Lust auf eine Arbeit mit ökologischem Anspruch?

Stellenausschreibung Mitarbeiter/in Kundenkommunikation und Bestellwesen

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, ihr Interesse an gesunder, ausgewogener und nachhaltiger Lebensweise in Verbindung mit ihren kaufmännischen Kenntnissen auszuleben.

In unserem sonnigen, aufgeschlossenen und motivierten Team wäre es eine ihrer Hauptaufgaben, unsere Kunden zu betreuen und/oder im Bestellwesen aktiv zu sein.

Haben Sie Freude am telefonischen und schriftlichen Umgang mit ökologisch orientierten Menschen? Einen souveränen Umgang mit PC, gute Selbstorganisation, soziale Kompetenz bzgl. Teamarbeit und Flexibilität sollten Sie für diese interessante und abwechslungsreiche Position mitbringen.

Von Vorteil ist Erfahrung im Naturkosthandel v.a. Bio-Obst und Gemüse und/oder Erfahrungen im Warenwirtschaftssystemen. Auf jeden Fall setzen wir ihre hohe Motivation voraus, sich schnell in dieses Thema einzuarbeiten.

 

Stellenausschreibung Mitarbeiter/in Auslieferfahrer

 

Zu Ihren Stärken gehören Offenheit sowie Kontaktfreudigkeit. Sie verstehen sich als den Repräsentanten unseres Demeter-Biohofs beim Kunden und erfüllen gerne die Wünsche zum Abstellplatz der Ökokisten, auch wenn das die oberste Etage eines Mehrfamilienhauses ist.

Sie packen gerne mit an, mögen körperliche Tätigkeiten, sind zuverlässig, pünktlich, flexibel, gut organisiert, teamorientiert und verantwortungsbewusst. Sie haben eine hohe Eigen-Motivation und besitzen eine Affinität zu Computern und technischen Geräten. Sie verfügen über eine Fahrerlaubnis (Führerscheinklasse B) und über gute Fahrpraxis für Lieferfahrzeuge.
 

Wir bieten für alle Stellen:

  • Arbeit in einem offenen und netten Team
  • Sinnhaftigkeit der Arbeit im Bezug auf Nachhaltigkeit
  • eine Stelle mit angemessener Vergütung
  • Mitarbeitervergünstigungen auf die gesamte Produktpalette
  • attraktive Sozialleistungen
  • Weiter - und Fortbildungsmöglichkeiten

Vollständige Bewerbung bitte ausschließlich per E-Mail unter Angabe ihres möglichen Eintrittsdatums an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

 

Gelebte Werte für uns, die Kunden und die Welt

Wir haben unsere Ausfahrt genutzt, um uns als Team auszutauschen und uns über unsere Werte für den Betrieb zu unterhalten. Die Einleitung dazu war die Frage: Was wertschätzt du an deinem Gegenüber? Zu selten drückt man so etwas aus, umso schöner für mich die geehrten Gesichter zu sehen.

Drei Kategorien der Werte gab es danach zu erarbeiten:

Was sind die Werte im Bezug auf das innerbetriebliche Team?

Was sind die Werte im Bezug auf unsere Kunden?

Was sind die Werte für den Guidohof in der Welt?

Drei Teams durften dann die Ausarbeitung machen und einen Konsenz finden.

Hier sind die Ergebnisse:

Team 1: Werte für uns als Team! Wir wünschen uns Ehrlichkeit und Wertschätzung untereinander, eine gute Portion Humor über uns selbst und miteinander. Dazu die Akzeptanz und Förderung der einzelnen Individualität. Das braucht sicher etwas Geduld, aber entstehen darf dadurch ein wunderbares Gemeinschaftsgefühl.

Team 2: Werte für unsere Kunden! Wir lieben die Frische, Regionalität und Nachhaltigkeit unserer Produkte. Diese wollen wir mit Authentizität, Transparenz und Kompetenz unseren Kunden anbieten. Dabei wünschen wir uns einen "Begeisterungstransfer" (unser Lieblingswort bei der ganzen Aktion):):):)

Team 3: Werte für die Welt! Tatsächlich fanden wir, dass wir gern ein Vorbild sein wollen, durch unsere offene authentische Art zu leben und zu arbeiten.Dabei sind uns die kleineren Strukturen wichtig. Wenn wir dadurch ein ökologisches Bewusstsein schaffen für unser Umfeld, ist das unser Anteil an der Verbessung der Welt.

 

Ich war wirklich stolz auf dieses Ergebnis. Wir werden weiter mit Begeisterung an unseren enkeltauglichen Zielen arbeiten.

Und dieses schöne Bild mit den Sonnenstrahlen drückt mein Gefühl nochmal aus!

 


 

Erntesegen von unseren Feldern

Ich bin sehr froh das erste Jahr in der alleinigen Verantwortung für den Guidohof geschafft zu haben. Zwar sind noch einige Kulturen auf den Feldern aber: Das Heu ist eingebracht und sogar schon verkauft bzw. in einer Mistkooperative getauscht. "Kaiser&Schneider" ist ein befreundeter kleiner Milchvieh-Biohof im Aufbau und es ist gut sich gegenseitig unterstützen zu können.

