Abenteuercamp für Jungs 2017

Kleine Abenteurer unter sich. Pünktlich zum Jungencamp steht die neue Jurte, die sich wundervoll in das Ambiente unseres Tals einfügt.

 

 

 

 

Hier hört man nichts als das Vogelgezwitscher und das Rauschen des Bachs. Hier gibt es keinen Strom und das Wasser in Outdoorduschen.

 

Das Essen wird auf dem Lagerfeuer zubereitet.

Wie schon im vergangenen Jahr konnten die kleinen Helden am Anfang der Ferien bei uns einige Tage ohne Handy und Spielsachen verbringen.

Da hieß es: Spielen und Leben in der Natur nur mit einfachen Dingen. Ein Messer zum Schnitzen brauchte man, eine Taschenlampe für die Nachtwanderung, Isomatte und Schlafsack.

Eine große Weite steht zur Verfügung, wo man rennen und toben kann. Ein paar Rundballen zum Klettern und Ausruhen und Freunde, die man finden und kennenlernen kann.

Hier lernt man den Umgang in der Gruppe mit anderen Kinder und Essen, was die Natur hervorbringt.

So wird einen Tag Gemüse auf dem Feld geerntet und zubereitet. Das kommt in einen großen Suppentopf, der über dem Feuer köchelte und tatsächlich stand die Gemüsesuppe wieder bei der Feedbackrunde an erster Stelle, was gut schmeckte.

Nur die Erdbeertorte war noch besser, die ich für das Geburtstagskind gebacken hatte. Jeden früh kamen die Jungs, um sich die frisch gebackenen Brötchen aus der Holzofenbäckerei, Bio-Obst und Gemüse und selbstgemachte Marmelade abzuholen.

Danach wird vielleicht ein Staudamm im Fluss gebaut, Fussball gespielt oder ein Weg durch den Wald verschönert mit Treppen und Steinen.

Es braucht oft gar kein großes Programm, denn hier wäscht jeder seinen Teller selber ab, sorgt für sein Essen und hat seine Aufgaben in der Gruppe.

Gelungener Sommerabend im Zeichen von Demeter

Den letzten Demetergenussabend haben wir anlässlich von 90 Jahre Demeter veranstaltet. Dieses Jahr steht unser 25 jähriges Jubiläum im Vordergrund. Denn solange bewirtschaften wir unsere Felder nach Demeterrichtlinien und sind immer wieder bemüht um Weiterbildung, zum Beispiel wenn es um die Bodenfruchtbarkeit, das Wachstum der Pflanzen oder das Tierwohl geht. Auch beim Umgang mit dem Saatgut haben wir uns für die ursprünglichste Form des Lebens entschieden. Denn bei uns wachsen fast ausschließlich samenechte Sorten aus der Kultursaatzüchtung.

So begann ein spannender Abend, mit einem Vortrag von Achim Wagner vom Demeterverband. Weiter ging es an die Sommerküche.

Dort wartete Georg, unser Koch schon, um uns mit seinen Vorspeisen, einer warmen Speise aus dem Kessel über dem Feuer und zwei Nachspeisen zu erwarten. Die Zutaten waren alle in Demeter-Qualität und kamen u.a. von den Firmen Nur Puur, Lebensbaum, Rapunzel oder Bio Planeté.

 

Den Salat konnte man sich direkt an unserer Speisebar herrichten lassen.

Unser Brot stand bereit, denn die Öle von Bio Planete und unser Ciabatta sind ein Hochgenuss.

Es war schön unter den Bäumen zu sitzen und Kontakte zu knüpfen, denn so trafen sich Menschen, die uns schon lang begleiteten oder ganz interessierte Leute, die ebenfalls mit Biogewürzen aus Flöha mit uns zusammenarbeiten wollen.

So netzwerken wir ein bisschen und freuen uns immer wieder über diese Gemeinsamkeiten bis es wieder heißt:

Jetzt Schulfrucht auch in Sachsen

Jetzt ist es auch in Sachsen soweit! Das Schulfruchtprogramm wird ab dem neuen Schuljahr unsere Kinder mit Obst und Gemüse versorgen. Sie als Eltern können Ihre Meinung bei der Auswahl des Lieferanten kundtun, denn: Die Schulen können sich ihre Anbieter selbst aussuchen!

Ob bio oder konventionell wird von Regierungsseite nicht unterschiedlich gefördert. Für uns ist das etwas ungünstig, denn wir erhalten genau die gleichen Zuschüsse für biologisches Obst und Gemüse wie die Anbieter mit konventionellen Produkten, obwohl Bioprodukte mehr Wert haben. Beim Bio-Milchangebot erhalten wir nicht die Deckung des Einkaufpreises. Doch die Liefervereinbarungen haben auf unseren Hinweis jetzt den Zusatz erhalten, dass der Bio-Aufpreis bei teureren Bio-Produkten von Eltern oder Fördervereinen getragen werden können und bei Biomilch werden wir dieses in Anspruch nehmen müssen. Nächstes Jahr hoffen wir natürlich auf eine biofreundlichere Lösung.

Wir freuen uns an der guten Sache und werden in unserem Liefergebiet Schulobst ausliefern. Hier ein Beispiel für einen Klassensatz für vier Wochen:

Wenn Sie interessiert sind, melden Sie sich einfach bei der Schule oder Kindergarten Ihrer Kinder und fragen dort nach.

15 Schulen in unserem Umkreis sind schon auf uns zugekommen und wir werden diese beliefern:)

Entenjunge und Kücken in einer Familie

So ein kleines Leben auf dem Hof bringt jedem ein Lächeln auf die Lippen. Unsere kleine Bande hatte sich von Mutti gelöst und watschelte kurzerhand den Seidenhühnern hinter her.

 

 

So marschierte die Rasselbande über den Fussballplatz durchs Tor. Wir durften alle wieder einsammeln und zurückbringen.

 

Roßbis Hobby sind die Laufenten, Hühner und Gänse und besonders schön ist natürlich die Kinderstube.

So gibt es schon den ein oder anderen Kuschelkandidat, der sich besonders gern schmusen lässt oder das Phänomen, dass sich die Enten und Kücken vermischen.

 

Mir fällt dann immer sofort eine Geschichte ein, als sich das Entenjunge und das Kücken um ihre Beute stritten und das Kücken dem Entenjungen alles nachmachte. Zum Schluss ging das Entenjunge schwimmen und das Kücken wäre fast ertrunken, wenn es die Mama nicht noch gerettet hätte. Hoffentlich sind unsere zwei Kücken klüger.