Erntesegen von unseren Feldern

Ich bin sehr froh das erste Jahr in der alleinigen Verantwortung für den Guidohof geschafft zu haben. Zwar sind noch einige Kulturen auf den Feldern aber: Das Heu ist eingebracht und sogar schon verkauft bzw. in einer Mistkooperative getauscht. "Kaiser&Schneider" ist ein befreundeter kleiner Milchvieh-Biohof im Aufbau und es ist gut sich gegenseitig unterstützen zu können.

Das Getreide ist ebenfalls geerntet und liegt in den neu aufgebauten Silos für die Bäckerei bzw. der Rest wird gerade verkauft.

Wir haben die Bodenbearbeitung mit Kalk und Schwefelstreuen, Hornmist, zweimaligen Grubbern wegen der Distel und dem Einsäen der Zwischenfrüchten bzw. Kleegras geschafft.

Und wenn ich den "Fein- Herbstgemüseacker" mit Endivie, Chinakohl, usw. anschaue, dann bin ich richtig zufrieden. Da haben Gerd und Mandy mit all den Praktikanten als Unterstützung "ganze" Arbeit geleistet.

Und jedesmal, wenn ich an die Halle komme freue ich mich an den neuen Unterständen für die Trecker. Das erste Mal stehen alle Trecker unter Dach und haben ihren festen Platz. Zimmermann Tim hat uns diese gebaut und sie sind so robust und formschön und passen wunderbar ins restliche Ambiente.

Alles war dieses Jahr nicht so einfach, denn die Ackerbauer und Lehrlinge fehlten und ich danke Andreas und meinen Söhnen für die Unterstützung beim Treckerfahren, Planen und Umsetzen der landwirtschaftlichen Belange.

Das Team der Ökokiste hat wacker durchgehalten, auch ohne meine Begleitung, wie sie es sonst gewöhnt waren und sogar den nicht endenwollenden Kindersegen scheinen sie gewachsen zu sein. Ich freue mich über soviel neues Leben, aber manchmal hat es mir auch bisschen Angst gemacht, wie ich die verantwortungsvollen Plätze ersetzen sollte.

Doch mein Urvertrauen hilft mir immer wieder und so freue ich mich, dass der Hof die Klippen des Jahres 2018/2019 überstanden hat und wir neue Menschen in unserem Kreise begrüßen können.

Neu sind auch die Feste die wir hier feiern wollen. Ich bin seit einigen Jahren auf der Suche nach den Wurzeln unserer Kultur. Die keltische Naturverbundenheit lässt mein Herz höher schlagen und die Dankbarkeit der Menschen für alles was ist, habe ich besonders in Bali schätzen und lieben gelernt. Der Dank und die Verbundenheit mit der Natur sollen auch der Inhalt der keltischen Feuer sein, die wir jetzt regelmäßig entzünden wollen. Menschen die sich dem verbunden fühlen sind gern in unserem Kreis gesehen. Termine stehen im Veranstaltungskalender. Und die Frauen, die mich begleiten werden, seht ihr auf dem Foto.

Zur Veranstaltung