Erzeugerreise zur Gläsernen Molkerei

Unsere Mitarbeiterinnen Sandy, Nicole, Martina auf einem Betriebsbesuch. Hier der Bericht von Martina:

 

Mit unserem Großhändler durften wir im Herbst eine Erzeugerreise in den Spreewald unternehmen. Zunächst wurden wir auf dem Demeter Betrieb „Gut Ogrosen“ empfangen und über den Betrieb von Horst Lüdke-Schwienhorts, dem Betriebsleiter, geführt.

Das Gut Ogrosen ist einer von 150 Milchlieferanten der Gläsernen Molkerei. Die 120 Deutschen Schwarzbunten Niederungsrinder werden ausschließlich mit Weidefutter und Heu gefüttert.

Eine Besonderheit ist, dass das Heu nach dem Schnitt nur einen statt vier Tage liegen bleibt und dann in einer speziellen, neuen Halle weiter schonend getrocknet wird.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen - das Heu duftet herrlich und hat eine satt grüne Farbe. Ein großer Vorteil dabei ist eine gewisse Witterungsunabhängigkeit.

Anschließend sind wir nach Münchehofe zur Gläsernen Molkerei gefahren, eine große moderne Molkerei, die sich sehen lassen kann.

 

Hier verschmelzen Molkereihandwerk und moderne Produktion. Peter Knopp, einer der Geschäftsführer erklärt uns die einzelnen Stationen. Die Produktionsräume, welche man durch einen erhöhten Mittelgang besichtigen kann, beeindrucken uns sehr. In meterhohen Regalen werden gefühlt endlos viele Käselaibe gelagert und dürfen hier bis zu 6 Monate reifen. Das wenden und salzen der Käse passiert natürlich nicht mehr von Menschenhand, sondern durch ausgeklügelte Robotertechnik.

Für die „Wiese7“ Käse wird ein durch die Molkerei selbst entwickelter Wiesen-Sud hergestellt, der dem Käse sein unverwechselbares Aroma verleiht.

 

Auch die Butter erfreut sich einer besonderen Rezeptur und wird nach dem schlagen noch etliche Stunden zur Reifung im Butterfass belassen, bevor sie in aluminiumfreiem Pergamentpapier verpackt wird.

Die Besonderheit der frischen Heumilch ist der Fettgehalt von 3,8% statt der üblichen 3,5%. Dadurch entsteht ein runder, vollmundiger Geschmack.

Die frische Heumilch und verschiedene „Wiese7“-Käse sind ab sofort in unserem Online-Shop erhältlich.

Wir hatten einen spannenden Tag und es war uns eine Freude die Firmenphilosophie dieses Betriebes kennenzulernen, die wirklich gläsern ist.

 

 

Nepali Gardens im Adventsangebot

Tees für ein besseres Leben ... und das gleich für viele! Als erstes für euch. Denn die Kräutertees von Nepali Gardens sind nicht nur optisch, mit handgeschöpften Papier und ansprechendem Design, wunderschön. Die Inhaltsstoffe aus dem heiligen Land sind außergewöhnlich wertvoll.

Powerfood aus dem Himalaya, gepflegt von Menschen die zutiefst mit ihrer Heimat verbunden sind. Und natürlich Peter Effenberger, der sich seit 20 Jahren nach Nepal berufen fühlt und dort unglaublich viel für die Bewohner des Landes und deren Kinder tut.

Angebaut wird Tulsi, Amla, Moringa, ZItronengras, Guduchi, Kurkuma und vieles mehr. Im fruchtbaren Tal am Fluss Marshyangdi am Fuße des Himalaya gedeihen diese Kräuter mit der Kraft der Erde, der biologisch dynamischen Anbauweise und aryuvedischen Energien.

Ich durfte Anfang des Jahres Peter Effenberger auf einer Motorradtour kennenlernen. Seine Demeterfarm, seine Lebensphilosophie, die dortigen Bauern und das Land Nepal mit seinen Gegensätzen und der landschaftlichen Schönheit sind mir in wacher Erinnerung.

Wir fuhren auf die Farm mit den klangvollen Namen: "Land of Medicine Buddha". Denn nicht nur die höchsten Berge der Welt sind in Nepal zu finden, es ist ebenso das Geburtsland Buddhas, dessen Gegenwart man überall spüren kann.

Und schon damals freute ich mich auf den Moment, wo ich die Produkte bei uns im Sortiment einführen darf.

 

Jetzt ist es soweit, pünktlich zu Weihnachten können wir Ihnen sechs verschiedene Teesorten anbieten, die so klangvolle Namen wie: "Lamas Kraftquelle", "Ingwerwunder" oder "Klar und wach" haben. Zum Shop

 

Ein sehr schöner Artikel über Nepali Gardens steht im aktuellen Demeterjournal und kann kostenlos bei uns mit bestellt werden.

