Die abenteuerlichste Art der Teambildung

Es gibt wahrscheinlich keine anstrengendere, aber gleichzeitig wirkungsvollere Art der Teambildung, die noch dazu mit einem Heidenspaß verbunden ist. Dazu hieß es am 24.9.2016 mit drei Fahrzeugen nach Süddeutschland zu fahren, um bei Tough Mudder mit 12 Leuten als Guidohofteam zu starten. Schon im Auto wurde gelacht und unsere T-Shirts "Feel the Power of the Biobauer" erfüllten ab jetzt ihre wahre Bestimmung.

Der fröhliche Trupp startete den 18 km Hindernislauf mit Feuereifer und Franzi, Martina und ich waren die Fotographen am Schauplatz. 12.20 Uhr war Start und zuerst mussten wir zwei Stunden warten, um das Guidohofteam dann freudig am  3,5m hohen Sprungturm ins Wasserbecken zu erwarten.

Der Schlachtruf: "Guido- Hof" hat uns, durch seine Lautstärke, nun auch in Bayern bekannt gemacht und dann noch solche lustigen Menschen dabei!

Das Schöne der Veranstaltung offenbarte sich schnell: Hier hilft jeder jedem, hier geht es um Ausdauer, Kraft und Durchhaltevermögen und einzig und allein um das Ankommen des gesamten Teams ins Ziel.

Was man niemals alleine schaffen würde, schafft man in der Gruppe und so dachte Konstantin  im Vorfeld, dass er das Hangeln über das Wasserbecken niemals schaffen würde.

 

 

Doch dann mit dem Adrenalin und dem Anfeuern der Gruppe legte er neben Roman, Andy und Rene dann doch die Strecke mit Armeskraft zurück.

Und erst unsere Mädels. Ich ziehe den Hut vor meinen tollen Mitarbeiterinnen: Karo, Nicole, Sophie und Roßbi starteten nach wochenlangen Training immer mittwochs nachmittags und sonntags und sie haben es sooo toll gemacht. Ich war dermaßen stolz auf das Guidohofteam, dass außerdem mit Tim, Alex, Malte und Oli an dem Lauf teilnahm.

Wie sie da ankamen mit ausgepowerten und mit schlammbespitzten Körpern, total guter Laune und einer Freude wie ein Haufen kleiner Kinder, die sich mit Schlamm bespritzen, da wusste ich einmal mehr: Mit denen können wir Bäume ausreißen, obwohl wir die auf dem Guidohof in der Regel lieber einpflanzen.

Und wer uns unterstützen will noch mehr Bäume einzupflanzen für den guten Zweck, der kann ab jetzt bei uns getopfte Guidohof- Eichen-Stecklinge erwerben und unterstützt damit die "Freie Ausbildung im Osten". Denn die haben das Geld gerade besonders nötig. Wir verkaufen die kleinen "Kraft der Druiden-Bäume" für 10,- € und 5,- € gehen davon an die Freie Ausbildung. Denn auch unsere Lehrlinge sollen wachsen und stark und kräftig werden für den Ökolandbau, sodass wir immer mehr Höfe der biologischen bäuerlichen Landwirtschaft wachsen lassen für die Zukunft unserer Kinder.

15 Hektar neues Bio-Land

Armin hat heute, Montag den 26. September 2016, den neuen Pachtvertrag mit Frau Sturm unterzeichnet. Das ist ein weiterer kleiner Schritt in Richtung nachhaltige Bodenbewirtschaftung, um für unsere folgenden Generationen noch fruchtbares Ackerland zu bewahren.

 

 

Wir freuen uns besonders sehr, dass Frau Sturm mit dem Angebot auf uns zugekommen ist. Sie verwaltet die Brunnenanlage von Boderitz, wo nun unsere neuen 15 Hektar Ackerfläche sind, und hat sich einen Bio-Bauern auf ihren Landwirtschaftsflächen gewünscht. Die Wasserqualität ist sehr gut, nur der Nitratgehalt war immer sehr kritisch. Hier erhofft sie sich eine wachsende Verbesserung.

 

 

Ein bisschen Geduld muss Frau Sturm aber mitbringen. Drei Jahre dauert die Umstellung eines konventionell bewirtschafteten Ackers in einen Demeter-Acker. Der Boden wird nun von uns aufbereitet: gelockert, oberflächennah bearbeitet, mit saftiger Gründüngung besät und während ihres Wachstums mit Kompost-Tee und biologisch- dynamischen Präparaten unterstützt. Das bringt die Nährstoffe und mikrobielle Tätigkeit in den Boden zurück, die später unsere Pflanzen benötigen werden. Geplant ist, nach drei Jahren u.a. Getreide hier anzubauen, der Rohstoff für unsere leckeren Holzofenbrote.

