Unsere Hoffnungen für 2020

Gute Vorsätze? Na klar! 2020 soll auch bei uns im Fokus auf Klimaschutz und gemeinschaftliches Handeln stehen. Wir wünschen uns ein Jahr, wo wir Menschen uns noch mehr zusammen finden, um gemeinsam eine lebenswerte Zukunft für unsere Nachkommen zu erschaffen. Ich bin überzeugt davon, dass wir es selbst in der Hand haben.

Denn wir treffen pro Tag viele Entscheidungen. Manchmal sind es die Kleinigkeiten, wo durch bewusstes Handeln im Kleinen und durch die Anzahl vieler Menschen etwas Großes bewirkt wird. So lasst uns 2020 gemeinsam versuchen eine bessere Welt zu erschaffen, die begleitet ist, von Freude durch ein wertschätzendes Miteinander, gegeseitiger Anerkennung, ein Verzeihen von Fehlern und Humor, mit dem man über sich selbst und mit anderen lachen kann.

Wir bieten mit unserem Guidohof durch unseren sorgsamen Umgang mit dem Boden, den Pflanzen, Lebewesen im und auf dem Boden und den Mirkroorganismen einen natürlichen Lebensraum, der unsere Lebensmittel wertvoll werden lässt und das ist das Beste, was wir essen können.Gleichzeitig hält uns das gesund und ist ein Beitag zur CO2 Minimierung. Dafür stehen wir und unsere Produzenten in der Region und im Ausland.

Eine Reihe von Veranstaltungen soll uns dieses Jahr wieder begleiten. So werden wir mehr Möglichkeiten bieten auf dem Hof mitzuwirken, durch Hofrundgänge, Verkostungen und Aktionen zum Mitmachen, Musik, Camps für Kinder, Männer und Frauen, Naturerkundungen, Singen, Tanzen und vielem mehr. Schauen Sie in unseren Veranstaltungskalender der sich im Januar noch mehr füllen wird.

Gemeinsam im Kunsthof Eibenstock

Dieses Jahr hatten wir eine größere Ausfahrt geplant. Meine Mitarbeiter wollten gern einmal übernachten und da bot sich das Seminarhaus vom Kunsthof in Eibenstock an. Kurzerhand haben wir viele Leckereien aus unserem eigenen Sortiment zur Verpflegung eingepackt und auf ging es nach Eibenstock.

 

 

Auf einem Kunsthof wird man künstlerisch tätig und dazu braucht es Farben, die dort im übrigen das Gelände prägen.

Und während die eine Gruppe Töpferartikel bemalte, übten sich die anderen im Künstlerhaus farbige Blätter zu zeichnen.

Da kommt schon echt etwas Hübsches heraus, wenn man sich das traut.

Das Abendessen haben wir uns redlich verdient, denn ich bin schon etwas stolz, dass sich alle auf das Wagnis Yoga eingelassen haben.

 

Tatsächlich fühlten sich danach auch die Skeptiker entspannt und so ging es zum kulinarischen Teil über.

 

 

Darin sind wir echt stark, denn viele Hände fassen mit an und zaubern ein herrliches 100% Bio-Menü:

Mathias mit seinen Brottorten: mit Schinken, vegetarisch und vegan....für jeden war etwas dabei!

Klaus sah man beim Braten und die "Kochunbegabten" ;) oder Lustlosen fand man beim Skaten.

 

 

 

 

 

Der Abend wurde lang und sangesfreudig. Denn mit Gitarre und Flügel und dem nötigen Humor bekommt man doch selbst Herbert Grönemeyer hin.

 

 

Der nächste Tag lehrte uns, wie Begeisterung Früchte trägt. Genau wie die Intention auf unserem Hof, eine enkeltaugliche Bodenpflege zu betreiben, so freuten wir uns an Andreas Pommer, dem Förster in Eibenstock.

 

 

Natürliche Waldbewirtschaftung macht richtig Sinn, dass war uns allen klar! Dafür braucht es eine gute Mischung der Gehölze und ebenso die Fähigkeit Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sinnbringend zu verbinden. Es war so spannend für alle.

Und danach wurden alle Nichtvegetarier mit Wildbraten belohnt.

Denn natürlich haben wir auch gelernt, dass bei aller Liebe zu den Tieren, der Wald auch leben muss und Jungbäume auch nur eine gewisse Anzahl an Pflanzenfressern verträgt. Und dann kommt die Frage nach dem Wolf!