Und auch ein Film über die Farm ist es wert angeschaut zu werden, denn so hat man die Geschichte zu den Produkten, die man sich selbst schenkt oder Genießern zu Weihnachten verschenkt.

Für ein zutiefst fördernswertes Projekt!

 

 

 

Farbenfroher Herbst auf dem Hof

Die Natur zeigt sich im Herbst mit den schönsten Farben und auch mit besonders schmackhaften Herbstgemüsesorten. Denn nur im Herbst wächst so manche Superfrucht auf dem hiesigen Acker.  

Von einer Italienreise habe ich die Inspiration vom Schwarzkohlanbau bekommen. Ähnlich wie Grünkohl lässt er sich zubereiten und ist gerade eine Augenweide auf unserem Acker.

Eine andere Gemüsesorte mit Superfruchtcharakter ist die Endivie. Mit ihren Bitterstoffen und hohem Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen gehört sie in die obersten Ränge der gesunden Nahrungsmittel. Gerade jetzt ist sie in der vollen Kraft und kann geerntet werden.

 

Auch der Zuckerhut ist wertvoll mit seinen Inhaltstoffen. Im Gegensatz zu seinem Namen ist er ebenfalls mit Bitterstoffen versehen, die die Verdauung anregen. Er lässt sich wunderbar mit Süßem kombinieren. Ob Apfel, Birne oder Orange, der Salat gibt eine wunderbare Kombination. Ich persönlich liebe ihn besonders mit einem Ganzkorn-Senfdressing.

 

Der Blumenkohl ist ebenfalls wunderschön gewachsen und leuchtet weiß aus der Kiste, die jetzt gleich in den Packraum geschafft wird, um dort in die Ökokisten gepackt zu werden und dann ab in die Küchen unserer Kunden.

 

Und natürlich blühen die letzten Blumen auf unserem Feld. Wie wunderbare Farbkleckse sind sie anzuschauen zwischen den gelben, grünen und roten Hecken.

 

Dazu gesellen sich die Tautropfen und die Seidenfäden der Spinnen. Es ist schön anzuschauen und erfreut unsere Herzen.

 

Als ich nach oben schaute, verabschiedeten sich die Wildgänse in ferne Gefilde.

Ich schaue ihnen nach.

 

Hoffest - einmal als Gast erleben

Ich bin derzeit in Elternzeit und durfte dieses Jahr das Hoffest einmal aus Sicht eines Gastes erleben. Lediglich den Empfang habe ich mir nicht nehmen lassen. Als Büromitarbeiterin liebe ich den Kundenkontakt und deshalb war es mir eine Freude, alle Besucher „Herzlich willkommen“ zu heißen.

 

Dann habe ich mich mit meinen Eltern und meinem Baby über das Hoffest treiben lassen. Die wundervollen Stände beim Markttreiben waren mir in den vergangenen Jahren nicht vergönnt gewesen. Ich konnte die Liebe zum Handwerk in jeder Arbeit sehen.

 

 

Der Duft der Duftstäbchen hüllte mich in eine entspannte Stimmung, dazu spielte sanfte Live-Musik.

 

 

 

 

 

Hier verweilten wir etwas bei Zwiebelkuchen und Limo.

 

 

 

 

 

Nach der erste Stärkung liefen wir zur Halle hoch, vorbei am Kuchenstand und Bogenschießen.

 

 

Da staunte mein kleines Mädchen, als der Traktor mit den vollen Anhängern vorbei tuckerte. Die Trekkerrundfahrt mit Konstantin ging gerade los. Wir schauten den Kindern auf der Strohhüpfburg zu und dahinter konnte geritten werden.


Wir sahen Konsti beim Hofrundgang und auch Grit hatte eine Traube Kräuterkundige im Schlepptau. Es war wirklich toll, das alles einmal beobachten zu können. 

 

 

An der Halle spielten "Whiskey Dorado" und wir ließen den Tag bei spanischem Brotsalat und Curry-Wurst ausklingen.

 

 

 

 

Ein herrliches Hoffest mit viel Sonnenschein, gemütlicher Stimmung, vielen lachenden Gesichtern und vor allem haben alle gut gegessen. Klar, bei der leckeren Bio-Qualität und vom Guidohof-Team mit Liebe zubereitet.

 

 

Das ist schon eine Spitzen-Leistung von den Guidos + deren Familien und Freunde. Alle helfen an dem Tag mit. Wirklich Klasse! 

Alle Foto-Impressionen vom Hoffest 2018