Großer Pflanzenmarkt im Sonnenschein

So ein wunderschöner Tag lockt natürlich geradezu, sich ein paar Pflänzchen zu kaufen, um sie in den eigenen Garten oder den Balkon zu setzen. Wenn es dann noch samenechte, geschmacksgezüchtete und mit Liebe angebaute Pflänzchen sind und man nebenbei noch einiges auf dem Hof erleben kann, dann fängt der Tag gut an.

So erwarteten wir ab 10.00 Uhr bei unseren schön aufgebauten Pflanzen- und Samen-Ständen unsere Gäste.

 

 

 

 

Roßbi hat den Pflanzenmarkt organisiert und schon Tage vorher die Schildchen entworfen, den Ablauf geplant und jedes Jahr mit neuen Ideen für Abwechslung gesorgt. Schön hergerichtet war es dann, als unsere ersten "Hobbygärtner" eintreffen.

Klaudia, Auszubildende im 3. Lehrjahr und

Doro, Auszubildende im 1. Lehrjahr sind unsere zwei Verkäuferinnen aus der Landwirtschaft, die die Pflänzchen als Keimlinge garantiert schon in ihren Händen hatten. So wissen sie gut Bescheid.

 

 

Natürlich haben die Kinder wieder Priorität bei unseren Angeboten. Sophie gestaltet Samenmurmeln mit den Stepkes und ich muss immer Schmunzeln, wenn ich die stolzen Gesichter mit ihren selbstgeformten Murmeln über den Hof spazieren sehe.

Aber nicht nur da sind sie glücklich, auch das Bioeis schmeckt alt und jung und ich freue mich, als ich so manch glückliche Familie an unserer neuen Kaffeeecke Eis schleckern sehe. Gwendolin hat den Kaffeestand übernommen und so kann man ganz genüsslich auf unserer Sommerwiese Kaffee und Kuchen verspeisen.

Die Hauptsache sind aber doch die Pflanzen und die Informationen dazu. Dafür gibt es unsere Hofrundgänge mit Armin und mir. Hier erzählen wir und beantworten Fragen.

 

 

 

 

Warum wirtschaften wir biologisch, was sind unsere Herzensangelegenheiten beim Bioanbau, wie enstand unser Hof und was bewegt uns hier?

 

 

Was ist ein Biomeiler? Wie gelangen unsere Produkte in die Ökokiste und vieles mehr gab es beim Hofrundgang zu erfahren.

 

 

 

 

So hatte jeder was davon und während die Kleinsten unsere Sandkiste belebten,

 

 

 

 

saßen die Eltern entspannt an unseren Tischen bei einem Käffchen und

 

 

 

 

unsere Pflanzen wechselten den Besitzer.

 

 

 

 

 

 

 

 

Jurtenbaukurs vom           30.06.2017-02.07.2017

Eine einmalige Gelegenheit bietet sich im Juni für Liebhaber der freien Natur und des handwerklichen Tuns.

 

Jost Pahnke, den einige schon über diverse Tanzkurs und sein Akkordeonspiel kennen, wird diesesmal sein handwerkliches Geschick weitergeben.

Schon mehrere Kurse im Jurtenbau hat er in Mecklenburg geleitet, nun wird er auf unserem Hof dieses Handwerk lehren. Um einen kleinen Vorgeschmack zu bekommen, wie so etwas aussehen kann, hier einige Eindrücke:

 

 

Die Jurte ist das traditionelle Zelt der Nomaden Asiens, besonders verbreitet in der Mongolei. Sie ist transportabel und kann an verschiedenen Standorten schnell auf- und abgebaut werden und gibt mit einem Ofen in der Mitte ein sehr wohnliches, gemütliches Ambiente.

 

Zur Vorbereitung braucht es einen Dachkranz, der am Anfang des Kurses getischlert wird. Dort lassen sich dann die Deckenstangen einhängen. Unsere Jurte wird 60 Stangen tragen.

 

 

 

Das Gerüst aus Dachlatten für die Zeltwand wird mit Stricken geknüpft und kann aufgeschoben und zugeschoben werden.

Wenn dieses sogenannte Scherengitter fertig ist, wird es zu einem Ring aufgeschoben.

 

Je nachdem, ob die Jurte ein oder zwei Eingänge erhält, wird es zusammengefügt.

 

Nun wird der mittlere Ring gesetzt und die Stangen für das Dach angebracht, die sich auf den äußeren Kranz aufsetzen.

Wenn das Dach fertig ist, hat man einen ziemlichen Meilenstein geschafft.

Dann geht es an die Verkleidung.

 

 Ziel des Kurses ist es, das jeder Teilnehmer in der Lage ist, eine Jurte zu Hause nach zu bauen.

