Jurtenbaukurs vom           30.06.2017-02.07.2017

Eine einmalige Gelegenheit bietet sich im Juni für Liebhaber der freien Natur und des handwerklichen Tuns.

 

Jost Pahnke, den einige schon über diverse Tanzkurs und sein Akkordeonspiel kennen, wird diesesmal sein handwerkliches Geschick weitergeben.

Schon mehrere Kurse im Jurtenbau hat er in Mecklenburg geleitet, nun wird er auf unserem Hof dieses Handwerk lehren. Um einen kleinen Vorgeschmack zu bekommen, wie so etwas aussehen kann, hier einige Eindrücke:

 

 

Die Jurte ist das traditionelle Zelt der Nomaden Asiens, besonders verbreitet in der Mongolei. Sie ist transportabel und kann an verschiedenen Standorten schnell auf- und abgebaut werden und gibt mit einem Ofen in der Mitte ein sehr wohnliches, gemütliches Ambiente.

 

Zur Vorbereitung braucht es einen Dachkranz, der am Anfang des Kurses getischlert wird. Dort lassen sich dann die Deckenstangen einhängen. Unsere Jurte wird 60 Stangen tragen.

 

 

 

Das Gerüst aus Dachlatten für die Zeltwand wird mit Stricken geknüpft und kann aufgeschoben und zugeschoben werden.

Wenn dieses sogenannte Scherengitter fertig ist, wird es zu einem Ring aufgeschoben.

 

Je nachdem, ob die Jurte ein oder zwei Eingänge erhält, wird es zusammengefügt.

 

Nun wird der mittlere Ring gesetzt und die Stangen für das Dach angebracht, die sich auf den äußeren Kranz aufsetzen.

Wenn das Dach fertig ist, hat man einen ziemlichen Meilenstein geschafft.

Dann geht es an die Verkleidung.

 

 Ziel des Kurses ist es, das jeder Teilnehmer in der Lage ist, eine Jurte zu Hause nach zu bauen.

 

Auf jeden Fall wird während des Kurses für das leibliche Wohl gesorgt. Denn ein gemeinsames Bio-Essen nach getaner Arbeit im Freien ist etwas sehr Schönes für Leib und Seele. Und auch an Entspannung soll es nicht fehlen. Ein gemeinsames abendliches Lagefeuer wird bestimmt alle erfreuen.

 

Wir freuen uns auf ein wunderschönes kreatives, erfüllendes Wochenende. Die Übernachtung wird ebenfalls in einer Jurte sein.

Beginn:  30.6.2017  ab 10.00 Uhr

Ende:    2.7.2017 16.00 Uhr

Kosten: 180,00€ + Essenspauschale 15,00€ pro Tag (3 Tage)

 

 

Ein Geburtstagskonzert für mich

Diesesmal sind unsere Künstler aus der USA angereist und für mich war es sozusagen eine Geburtstagsüberraschung. Mein Mann Armin hat es organisiert und ich konnte am Sonntag von einem Seminar kommend gleich ins Konzertgeschehen fallen.

So freue ich mich das Bill Barett aus Los Angeles und

Michaela Gomez aus New York so fetzige Bluesmusik in unserem Innenhof erschallen lassen.

 

Sonja bergrüßt mit ihrem Stempel die Gäste und langsam füllt sich der Hof für die Mutigen zum ersten Openair-Konzert unseres Jubiläumsjahres.

 

 

 

Die Bar wurde eröffnet und die ersten Gäste kommen auf unserem lecker, nach Roster, Falafel und Flammkäse duftenden Innenhof an.

 

Aus dem anfänglichen Wippen kam es immer mehr zum Tanzbein schwingen, denn so Bluesklänge gehen schon in die Beine.

Extra für Armin und mich gab es einen Walzer und nachdem ich mich anfangs etwas geziert habe, war es schön bei meinem Privatkonzert  meine Freude zu zeigen.

So geht der Abend zur Neige und wir feiern weiter mit Lagerfeuer bis in die Nacht. Walpurgisnacht und auch das große Fest der Kelten "Beltane" haben mit Feuer ihre Riten gefeiert.

Es geht um die Zeit der Fruchtbarkeit und so danken wir auch der Natur und unseren Begleitern aus den höheren Welten für ihren Beistand für das Gedeihen auf unserem Hof. Und so singen wir noch lange mit Paule an der Gitarre und Konstantin als Sänger, der halbwegs die Melodie halten kann;)

Danke Armin und Karsten Spehr, der es vermittelt hat, es war Spitze!

Ein erfolgreicher Pflanzenmarkt

Im Herzen kann auch die Sonne strahlen! Und genau das wünschten wir euch in den Tagen der Osterzeit. Ein Neubeginn der Natur ist schon voll im Gange und so konnten wir auch zu unserem Oster/Pflanzenmarkt viel Grünes verkaufen.

