirken der Brote, die Abstehzeit und das Einfeuern so zu gestalten, dass die Brote zeitgleich mit dem Ofen einschubfertig sind. Denn bei einem altdeutschen Holzofen kann man die Temperatur nicht mehr regeln, wenn einmal die Brote im Ofen sind.
 
 
Jetzt kann man nur noch durch Hin- und Herschieben der Brote zu wärmeren oder kälteren Stellen im Ofen etwas variieren, wa sich bei 200 Broten schonmal zu einer schweißtreibenden Angelegenheit entwickeln kann. Obwohl wir immer um gleich bleibende Qualität bemüht sind, kann man die Komponenten Holz, Stein und Feuer nicht mit dem Stellknopf regeln. Deshalb kann es trotz unserer Sorgfalt mal zu einer schwarzen Ecke kommen, die eigentlich nur signalisiert: Dies ist ein echts Holzofenbrot.
 
 
Wussten Sie, dass die Brote durchweg schwerer sind als angegeben, damit Sie immer genug Ware für Ihr Geld bekommen, auch wenn mal was weggeschnitten werden muss?
Auch der Backprozess macht unsere Holzofenbrote so einzigartig: Da nur mit der gespeicherten Wärme der Steine gebacken wird, bekommen die Brote am Anfang eine relativ hohe Anfangshitze, damit sie schön aufgehen und sich alsbald eine Kruste bildet. Bei Abfallen der Temperatur wird das Innere des Brotes langsam ausgebacken. Damit bleibt so viel wie möglich Feuchtigkeit im Brot erhalten. Ein Grund, warum sich unsere Brote so lang frisch halten. Dies und das Aroma des Holzes und der Natursteine mit ihrer natürlichen Wärmeabstrahlung machen die Guidohof-Brote zu einer Delikatesse.

Die Lagerung

Sie sollten die Brote in einem Brottopf aus Steingut lagern. Mit einem Tuch darüber können Sie den Feuchtgehalt des Brotes selber regulieren: Ohne Tuch bleibt die Kruste am längsten erhalten, das Brot wird aber auch etwas schneller trocken. Mit Tuch zieht die Kruste die Feuchtigkeit von Innen und wird weicher. Das Brot kann so bis zu einer Woche gelagert werden.
 
Autor: Armin Lucht