Auf eine neue Saison mit uns

Auch wenn es draußen noch nach Schnee und Eis riecht, wächst und gedeiht es bereits in unseren Gewächshäusern.

Gerd ist schon fleißig gewesen bei der Aussaat von Radieschen und Spinat, die wir in den Kaltgewächshäusern anbauen. Etwas wärmer brauchen es der Salat und der Kohlrabi, diese Pflänzchen wachsen deshalb im geheizten Haus schon seit Anfang Januar vor sich hin. Ganz warme Temperaturen benötigt die Paprika. Sie ist eine der wärmeliebendsten Kulturpflanzen, denn sie kommt ja auch aus Gebieten, wo es sehr viel wärmer ist als bei uns.

Klaudia weist hier unsere neue FÖJlerin Silvia in die Welt der Kräuter ein. Auch dieses Jahr werden wir Töpfe und Bunde verkaufen, um Ihnen die Frische und den Duft dieser wunderbaren Würz- und Heilpflanzen nach Hause zu bringen. Petersilie, Basilikum, Koriander, Dill, Rucola und einiges mehr werden wir für Sie aussäen.

Und schon vorab: Unser Pflanzenmarkt wird am 27.4.2019 stattfinden. Wer gerne selbst aussäen möchte: Ab sofort steht unser Saatgut Sortiment zur Verfügung. Ob im Hofladen oder im Onlineshop, Sie finden bei uns biologisches und samenechtes Saatgut von Gemüse, Kräutern und Blumen. Viel Freude beim Gärtnern.

 

 

Isoboxen - geschützt vor Frost im Winter

"Wie schütze ich meine Ökokiste vor Frost, Wind und Hitze?", fragen unsere Kunden oft an.

Wir haben neben den Isotaschen nun eine neue Lösung: Weil wir selbst die Isoboxen auf dem Betrieb begeistert nutzen, möchten wir auch unseren Ökokistenkunden diese Möglichkeit anbieten.

Hier passt ordentlich was rein, denn sie ist genau auf zwei Kistenmaße abgestimmt. Unsere Fahrer stellen die Ökoiste gern vor Ihrer Haustür in die Isobox, wie hier Mathias.

Wenn sie am Nachmittag nach Hause kommen, erwartet Sie frisches Obst und Gemüse in Ihrer Box. Dazu kann die Milch, weitere Getränke und das Brot gestellt und gelegt werden. Auch vor herumstromernden Tieren sind Ihre Lebensmittel nun geschützt.

Sie können diese ab sofort in unserem Onlineshop bestellen und unser Fahrer bringt Sie Ihnen zur nächsten Bestellung mit. Ob im Winter oder Sommer - ein Schutz, der sich auf jeden Fall lohnt!

Rote Bete - der Eisenlieferant im Winter

"Robuschka" so heißt die Rote Bete, die auf dem Hof als samenechte Kultursaatsorte auf unseren Feldern angebaut wird. Wie man die Power dieser Knolle mit dem hohen Eisengehalt in einen super leckeren Smoothie verwandelt, erzähle ich euch hier:

Zuerst wird sie im Frühjahr ausgesät, über das Jahr gehegt und gepflegt. Manch Stunde wurde Unkraut in den Reihen gejätet, auf Regen gehofft und dann stolz geerntet.

Sie wird bei uns sehr gern als frischer Bund angeboten, denn die Blätter kann man wiederum sehr gut in Salaten oder ebenfalls als Smoothie verwenden. Viele Gerichte haben wir schon ausprobiert und in unseren Rezepten der Woche vorgestellt.

 

Doch mit Richard Friedrich, dem Mitbegründer von "Direkt vom Feld" aus Flöha, haben wir eine neue Art der Verwendung gefunden.

Jeden Herbst liefern wir einen Teil der "Robuschka"-Rote Bete zum Trocknen. Selbst der Chef der Trockenanlage hatte so ein geschmacklich gutes Ergebnis weder erwartet noch für möglich gehalten. Wir waren weniger überrascht, denn unsere Rote Bete schmeckt so fruchtig und süß, weil sie auf Geschmack gezüchtet wurde.

Am letzten Sonntag habe ich mir nun meinen Smoothie bereitet. Ich ließ bei den Zutaten meiner Intuition und den Geschmacksvorlieben freien Lauf... Orange, Apfel, Birne, Banane, Ingwer.... und dann zum Schluss kam der Eisenschub und die Farbveränderung mit einem Löffel Rote Bete Pulver von "Direkt vom Feld". Und weil ich mich so daran freute, habe ich mir die Kamera geschnappt und bin mit meinem Glas in den Schnee gestapft, um dieses Foto zu schießen:

Also vergesst das DDR-Schul-Essen und freut euch an neuen Kreationen mit Rote Bete, die definitiv anders schmecken!! Meine Tipps: Fruchtige Smoothies, Gebratene Rote Bete mit Kartoffelbrei, Rote Bete Pizza mit Meerrettich und Ziegenfrischkäse, Meerrettich Rote Bete Streich......und vieles mehr.

