Geschmacksexplosion auf der Rochsburg

Das 1. Schokoladen-Festival auf der Rochsburg war ein voller Erfolg. Überall duftete es nach Schokolade, in klassischer Form bis hin zu ganz exotischen Geschmacksrichtungen. Auch wir konnten nicht an uns halten und haben alles probiert, was zum Naschen angeboten wurde.

 

Da war es nicht verwunderlich, dass sich die Gäste des Festivals über unsere herzhaften Bio-Roster und veganen Bio-Wüstchen gefreut haben.

 

 

 

Auch unsere liebevoll geschmierten Schnittchen - Holzofenvollkornbrot mit Linsenaufstrich und Kräuterbutter - gingen ab wie warme Semmeln.

 

 

 

 

Beeindruckend war die Vielfalt an Schokoladen. Auch unser Lokal-Matador "Choco del Sol", auf dessen Initiative das Festivals erstmalig stattfand, hatte viel Zulauf am Stand. Allein das Aroma und der Geschmack seiner handgemachten Schokoladen war überwältigend. Das liegt an den mindestens 75 % reinem Kakao, dem sogenannten Gold der Mayas, aus einem kleinen Anbaugebiet in Belize in Mittelamerika. Und letztlich schmeckt man die Liebe von Patrick und Peggy zu ihrer Arbeit.

Am Abend spielten tolle Bands und Patrick zeigte in seinen Workshops, wo die Schokolade herkommt, wer die Bauern sind und wie sie in der liebevoll eingerichteten Manufaktur hergestellt wird. Wir freuen uns sehr, dass wir nun bald wieder die exklusive Schokoladen von Choco del Sol in unserem Hofladen und Online-Shop anbieten können. Wenn Sie ein Stück auf der Zunge zergehen lassen, schmecken Sie die Fülle an reinem und hochwertigem Kakao und die Liebe zu Handarbeit.

 

 

09.08.2016: Oleomobil macht Station bei uns

Unser regionaler Öl-Lieferant aus Dresden - Bio Planète - macht sich jedes Jahr mit seinem Oleomobil auf die Reisen durchs Land und besucht die Bio-Läden. Mit an Bord ist Lutz, der sympathische Botschafter von Bio Planète und präsentiert die Würzöle und Gourmet-Olivenölspezialitäten.

 

Das Mobil, ein Citroën HY mit der auffälligen Wellblechkarosse, macht am Dienstag, den 09.08.2016 von 14 bis 19 Uhr vor unserem Hofladen halt. Ein echter Hingucker und nicht nur das Gefährt, auch die Öle haben neben ihren wundervollen Aromen ein sehr geschmackvolles Design.

 

Lutz ist ein erfahrener Reiselustiger - nicht nur für Bio Planète - und hat viele tolle Geschichten auf Lager. Er freut sich auf Ihren Besuch und ihre Fragen und natürlich möchte er gerne mit Ihnen zusammen die Öle verkosten. In seiner Probiertheke hat er mit dabei die Neuen:

Würzöle: Olivenöl & Basilikum, Olivenöl & Knoblauch, Olivenöl & Chili

Gourmet-Olivenöle: O´citron, O´range und Olivenöl & Balsamico

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Verkosten!

 

 

Regionale Bananen auf dem Guidohof?

Ich finde, wenn unser Sohn Paule in der Dominikanischen Republik die Demeter-Bananen für den Guidohof erntet, einpackt und verlädt, dann sind sie schon ziemlich regional:) Auf alle Fälle sind alle Produktionsvorgänge vor Ort geprüft, die Stimmung der Mitarbeiter erfühlt und einmal wirkliche Bananenkenntnisse erfahren.

Mindestens 6 Wochen möchte er dort sein und wir freuen uns sehr, dass er uns damit ganz nebenbei die Freude macht, etwas mehr über die Bio-Projekte im Ausland zu erfahren. Bananen werden zwar ganzjährig geerntet, brauchen aber mindestens neun Monate Wachstumszeit. So sieht eine kleine junge Babybanane aus.

Und so im Zustand der Ernte. Wichtig ist, dass sie bei der Ernte noch grün sind. Die Früchte sollen nicht an der Pflanze ausreifen, denn vollreif platzen sie leicht und verderben. Auch wird die Banane erst süß, wenn sie von der Staude getrennt ist, denn dann beginnt im Fruchtfleisch die Umwandlung von Stärke in Zucker.

Eine Bio-Bananenstaude trägt zwar weniger Früchte als die Konventionelle, trotzdem bleibt die Ernte in der tropischen Hitze Knochenarbeit. An einem Bio-Bananenfruchtstand können 150 Früchte hängen, das Ganze ist dann bis zu 25 Kilogramm schwer. Vorsichtig trennen Mitarbeiter das Bündel von der Staude, die stoßempfindlichen Bananen sollen möglichst keine Druckstellen bekommen.

