Demo Leipzig - gemeinsam mit 15000 Menschen

Wir lassen es uns nicht nehmen, dabei zu sein. Diesesmal bei der bundesweit in 7 Städten stattfindenden "Stoppt-Ceta-und-TTip-Demo".:

Es sind 320.000 bundesweit! Wir sind eine tolle Gemeinschaft, überall!

Berlin: 70.000
Hamburg: 65.000
Frankfurt: 50.000
Köln: 55.000
Leipzig: 15.000
München: 25.000
Stuttgart: 40.000

Auch wenn es bedeutet, dass Paule 4 Stunden bei strömendem Regen am Morgen mit dem Trecker nach Leipzig fährt und abends wieder zurück.

 

 

 

 

So ist es für uns Ehrensache, in vorderster Front gemeinsam mit dem Hof Mahlitzsch den Zug von 15.000 Menschen anzuführen, wenn es heißt:

 

 

 

"Wir wollen einen gerechten Welthandel, wir wollen Demokratie und Mitbestimmung, wir wollen ein Gemeinwohldenken, wir wollen für die Umwelt wirken!"

 

 

 

Und so sind wir sehr glücklich, als wir in Leipzig angekommen und unseren Trecker mit unseren Fahnen von Demeter und der Ökokiste sowie mit Blumen und Luftballons schmücken und allen zeigen, das tier- und menschengemäße Landwirtschaft möglich ist! Aus Achtung vor Mutter Erde und all ihrer Lebewesen.

 

Wir drehen eine Runde um den Leipziger Ring und sehen viele freundliche Menschen, die sich wehren und sich gegen Ceta und TTip aussprechen.

 

 

 

Immer wieder gern, denn es lohnt sich für die Zukunft unserer Kinder Wege auf sich zu nehmen.

Unser harmonischstes Hoffest 2016

Gleich am Montag in der Mittagspause saßen wir beisammen, um gemeinsam das Hoffest auszuwerten. Und alle langjährigen Hoffesthelfer meinten einstimmig, dass es trotz den gestiegenen Besucherzahlen unser schönstes Hoffest war. Denn diesmal hat alles gepasst.

 

Neben dem tollen Wetter hatten wir mit Hilfe unserer Nachbarn die beste Parkplatzlösung gefunden. (Hier sogar ein Auto aus dem Ausland:) Zwei Eingänge und gut organisierte Standbetreuung haben kaum Wartezeiten entstehen lassen. Wir alle waren sehr erstaunt, dass wir nicht einmal ein schreiendes Kind gehört hatten. Als ob ein Harmonieschleier über dem Hof geschwebt hätte.

Die Mitarbeiter, die die Tage davor so viel geleistet haben, sah man mit lachenden Gesichtern und die Händler und Aussteller, die Musikanten und Puppenspieler waren gern bei uns. Da macht das Feiern Spaß.

 

 

Fast 2000 Besucher freuten sich an Kaffee und Kuchen. 45 große Rundbleche haben wir die Tage zuvor in der Bäckerei mit vereinten Kräften gezaubert. An die Veganer und auch die Glutenallergien haben wir gedacht und so konnte jeder gemütlich auf der Streuobstwiese sitzen und sich an der Livemusik von Oli und unserem Sohn Paule erfreuen. 

An der Halle war unser herzhafter Essensbereich. Hier gab es erstmals tunesischen Couscoussalat mit drei verschiedenen Dips und Biolimo und viele andere Durstlöscher. Deshalb ist extra unser Schwiegersohn mit Familie aus Eckernförde angereist und freute sich, dass sein Essen so gut angekommen ist bei den Besuchern. Nächste Woche wird das unser Ökokistenrezept sein:)

Ebenfalls gut besucht und ein echter Publikumsmagnet ist unser Pizzastand. Hier kann man genau das essen, was man will und zuschauen, wie die selbstkreierte Pizza in den Holzofen und danach als duftende Köstlichkeit wieder heraus kommt.