 

Ein freudiges Fest mit Sonnenschein

...und ein Besucherrekord! So viele Leute mit glücklichen Gesichtern auf unserem Hoffest hätten wir gar nicht erwartet. Es hat rundrum einfach alles gepasst.

 

 

 

 

Die Sonnenstrahlen am Morgen bei der finalen Hoffestbesprechung stimmten uns froh und die letzten Abstimmungen mit den Mitarbeiter wurden getroffen.

Der Kuchenstand war mit 30 runden Blechkuchen und zusätzlich 5 veganen Kuchen bestückt.

Und dann wusste jeder was er zu tun hat, denn die ersten Gäste erschienen und der Besucherstrom riss nicht ab.

 

 

 

 

Dann ging es los:

Mit Kaffee an der Sommerküche,

 

Brötchen aus der Bäckerei,

 

Gemüseverkauf,

 

Hofladenverkauf.

 

 

 

 

Auch die Händler standen bereit, wie zum Beispiel die Beutelsbacher Saftverkostung und

natürlich die Pferde zum Kinderreiten,

Beim Bierzapfteam wurde ordentlich Zwickelbier oder Öko-Urtrunk gezapft.

 

Eine der beliebtesten Aktionen für die Kinder, neben der Strohhüpfburg, ist die Treckerrundfahrt. Vier sollten es sein, acht sind es am Ende geworden.

 

Musikalisch erfreuten die Gäste und uns am Nachmittag Oli und Paule mit ihrer Musik zum Kaffeetrinken.

Abends dann wurde die Laune mit tanzbarer Musik von Trible Trouble noch besser.

Und dann leerte sich der Hof und die Anspannung, die langsam abfiel, wurde ersetzt durch ein tiefes Glücksgefühl. Ich bin wirklich so stolz auf meine Mitarbeiter, meine Kinder und die vielen zusätzlichen Helfer, die Aussteller und Händler, die Musiker, der Puppenspieler, die alle mit dazu beigetragen haben, dass es so ein schönes Fest wurde. Danke allen, ihr seid großartig!

 

 

 

Mitarbeitertreffen Ökokiste bei uns

  46 Mitarbeiter der Ökokistenbetriebe Deutschlands waren bei uns zu Gast. Ein Ereignis, was uns als Betrieb vorstellt und gleichzeitig durch fachmännische Augen prüfen lässt.

Voller Spannung warten wir hier auf die Auswertung der Bereiche Büro, Packen, Fahren, Hofladen und Bäckerei sowie Landwirtschaft.

Was fällt unseren Berufskollegen auf? Lobenswertes, Verbesserungsvorschläge, Anregungen! Was können wir noch optimieren? Was machen wir schon richtig gut?

 

 

Die Gemeinschaft ist es, die zählt und wir freuen uns, dass unsere Teamleistungen mit lobenden Worten immer wieder erwähnt wird. "Ein guter Spirit ist auf dem Hof." Das ehrt uns und gleichzeitig empfinden wir es auch selber so.

 

 

 

Die Vorbereitungsleistungen meiner Mitarbeiter waren so liebevoll und durchdacht. Das Auge isst mit und das können wir wohl richtig gut: kulinarischer Gastgeber sein!

 

Das Wetter ist uns ebenfalls hold, denn wir können zwei Tage im Freien sitzen, erzählen, mitdenken, tanzen, essen, gemeinsam lachen.

 

Um den Gästen auch andere sehenswerte ökologische Projekte unserer Umgebung vorzustellen, haben wir sofort an Richard von "Direkt vom Feld" gedacht. Er kochte mit den Gästen mit unserem Gemüse und seinen tollen Gewürzen. Und Patrick von "Choco del Sol", wo die Ökokistenmitarbeiter selber Schokolade machen konnten und einen Abstecher auf die Rochsburg unternahmen.

So wurden die drei Tage hier in Sachsen reich und bunt. Wir sind dankbar, dass wir eine solche Veranstaltung ausrichten durften und natürlich auch ein bisschen stolz über die Anerkennung, die wir bekommen haben. Danke an meine tollen Mitarbeiter für die perfekte Organisation. Und wir hoffen, auch für die anderen Betriebe die ein oder andere Anregung mitgegeben zu haben.