An der Verpackungsstelle wird sie grob zerteilt und in einem großen Wasserbecken vom klebrigen Pflanzensaft befreit. Noch im Becken werden die Hände weiter in Größen zwischen drei und acht sogenannten Fingern unterteilt.

 

 

 

Die Bio-Bananen sind nun schon fast reisefertig. Nun wird Paule unter anderem die Demeter-Aufkleber auf die Bananen kleben, denn die Finca Girasol in in Azua de Compostela arbeitet biologisch dynamisch, genau wie wir.

 

Jetzt werden die Kartons noch mit Pappe ausgelegt. Das scheint Spaß zu machen...

 

 

Dann werden die Früchte, die vorher auf 13 kg oder 18 kg abgewogen worden sind in Pappkisten gelegt.

Dafür gibt es genaue Anweisung, wie die Bananen sinnvollerweise liegen sollten. Hier wird gut aufgepasst, dass der Deutsche das auch richtig macht.

 

 

 

Bestanden! Gut gemacht der Praktikant, jetzt wird zugeknotet und ab damit nach Übersee.

 

 

 

 

Zweimal pro Woche werden die Bananen mit dem fincaeigenen LKWs zu den Häfen von Mazanillo oder Santo Domingo gefahren, wo Paule auch mal ein Auge hinwerfen darf.

Dort werden sie auf die Schiffen verladen und dann geht die Reise zu den großen Häfen Europas nach Birmingham oder Amsterdam und dann über die Großhändler zu uns:)

Ungefähr 20 Kisten Bananen pro Woche brauchen wir davon. Und vielleicht jetzt, wo alle wissen, das selbst unsere Bananen regional sind, werden es noch mehr, denn:

Das Projekt, welches von Fernando (rechts neben Paule) vorort geleitet wird und von Christoph Meier ins Leben gerufen wurde, sorgt auf vorbildliche Weise für seine Mitarbeiter. Und vor allem für die Kinder von Eltern, die nicht das Geld für die Schulbildung ihrer Kinder aufbringen können.

 

Ein Waldorfkindergarten und eine Waldorfschule wurde gegründet. Hier freuen sich jeden Morgen die Zwerge auf die Schule oder den Kindergarten. Denn hier ist so etwas nicht selbstverständlich.

Paule teilt sich seine Unterkunft mit der peruanische Lehrerin und ab und an kann er neben der Arbeit auf der Finca auch mal einen Geburtstag der Kinder am Meer mitfeiern oder eine Ausfahrt an den Fluss unternehmen.

Wir sind alle ein klein wenig neidisch, bei den schönen Landschaftsaufnahmen, die manchmal unsere Handys erreichen und freuen uns sehr auf die Erzählungen, wenn Paule wieder da ist.

 

 

 

Und hier noch ein Film über die Gründung des Kindergartens und der Schule.

Da schmeckt doch die Banane gleich viel besser!

So ein schönes Fest - Sommersonnwende

Wir wollten Sommersonnenwende feiern und da Chloe Charles ausgerechnet am 24.6.2016 ihren Tourneebeginn bei uns eröffnen konnte, wählten wir den Freitag zum Feiern aus. Wie schön es aber werden konnte, wussten wir noch nicht.

 

Der Nachmittag begann im wunderschönen Sonnenschein auf unserer Wiese unter den Bäumen mit Riesenseifenblasen, die nicht nur die Kinder begeisterten. Auf Decken und Bänken konnte man sich ein Eis oder kühle Getränke, Kaffee und Kuchen schmecken lassen.

 

Man glaubt es kaum, aber der Luftzug beim Tanzen war schön kühl und barfuss auf der Wiese herumhopsen hat viel Spaß gemacht. So verging die Zeit so schnell mit interessanten Gesprächen mit unseren Kunden und Freunden und spielenden Kindern.

 

 

Langsam füllte sich der Innenhof zum Konzert, denn die Band mit Chloe, Neil, Davide und Robert ist angereist und wir ganz ergriffen vom Wiedersehen nach dem Hoffest im September letzten Jahres.

 

 

Zur Begrüßung freuten wir uns gemeinsam, dass vor den Konzerten in Leipzig, Köln, Düsseldorf, Paris und Toronto die Metropole Uhlsdorf in den Genuss kommt, die stimmgewaltige Songwriterin zu hören.

 

 

 

Und dann ging es los. Wir waren ganz glücklich, als wir wieder den Backround von"Child" singen durften und uns die Gänsehaut bei "Snowflake" über den Rücken lief.

 

 

Doch auch nach dem Konzert ist noch lange nicht Schluss, denn gemeinsam sangen wir am Lagerfeuer Lieder und niemand hatte Lust, ins Bett zu gehen, weil es so romantisch schön war.

Mehr von Chloe Charles: Studiosession im MDR KULTUR

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Von Stefan: Kleiner idyllischer Film