Vom Feld in den Lagerfeuertopf

Ein vegan-ayurvedischer Kochkurs der ganz aktiven, etwas anderen Art sollte es werden. Und es ist uns gelungen!

Aktiv und anders ist wohl schon die Tatsache, dass wir alle gemeinsam nach einer Einführung von Georg, unserem Peacefoodkoch, mit Schubkarre auf den Acker zogen.

Hier konnte jeder nach Herzenslust ernten. Neben den Gemüsepflanzen des Herbstes wanderten Kräuter, Wildkräuter und Blumen in unsere Warenkorb-Schubkarre. Nebenbei konnte ich einiges über Bioanbau und unsere Geschichte erzählen.

Natürlich verwendeten wir nicht nur Bioprodukte vom Feld, sondern auch die besten Zutaten aus unserem Hofladen-Angebot. Reichlich Öle von Bioplanete und Gewürze von Sonnentor ergänzten unseren Tisch.

 

 

Doch das Schönste war die Kräuterschale mit essbaren Blüten.

 

 

 

 

 

So begannen wir den Kochkurs mit der Zubereitung eines Salates, wo jeder Teilnehmer seine eigene Kreativität zum Ausdruck bringen konnte.

 

Hierin besteht die Kunst: intuitiv zu agieren und die für uns wahrnehmbaren Geschmacksrezeptoren in Balance zu bringen. Von sauer über scharf zu süß, salzig und bitter darf und sollte alles enthalten sein.

Das Abrunden fiel dem Koch zu. Und am Ende freuten wir uns, die wunderbar grüne Vitaminpowerschüssel mit den Händen zu vermischen.

Das Wissenswerte über Ernährung zwischendurch, was sich Georg über die Arbeit in der Villa Esche, seinen Aufenthalten in Costa Rica und bei Rüdiger Dahlke aneignete, war auch für mich oft neu. Man lernt eben nie aus!

Das Highlight am Abend, als es langsam dunkel wurde, war natürlich das Kochen am Lagerfeuer. Hier sorgte Georg für eine Suppengrundlage, die dem Gemüse und gekeimten Hülsenfrüchten die typisch aryuvedische Geschmacksnote verschaffte.

Ein allgemeines: "lecker...." ging durch den Kreis der Genießenden.

Natürlich darf eine Nachspeise nicht fehlen. Und wie eine Süßkartoffel zu einem super leckeren Dessert wird, das verrät Ihnen Georg mit dem nächsten Ökokistenrezept.

Das Wunderbare des Kohlkopfes

Unser heutiger Feldrundgang lässt zur Zeit keine Wünsche offen.

Es ist Erntezeit und alles steht in voller Frucht. Besonders die Kohlpflanzen beeindrucken durch ihre Schönheit. Was die inneren Werte betrifft, wird er viel zu wenig geschätzt, denn ernährungsphysiologisch steht er in vorderster Reihe.

Liegt es an der fehlenden Kreativität beim Kochen?

Dafür haben wir aber sofort zwei Lösungen parat.

 

 

 

1. Unsere Rezepte!

Diese finden sie bei jeder Ökokistenbelieferung in Papierform an der Kiste oder als Email in ihrem Postfach oder am Onlineshop-Eingang.

Aktuell zum Beispiel: Wirsing- Kartoffeltopf

 

2. Kochkurs mit Georg Heinrich

Am 28.9.2017 mit vegan-ayurvedischer Küche vom Feld bis auf den Teller. Ein Nachmittag und Abend voller Inspirationen und Kreativität in unserer Sommerküche.

 

 

 

 

Oder liegt es an den zu wenigen Informationen?

Auch hier können wir Sie unterstützen:

 

Hier sehen Sie alle Gemüsesorten mit ihren Nährstoffen

Die kraftvollsten Antioxidantien der Natur befinden sich beispielsweise im Rotkohl, einer der wertvollste Eisenlieferanten ist der Grünkohl, Vitamine und Mineralien findet man hier in Hülle und Fülle.

 

 

Jeden Morgen geht es bei uns auf den Acker um frisch zu ernten und dass uns das Freude macht, seht ihr hier :)

 

 

 

 

Jedes Produkt schützt eine Art

Wie kann man mit seinem Kaufverhalten direkt positiven Einfluss auf die Natur und insbesondere auf die Artenvielfalt nehmen? Auf meine Frage, was Konstantin aus dem Angebot vom "Kaufmannsladen" (dem Bioladen in Leipzig, in dem er gerade arbeitet) empfehlen würde, kam sofort die Antwort: "Vivasphera"

Eine Initiative, die mit Bioprodukten wie Wein, Fruchtaufstriche und Wurstwaren gefährdete Arten schützt und sich der Käufer mit dem Genuss aktiv einsetzen kann.