 

 

Wenn es auch im ersten Schritt viel Arbeit ist, die wir in die Qualitätsverbesserung des Ackers stecken, und Boderitz eine halbe Stunde Fahrzeit vom Guidohof entfernt ist, konnte Armin das Angebot nicht ausschlagen. Das Feld ist rund herum geschützt durch Wald, Hecken und Streuobstwiese. Und damit nun alle Bewohner von Boderitz sehen, dass hier ein Demeter-Betrieb arbeitet, haben Armin und Frau Sturm gemeinsam das Schild aufgestellt.

Und weil ich die 15 Hektar nicht auf ein Foto bekomme, gibt es hier ein kleines Panorama:

Herbstkartoffelernte bei herrlichem Wetter

Yeahh ... voller Energie ging es in den letzten Tagen an die Herbst-Kartoffel-Ernte. Mit Konstantin, Gwendolin, Johanna und Jonathan hatte sich Armin viele flinke Hände mit auf den Kartoffel-Acker genommen.

 

 

Hier erklärt Armin den Ablauf und was genau zu tun ist. Gwendolin hatte schon im letzten Jahr auf unserem Kartoffelroder mitgemacht, für Johanna und Jonathan war es eine neue Erfahrung. Konsti, der Sohn von Armin, ist dagegen schon ein geübter Kartoffel-Ausleser.

So war ihm auch die Aufgabe übertragen worden, die Laufbänder der Kartoffelkombine in der richtigen Geschwindigkeit aufeinander einzustellen. Schon auf dem Acker werden die Kartoffeln nach Qualität sortiert und große Verunreinigungen werden ebenfalls gleich wieder auf den Acker zurückgeleitet.

 

 

 

 

 

Dann kam der letzte Technik-Check von Tim und Armin an die Reihe. Tim hatte die Maschine in den Vortagen wieder fit gemacht und wollte sich selbst von dem Ergebnis überzeugen.

 

 

Nun konnte es endlich losgehen. Die guten ins Töpfchen ... :-)

 

 

 

 

 

Am Ende waren zwei Hänger voll. Geerntet wurde "Sava", eine vorwiegend festkochende Sorte. Doch richtig zufrieden war Armin nicht, als er in den Hänger schaut. Durch die lange Trockenzeit fallen die Kartoffeln dieses Jahr nicht sehr üppig aus.

 

Gerd schaufelte im Anschluss die Hänger wieder leer. Über die Förderbänder kamen die "Erdäpfel" in unseren Kartoffelkeller.

 

 

 

 

Dort müssen Sie nun noch ein paar Wochen liegen, dann können auch die ersten Einkellerungskartoffeln bei uns gekauft werden.

 

 

 

Ein großes Dankeschön geht an unsere "Wühlmaus". Die Kombine hat wieder ganze Arbeit geleistet, die ihre Spuren an der Karosserie hinterlässt, wie man sehen kann.

Herbstkartoffelernte

Yeahh ... voller Energie ging es in den letzten Tagen an die Herbst-Kartoffel-Ernte. Mit Konstantin, Gwendolin, Johanna und Jonathan hatte sich Armin viele flinke Hände mit auf den Kartoffel-Acker genommen.

 

 

Hier erklärt Armin den Ablauf und was genau zu tun ist. Gwendolin hatte schon im letzten Jahr auf unserem Kartoffelroder mitgemacht, für Johanna und Jonathan war es eine neue Erfahrung. Konsti, der Sohn von Armin, ist dagegen schon ein geübter Kartoffel-Ausleser.

So war ihm auch die Aufgabe übertragen worden, die Laufbänder der Kartoffelkombine in der richtigen Geschwindigkeit aufeinander einzustellen. Schon auf dem Acker werden die Kartoffeln nach Qualität sortiert und große Verunreinigungen werden ebenfalls gleich wieder auf den Acker zurückgeleitet.

 

 

 

 

 

Dann kam der letzte Technik-Check von Tim und Armin an die Reihe. Tim hatte die Maschine in den Vortagen wieder fit gemacht und wollte sich selbst von dem Ergebnis überzeugen.

 

 

Nun konnte es endlich losgehen. Die guten ins Töpfchen ... :-)

 

 

 

 

 

Am Ende waren zwei Hänger voll. Geerntet wurde "Sava", eine vorwiegend festkochende Sorte. Doch richtig zufrieden war Armin nicht, als er in den Hänger schaut. Durch die lange Trockenzeit fallen die Kartoffeln dieses Jahr nicht sehr üppig aus.

 

Gerd schaufelte im Anschluss die Hänger wieder leer. Über die Förderbänder kamen die "Erdäpfel" in unseren Kartoffelkeller.

 

 

 

 

Dort müssen Sie nun noch ein paar Wochen liegen, dann können auch die ersten Einkellerungskartoffeln bei uns gekauft werden.

 

 

 

Ein großes Dankeschön geht an unsere "Wühlmaus". Die Kombine hat wieder ganze Arbeit geleistet, die ihre Spuren an der Karosserie hinterlässt, wie man sehen kann.