Diesjährige Kartoffelernte abgeschlossen

Das Gefühl, wenn man die letzte Kartoffelreihe gerodet hat und somit die Kartoffelernte abgeschlossen hat, ist immer wieder ein wunderschönes Glücksgefühl, weil man in der Gemeinschaft etwas Schönes geschafft hat.

 

 

Dieses Jahr hatten wir einige Komplikationen: Ein reigenreiches und zu kaltes Frühjahr und eine lange Trockenzeit im August hatten zu Folge, dass die Ernte wesentlich geringer ausfiel und die Kartoffeln kleiner sind. Dazu kamen Treckerreparaturen und letztlich der Zeitdruck.

 

 

Doch gerade rechtzeitig haben wir es geschafft und stolz freuen sich alle Beteiligten.

 

 

 

 

 

Sogar die Sonne zeigte sich nochmal, um uns zu beglückwünschen, bevor wir alles auf den Hänger laden und nun in die Kartoffellager schaufeln.

 

Wie herrlich dreckig man dabei werden kann zeigt euch hier die Doro und nichts desto trotz blieb die Laune immer gut und

als Zeichen für unsere Liebe zu der Arbeit zeigt euch Konsti noch den Kartoffelfund für das Herz.

 

 

 

Wir haben ab sofort fünf Sorten im Angebot, auch 12,5 kg-Säcke zum Einkellern (so lange der Vorrat reicht):

- Senna (rotschalig, vorwiegend festkochend)

- Sava (vorwiegend festkochend)

- Karlena (mehlig)

- Linda (festkochend, wird bei länger Lagerung mehlig)

- Ballerina (festkochend)

Betriebsausflug zur Kaffeefee

Die Dankeschön-Betriebsausfahrt für die Hoffest-Helfer veranstalteten wir dieses Jahr bei der Kaffeefee in Wüstenbrand. Und nachdem wir nun schon von Choco del Sol wissen, was ein hochwertiger Kakaogenuss ist, so sind wir jetzt darüber aufgeklärt, was mit fairer Kaffeeproduktion gemeint ist.

So kamen wir in den dreifachen Genuss von sortenreinem Kaffee, der noch im Hochland gedeihen kann und noch von Hand geerntet wird.

 

 

 

 

 

Sehr interessant war auch zu erfahren, warum manche Menschen den herkömmlichen Kaffee schwerer verdauen können. In der heutzutage oft verwendeten Robusta-Sorte sind mehr Säuren enthalten.

 

 

 

 

 

 

Wir konnten den Röstvorgang einmal live miterleben und waren sehr beeindruckt, welches Fingerspitzengefühl dafür benötig wird. Das erinnerte uns stark an unsere Holzofenbäckerei :-) Außerdem lud uns Frau Kujawski ein, die Geschichte des Kaffees zu erfahren und sie ist darin wirklich eine Spezialistin. Nächstes Jahr feiert die Kaffeefee 10jähriges Bestehen. Das Handwerk des Kaffeeröstens hat sich Frau Kujawski über mehrere Jahre in Lehrgängen und Praktikas als Quereinsteigerin selbst angeeignet und war unter den ersten sechs Unternehmen Europas, die bei dem Projekt Cafecita mit eingestiegen ist. Cafecita hält die Geschäftsbeziehungen zu den Bauern des kleinen Bergdorfes Lampocoy im Nuevo Oriente/Guatemala, wo der hochwertige Arabica-Cafe angebaut wird.

Beim abschließenden gemütlichen Buffett unserer selbst kreiierten Speisen gab es eine Überraschung für alle Guidos.

Weil so ein wunderschöner Flügel im Raum steht und das wusste unsere Nicole als Veranstaltungsoranisatorin bereits, haben sie und ich Carsten Klobe als Pianist engagiert für die musikalische Untermalung.

 

 

 

 

 

 

 

Ein schöner Abend mit viel Lachen und der Freude am Kaffee für die ganze Gemeinschaft der Guidos.

 

 

 

 

Produkttipp:

In unserem Online-Shop haben wir eine erlesene Auswahl von reinen Hochland-Kaffee-Spezialitäten, die von Hand geerntet und verlesen und fair gehandelt werden.

Zum Online-Shop

Rote Bete ist Jonathans Gemüse

Jonathan und Doro sind dieses Jahr mit ihren Fahrrädern auf den Hof gekommen und wollten gerne bei uns die Freie Ausbildung im Osten anfangen. Die beiden waren uns sofort sympathisch und da hat Armin alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die beiden bleiben können. Und nun ist Jona eine wertvolle Hilfe im Landwirtschaftsteam. Er betreut dieses Jahr die Rote-Bete-Felder.

Auf diesem Foto zeigt er uns, dass neben diesem Ackerstreifen noch drei weitere Reihen dazu gehören. Nächste Woche hat Sophie wieder die Feriengruppe aus dem Kindergarten in Wolkenburg zu Gast. Die Kinder freuen sich schon auf eine große Ernte-Aktion. Dafür ist die Rote Bete vorgesehen.

 

 

 

 

 

Jede Knolle wird mit der Hand gezogen. "Hier müssen wir gut aufpassen, dass wir die Blätter nicht zerbrechen, weil die Pflanzen etwas eng stehen dieses Jahr", erzählte mir Jonathan bei der Arbeit.

 

 

 

Danach wird das Gemüse gewaschen.

 

 

 

 

Von den kleineren Knollen machen wir Bunde mit je drei Stück. Alle größeren Knollen verlieren leider ihr Grün und können als Kilo-Ware bei uns bestellt werden.

Nach der großen Ernte-Aktion wird unser Rote-Bete-Keller gefüllt, so dass unsere Kunden den Winter über noch lange Rote Bete bestellen können.

Versuch geglückt: erstmalig Wurzelpetersilie

Unser Gärtner Gerd hat sich dieses Jahr an eine neue Sorte herangewagt: Ab sofort gibt es Wurzelpetersilie mit Grün bei uns.

Gerd hat eine Tüte Bingenheimer Saatgut ausgesät und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wurzelpetersilie hat wie Petersilie eine lange Keimzeit und ist daher immer etwas ungewiss, ob die Pflänzchen zu ihrer Kraft finden.

Doch heute stand er glücklich auf seinem Feld. Acht Quadratmeter Fläche konnte er mit Wurzelpetersilie bepflanzen. Und als erstes Fazit hat er gesagt, dass sie noch mehr Fläche im nächsten Jahr bekommen können, damit die Wurzeln genug Platz zum Wachsen haben und nicht zu eng stehen.

Hätten Sie es erkannt? Man kann das Gemüse leicht mit Pastinaken verwechseln. Beim Anbau und den Inhaltsstoffen sind die beiden Sorten in der Tat sehr ähnlich. Von September bis April können beide geerntet werden. Dazu haben beide sehr ähnliche Nährstoffe, u.a. sehr gute ätherische Öle. Sie haben eine verdauungsanregende und harntreibende Wirkung.

Optisch liegt der Unterschied in der Größe. Pastinaken können fast die doppelte Länge erlangen. Zudem ist sie durch einen hohen Zuckergehalt eher süßlich, nussig im Geschmack. Für Babybrei eignet sich die Pastinake daher hervorragend, aber auch in Suppen oder als Pürree. Wogegen die Petersilienwurzel stark an die Petersilie erinnert. Sie bietet daher eine gute Alternative für Sellerie in der wärmenden Gemüsesuppe. Außerdem kann man das Grün wie Petersilie als Kraut zum Würzen oder in Smoothies nutzen.