Denn: "Das Artensterben hat bereits gravierendere Auswirkungen als der Klimawandel. In Deutschland gelten über 30% aller Tier- und Pflanzenarten als gefährdet. Die Vogelbestände gingen in den letzten 25 Jahren bei fast 50% der Arten zurück, 25% der Brutvogelarten in Deutschland stehen auf der Roten Liste."(Bundesamt für Naturschutz)

Je ein Produkt steht für den Erhalt einer Art und ist auf dem Etikett abgebildet.

Zum Hoffest haben wir also Vivasphera eingeführt und folgende Arten werden durch unsere Einlistung und natürlich Ihren Kauf geschützt:

Die Vogelarten: Rotschenkel, der Wiesenpieper, Raubwürger, Gelbspötter, Dorngrasmücke

Die Schmetterlingsarten: Schwalbenschwanz, Zitronenfalter

 

 

 

 

 

 

 

Wir freuen uns, damit einen Beitrag für den Erhalt unserer lebendigen und vielseitigen Natur zu leisten.

Gelungenes Hoffest nach
25 Jahren Guidohof

Wind und ein kleiner Nieselregen hat uns nicht davon abgehalten, ein wunderbares Fest mit vielen aufgeschlossenen und freundlichen Menschen zu feiern.

Weil uns die Kinder als Zukunftsträger so wichtig sind, gab es viele Angebote für sie. Unser Lieblingspuppenspieler ist Frank Schenke aus Leipzig, der schon ein Dauerabo bei uns hat. Er spielte "Petterson und Findus" und die zwei Figuren passen wunderbar auf einen Bauernhof. Viele Mitarbeiter bedauerten, nicht auch mal in der Vorstellung sitzen zu dürfen. Deshalb geht unsere Hoffest-Dankeschön- Ausfahrt auch zum Stück "Die Vermessung der Welt" für Erwachsene. Damit unterstützen wir sogar noch das Crowdfunding.

Die Clowns Suchi, Adel und Jochen von der Spieltour aus Dresden erheiterten mit ihrem Mitspieltheater die Gäste und natürlich war

 

 

 

die Stroh-Hüpfburg mit eingebauter Rutsche ein großes Highlight für die Rasselbande.

 

 

Doch auch die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten: Drei Musikergruppen brachten ihre Instrumente zum Klingen. Die Begleitmusik zum Kaffeetrinken spielten Oli und Paule.

Auf der oberen Hallenbühne gaben Guiseppe & Co. mit Straßenmusik am Nachmitttag und

Josa & Udo am Abend mit Blues und Folk ihr Können zum besten.

Vor dem Hoffest haben wir gebacken,

Brote vorbereitet,

Couscoussalat zubereitet und vieles mehr, um die Gaumen der Besucher zu verwöhnen und wer wollte,

konnte auch wieder seine eigene Pizza gestalten und im Holzofen backen lassen.

 

 

Doch was wäre unser Hoffest ohne die vielen Stände, die ihre Produkte aus ökologischen oder anderen wertvollen Bereichen anbieten und die wir jedes Jahr so gern begrüßen. So waren dieses Jahr unter anderen bei uns:

Patrick von Choco del Sol, fast vom ersten Hoffest an dabei: das Baumhaus aus Zwickau,

Weltladen Akelei,

unsere langjährigen Freunde aus der Schafkäserei Salden von der Clodramühle,

Naturbaustoffe Zwickau,

auch lange schon dabei: Liese Lotte (Chemnitz) und

Karuna (Mittelbach).

Zwei Produzenten waren eingeladen:

Beutelsbacher stellte seine Säfte aus samenechter Produktion vor, und ich finde, sie sind ein echtes Geschmackserlebnis.

 

 

Veganett stellte seine veganen Aufstriche zum Hoffest vor.

 

 

Unseren Biogroßhändler Naturkost Erfurt konnte man über die Bio-Bauern im Ausland befragen oder eben am Glücksrad drehen.

 

Am Abend saßen wir sehr glücklich am Lagerfeuer beisammen mit Federweißer und Gitarre und freuten uns gemeinsam, dass wir alles so gut geschafft haben, wir viele Menschen glücklich machen konnten mit unserem Fest und dass wir so eine tolle Gemeinschaft sind :)