Das Getreide ist ebenfalls geerntet und liegt in den neu aufgebauten Silos für die Bäckerei bzw. der Rest wird gerade verkauft.

Wir haben die Bodenbearbeitung mit Kalk und Schwefelstreuen, Hornmist, zweimaligen Grubbern wegen der Distel und dem Einsäen der Zwischenfrüchten bzw. Kleegras geschafft.

Und wenn ich den "Fein- Herbstgemüseacker" mit Endivie, Chinakohl, usw. anschaue, dann bin ich richtig zufrieden. Da haben Gerd und Mandy mit all den Praktikanten als Unterstützung "ganze" Arbeit geleistet.

Und jedesmal, wenn ich an die Halle komme freue ich mich an den neuen Unterständen für die Trecker. Das erste Mal stehen alle Trecker unter Dach und haben ihren festen Platz. Zimmermann Tim hat uns diese gebaut und sie sind so robust und formschön und passen wunderbar ins restliche Ambiente.

Alles war dieses Jahr nicht so einfach, denn die Ackerbauer und Lehrlinge fehlten und ich danke Andreas und meinen Söhnen für die Unterstützung beim Treckerfahren, Planen und Umsetzen der landwirtschaftlichen Belange.

Das Team der Ökokiste hat wacker durchgehalten, auch ohne meine Begleitung, wie sie es sonst gewöhnt waren und sogar den nicht endenwollenden Kindersegen scheinen sie gewachsen zu sein. Ich freue mich über soviel neues Leben, aber manchmal hat es mir auch bisschen Angst gemacht, wie ich die verantwortungsvollen Plätze ersetzen sollte.

Doch mein Urvertrauen hilft mir immer wieder und so freue ich mich, dass der Hof die Klippen des Jahres 2018/2019 überstanden hat und wir neue Menschen in unserem Kreise begrüßen können.

Neu sind auch die Feste die wir hier feiern wollen. Ich bin seit einigen Jahren auf der Suche nach den Wurzeln unserer Kultur. Die keltische Naturverbundenheit lässt mein Herz höher schlagen und die Dankbarkeit der Menschen für alles was ist, habe ich besonders in Bali schätzen und lieben gelernt. Der Dank und die Verbundenheit mit der Natur sollen auch der Inhalt der keltischen Feuer sein, die wir jetzt regelmäßig entzünden wollen. Menschen die sich dem verbunden fühlen sind gern in unserem Kreis gesehen. Termine stehen im Veranstaltungskalender. Und die Frauen, die mich begleiten werden, seht ihr auf dem Foto.

Zur Veranstaltung

 

Wenn man mal alles fragen darf

  "Ich bin der Toni" so wurde mir die Hand gereicht und ich musste mich erst einmal dran gewöhnen, dass ich den Fraktionsvorsitzenden der Grünen gleich duzen konnte. Doch bald war das Eis gebrochen und neben der Vorstellung unseres Hofes durften wir Fragen stellen.

Spannend, wenn man politische Entscheidungen nicht so richtig verstehen kann und plötzlich mal Antworten bekommt. Zum Beispiel warum in Sachsen, bei der Richtlinie »Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen", die Bio-Bauern alle Zuschüsse von der Ökolandbauprämie wieder abgezogen bekommen, wo doch im konventionellen Bereich und bei andere Bundesländer der Mehraufwand zusätzlich vergütet wird.

Die erstaunliche Antwort vom sächsischen Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke war: "Das kann man ändern!" Nicht so leicht war die Frage zu beantworten, warum die Auszahlungen beim Schulobst für Bio und konventionell gleich ist, obwohl in allen anderen Bundesländern ein angemessener höherer Ausgleich für den Mehraufwand gezahlt wird!

Aber auch aus dem Nähkästchen des Bundestages wurde geplaudert, was hochinteressant war. Und tatsächlich war der Blick auf die Umweltpolitik ziemlich ähnlich. Denn uns geht es um Klimaschutz, ein gemeinsames Ringen aller Menschen um ein Gleichgewicht in der Natur.

Unser Waldorfschüler bekommt ein Selfi, für seinen Onkel, der schon 20 Jahre bei den Grünen ist. Und erklärt danach: "Der war ja gar nicht eingebildet, das hätte ich nicht erwartet."

Es herrscht eine gute Stimmung, man wird gehört und kann eine positive Herangehensweise auf die Zukunftsfragen heraushören. Denn, und das denke auch ich, wir können was verändern, wenn es jeder einzelne tut.

Umweltschutzmaßnahmen fangen im Kleinen an. Unsere Erde braucht diesen Schutz. Ich freue mich über die Bewusstheit der Menschen in meinem Umkreis, über die Ideen der Jugend und über Aktionen, die von Herzen für unsere Umwelt getan werden. Und ganz ehrlich, wenn man Bio isst, dann tut man doch gleichzeitig einen guten Beitrag für die Umwelt und, welch toller Nebeneffekt, für sich selber am meisten !!!

Unser kleines Buffet ist wunderbar angekommen, wundert mich allerdings nicht, wir sind ja selber unser größter Fan und unser Brot, Käse und Tomaten mit Pesto sind einfach unschlagbar..