 

Erste Tomatenpflanzen, mit der Warnung sie nicht vor den Eisheiligen ins Freiland zu setzen, haben ein neues zu Hause gefunden. Ein großer Teil der Sorte Matina wurde gestern bei uns ins Gewächshaus gepflanzt. Doch jetzt zieht erst einmal Osterruhe bei uns ein. Die letzten Ökokisten dieser Woche werden gepackt und die Gewächshaus- und Tierdienste sind verteilt.

Doch nicht nur Pflanzen sollten ein neues zu Hause finden. Auch Gabis gestrickte Tiere waren hoch im Kurs. Schäfchen, Hase und die Henne begeisterten Groß und Klein. Und Gabi nimmt bestimmt auch nach Ostern Bestellungen auf.

 

 

Susann bastelte mit den Kids niedliche Osterhasen oder Kücken aus kleinen Bommeln.

 

 

 

 

 

Wer eher handwerklich in der Bäckerei tätig werden wollte, konnte das ebenfalls. Klaus zeigte, wie man Osterzöpfe bäckt und das machte auch jedem Alter Freude.

 

 

Genug gearbeitet, hier lädt Doro zum Kaffeetrinken ein. Und obwohl es uns zu unserem Ostermarkt eher nach Innen gezogen hatte, sind wir seit dieser Woche im Garten auf Frühling eingestellt.

 

 

Sven-Maik hat dafür kräftig gebaut und herausgekommen ist eine wunderschöne Sitzecke für unsere Hofladenkunden. Das wichtigste, was Ihr zum nächsten Besuch mitbringen solltet, ist deshalb ein halbes Stündchen Zeit. Wir werden Biokaffee und Holzofenkuchen oder Kekse anbieten und während die Kinder oder Enkel über den Hof flitzen, kann man jetzt genüsslich sein Käffchen trinken:):):)

Das grüne Osterei - Avocado! Über eine Reise.

Bei uns sind diese Woche grüne Ostereier in die Kiste geplant. Und weil es nun zwei, in Bio-Avocadoproduktion eingeweihte Menschen bei uns gibt, hier ein Bericht von Paule von der Erzeugerreise im letzten Jahr mit Naturkost Erfurt zu deren spanischen Avocadoanbauern.

Kleiner Hinweis: Avocado sollte nur dort produziert werden, wo es genügend Wasser gibt.

"Am 6.11.16 bis zum 10.11.16 machten sich Roßbi und ich auf den Weg nach Spanien zur Besichtigung der dort ansässigen Betriebe. Erste Station war Jalhuca, Avocadoanbauer in Vélez- Málaga. Über ein leicht hügeliges Relief erstreckt sich die 36ha große Fläche Eigenanbau. In Spanien gibt es nur sehr wenige Regionen, die ein für Avocado günstiges Mikroklima aufweisen: viel Sonne, kühle Winter aber kein Frost, viel Wasser.

Unternehmensgründer und Betriebsleiter Enrique Morales erklärt uns den Anbau der Avodados. Auf seinem Land werden Fuerte und Hass angebaut, die bei uns bekanntesten Sorten. Sehr interessant: Bei der Avocado bestimmt der Fettgehalt ob eine Frucht reif ist oder nicht.

 

Selbst die Anzucht und und die Veredelung findet vor Ort statt. Deshalb sind über 42 Mitarbeiter, vor allem aus den umliegenden Dörfern, bei Jalhuca angestellt,

Zur Veredelung wird auf eine schädlingsresistente Wildavocado eine ertrags- und geschmacksbetonte Sorte aufgefropft.

 

Dieses Gerät ist ein Avocadopflücker. Im vorderen Teil befindet sich eine Klinge, mit der man die Avocado vom Stiel trennen kann. Es erfordert sehr viel Übung die Avocados an der richtigen Stelle abzuschneiden, dass sie sanft in den Beutel fallen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die neu gebaute Verpackungsanlage ist der Stolz von Jalhuca. Durch die steigende Nachfrage war der Schritt zum Umzug und Neubau unausweichlich." Paule Lucht

 

Avocado wird übrigens als "Die Butter der Azteken" bezeichnet und tatsächlich wird sie in Lateinamerika wegen ihres hohen Fettgehaltes als Butterersatz genutzt.

Die Avocado zählt zu den ernährungsphysiologisch wertvollsten Früchten überhaupt. Das Fett der Avocado setzt sich vor allem aus ungesättigten Fettsäuren zusammen. Diese können den Cholesterinspiegel senken, schützen Herz und Gefäße und verringern so das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Auch der hohe Anteil an B-Vitaminen, Kalium und Magnesium macht den grünen Exoten zu einer rundum gesunden Mahlzeit. Ihre natürliche "Verpackung" erleichtert den Genuss. Einmal längs durchgeschnitten lässt sich das Fruchtfleisch bequem aus den beiden Hälften löffeln.

Aber auch tolle Rezepte mit Avocado sind ein Renner auf Partys. Zum Rezept

Und - wie ihr seht - auch ein Genuss für Kinder. Lasst euch die grünen Ostereier schmecken!