 

Auf jeden Fall wird während des Kurses für das leibliche Wohl gesorgt. Denn ein gemeinsames Bio-Essen nach getaner Arbeit im Freien ist etwas sehr Schönes für Leib und Seele. Und auch an Entspannung soll es nicht fehlen. Ein gemeinsames abendliches Lagefeuer wird bestimmt alle erfreuen.

 

Wir freuen uns auf ein wunderschönes kreatives, erfüllendes Wochenende. Die Übernachtung wird ebenfalls in einer Jurte sein.

Beginn:  30.6.2017  ab 10.00 Uhr

Ende:    2.7.2017 16.00 Uhr

Kosten: 180,00€ + Essenspauschale 15,00€ pro Tag (3 Tage)

 

 

Ein Geburtstagskonzert für mich

Diesesmal sind unsere Künstler aus der USA angereist und für mich war es sozusagen eine Geburtstagsüberraschung. Mein Mann Armin hat es organisiert und ich konnte am Sonntag von einem Seminar kommend gleich ins Konzertgeschehen fallen.

So freue ich mich das Bill Barett aus Los Angeles und

Michaela Gomez aus New York so fetzige Bluesmusik in unserem Innenhof erschallen lassen.

 

Sonja bergrüßt mit ihrem Stempel die Gäste und langsam füllt sich der Hof für die Mutigen zum ersten Openair-Konzert unseres Jubiläumsjahres.

 

 

 

Die Bar wurde eröffnet und die ersten Gäste kommen auf unserem lecker, nach Roster, Falafel und Flammkäse duftenden Innenhof an.

 

Aus dem anfänglichen Wippen kam es immer mehr zum Tanzbein schwingen, denn so Bluesklänge gehen schon in die Beine.

Extra für Armin und mich gab es einen Walzer und nachdem ich mich anfangs etwas geziert habe, war es schön bei meinem Privatkonzert  meine Freude zu zeigen.

So geht der Abend zur Neige und wir feiern weiter mit Lagerfeuer bis in die Nacht. Walpurgisnacht und auch das große Fest der Kelten "Beltane" haben mit Feuer ihre Riten gefeiert.

Es geht um die Zeit der Fruchtbarkeit und so danken wir auch der Natur und unseren Begleitern aus den höheren Welten für ihren Beistand für das Gedeihen auf unserem Hof. Und so singen wir noch lange mit Paule an der Gitarre und Konstantin als Sänger, der halbwegs die Melodie halten kann;)

Danke Armin und Karsten Spehr, der es vermittelt hat, es war Spitze!

Ein erfolgreicher Pflanzenmarkt

Im Herzen kann auch die Sonne strahlen! Und genau das wünschten wir euch in den Tagen der Osterzeit. Ein Neubeginn der Natur ist schon voll im Gange und so konnten wir auch zu unserem Oster/Pflanzenmarkt viel Grünes verkaufen.

 

Erste Tomatenpflanzen, mit der Warnung sie nicht vor den Eisheiligen ins Freiland zu setzen, haben ein neues zu Hause gefunden. Ein großer Teil der Sorte Matina wurde gestern bei uns ins Gewächshaus gepflanzt. Doch jetzt zieht erst einmal Osterruhe bei uns ein. Die letzten Ökokisten dieser Woche werden gepackt und die Gewächshaus- und Tierdienste sind verteilt.

Doch nicht nur Pflanzen sollten ein neues zu Hause finden. Auch Gabis gestrickte Tiere waren hoch im Kurs. Schäfchen, Hase und die Henne begeisterten Groß und Klein. Und Gabi nimmt bestimmt auch nach Ostern Bestellungen auf.

 

 

Susann bastelte mit den Kids niedliche Osterhasen oder Kücken aus kleinen Bommeln.

 

 

 

 

 

Wer eher handwerklich in der Bäckerei tätig werden wollte, konnte das ebenfalls. Klaus zeigte, wie man Osterzöpfe bäckt und das machte auch jedem Alter Freude.

 

 

Genug gearbeitet, hier lädt Doro zum Kaffeetrinken ein. Und obwohl es uns zu unserem Ostermarkt eher nach Innen gezogen hatte, sind wir seit dieser Woche im Garten auf Frühling eingestellt.

 

 

Sven-Maik hat dafür kräftig gebaut und herausgekommen ist eine wunderschöne Sitzecke für unsere Hofladenkunden. Das wichtigste, was Ihr zum nächsten Besuch mitbringen solltet, ist deshalb ein halbes Stündchen Zeit. Wir werden Biokaffee und Holzofenkuchen oder Kekse anbieten und während die Kinder oder Enkel über den Hof flitzen, kann man jetzt genüsslich sein Käffchen trinken:):):)