In unserem Angebot findet ihr zum Nachahmen:) das Rote Bete Pulver. Und für Gewürzliebhaber auch noch andere Gewürze von "Direkt vom Feld".

Schwarzer Urwaldpfeffer aus Wayanad, Indien: Gewachsen in Mischkulturen entfaltet sich ein besonders zitronig-schokoladiges Aroma beim Zermahlen dieses Pfeffers

- Paprika ‚Tap de Corti‘: leuchtend roter Paprika, mit einer ganz besonderen Süße direkt aus Mallorca

Baskischer Chili: in Frankreich auch bekannt als Piment d’Espelette: ein wärmender Chili, mit einer unvergesslichen süßen und fruchtigen Note

Sie finden diese herrlichen Gewürze jetzt bei uns im Online-Shop.

Brot in seiner ursprünglichsten Form

Das gibt es bei uns! Wer schon einmal bei einem Hofrundgang die Bäckerei besuchen durfte, der weiß, wovon ich spreche. Ein riesiger Holzofen füllt den Raum und wird von einer kupfernen Abzugshaube gekrönt. Hier sind die Bäcker Klaus, Heinz und Mike tätig.

Sie stehen in der Nacht auf und feuern den Ofen an, mahlen das Mehl, kneten die Teige, formen die Brotlaibe und schieben diese in den Ofen, um sie als duftende Brote fertig gebacken und noch warm in die Ökokisten unserer Kunden zu packen.

Das ist die handwerkliche Kunst und die Liebe zum Brotbacken, die sich hier verbindet. Ganz ehrlich, ich habe noch nirgends ein leckereres Brot gegessen als unser eigenes!

 

Die Kruste des Roggen- und Sonnenblumenbrotes finde ich immer besonders schmackhaft. Sie entsteht durch die höheren Anfangstemperaturen und bekommt durch den Holzofen ein ganz besonderes Aroma. Da reicht Butter und Kräutersalz, um sich diesen Geschmack auf der Zunge zergehen zu lassen.

Mein Lieblingsbrot ist das Hafer-Dinkel Brot, was eine sanftere Note mit sich bringt und trotzdem herzhaft und urig schmeckt. Durch die Haferflocken hält es lange innen feucht und frisch.

Brötchen werden in einer traditionellen Brötchenmaschine geformt und man kann sie bei uns in Tüten mit je 4 Brötchen verschiedener Sorten bestellen.

Ciabatta und Baguette sind für die Kunden, die es leichter mögen - zum Frühstück auch mit süßen Aufstrichen der Renner. Kinder lieben auch unser Toastbrot.

 

 

 

Und natürlich gibt es noch unseren Hefezopf, bei dem unsere Bäcker ihre Flechtkünste unter Beweis stellen müssen.

 

 

 

 

Der Duft, der dabei über den Hof weht, lässt uns regelrecht das Wasser im Munde zusammenlaufen.

 

 

 

 

Abwechslung bringen wir jeden Monat in die Backstube und zu unseren Brotliebhabern - mit dem "Brot des Monats". Die interne Verkostung findet mit Unterstützung der Mitarbeiter statt. Erst wenn diese ihr O.K. geben, geht es an die Großproduktion ;) Wir verwenden oft jahreszeitlich angepasste Zutaten und Geschmacksrichtungen, wie zum Beispiel Möhre, Kurkuma und Thymian oder zur Weihnachtszeit Walnüsse.

Einzigartig ist unsere Bäckerei weit und breit besonders auch deswegen: Man kann selten in unserer Region den Weg von der Aussaat des Getreides bis zum gebackenen Brot so direkt verfolgen wie bei uns. Und die Liebe zu diesem Handwerk spüre ich stets, wenn ich in die Backstube gehe und unseren Bäckern begegne und das Feuer im Ofen sehe.

Für das nächste Jahr werden wir die Verkaufspreise anpassen. Durch die Dürre des vergangenen Jahres mit großen Ernteeinbußen beim Getreide, höheren Holzpreisen und Lohnkosten ist für uns die Erhöhung der Brotpreise unerlässlich.

Die Qualität des Brotes ist es auf jeden Fall wert. Probieren Sie es aus! Sehr zu empfehlen ist unser Brotkarussell, wo wir wöchentlich andere Sorten mitliefern! Guten Appetit.

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