Die Wolkenburger Fußballer mit ihrem etwas herben Jargon waren immer im Schlagabtausch mit dem Rosterteam und so brauchte man etwas Humor, um sich an die Bierbude zu wagen. Wir freuen über die Hilfsangebote der Truppe und nächstes Jahr verteilen wir Pflaster, zum Mund zukleben, wenn es zu doll wird.

 

 

Vor der Halle spielte unser ehemaliger Lehrling Martin mit seiner Band und es war ein Erlebnis die Spielfreude der fünfköpfigen Gruppe zu beobachten.

Man hatte richtig Lust mitzutanzen. Leider konnte ich selber nur die zwei Zugaben erleben.

Denn Armin und ich sind mit Hofrundgängen und Treckerrundfahrten zu Gange und wir waren froh, uns mal kurz vor der Bühne zu treffen. Manchmal ist es echt schade, denn man würde gern mit jedem Gast mehr erzählen.

 

 

Doch erfreut es uns, alle so entspannt zu sehen. Am Lagerfeuer konnte man geduldig seinen Knüppelkuchen backen und eine Familie mit Kindern hatte sich sogar auf der Wiese ein Plätzchen zum Schlafen gesucht. Das freut uns, denn wenn man auf unserem Fest so entspannen kann, ist das einfach nur schön.

Doch eigentlich gab es auch so viel zu erleben. Besonderen Zuspruch hatte wieder die Strohhüpfburg, die nur deshalb überhaupt aufgebaut werden konnte, weil Paule den Frontlader, der am Donnerstag kaputt ging, noch reparierte.

 

 

Alle Händler und Aussteller verdienen unser Lob, denn durch sie wird das Fest rund und manchmal bin ich etwas traurig, dass ich nicht selbst mal Gast auf unserem Hoffest sein kann. Würde gern mal bummeln gehen;)

Na, immerhin hat es für ein Stück Kuchen gereicht.

Für das Eis nicht mehr, denn hier hat Johanna schon echte Probleme bei dem Angebot von regionalen Bioeis noch ein letztes zu finden. Denn die Hauptrenner unseres diesjährigen Hoffestes waren der Getränke- und der Eisstand.

Der  Abschluss unseres Hoffestes waren einem besonderen Highlight in der Leipziger Musikszene gewidmet. Hier konnte Karolina Trybala mit Robert Herrmann und Axel Keifers die Herzen der Besucher erreichen. Ein so schöner Ausklang war auch für alle Mitarbeiter und Helfer ein Hochgenuss an musikalischer Darbietung. Wir hätten gern noch länger mit Karolina am Lagerfeuer gesessen. Denn das bildet immer den Abschluss unterm Sternenhimmel mit Gitarre und Gesang und der Gewissheit, dass wir gemeinsam ein schönes Hoffest gefeiert haben.

 

Die Auswahl der schönsten Hoffest-Fotos finden Sie in unserer Fotogalerie --> Klick hier.

Wir haben uns über viele positive Rückmeldungen von unseren Besuchern gefreut. Vielen lieben Dank. Die schönste Mail möchten wir Ihnen gerne zeigen:

"Liebe Guidos und Hoffesthelfer. Ein ganz dickes Lob und ein herzliches Dankeschön für das rundum gelungene Hoffest. Es war wieder an alle gedacht, ob Klein oder Groß und die gesamte Athmosphäre war fröhlich und entspannt. Wir fühlten uns wie im Kreis einer großen Familie. Unsere Enkelkinder hatten viel Spaß auf der Strohburg, beim Basteln und beim Bogenschießen. Die Band mit ihren jiddischen und Roma-Liedern war auch ganz toll. Natürlich waren auch die verschiedenen Speisen so lecker, dass wir am liebsten von allem gekostet hätten. Ich fand vor allem die Idee mit dem Couscous-Salat mit den drei Dips besonders lecker und wie immer auch den Kuchen. Was uns auch wieder aufgefallen ist, dass alle Mitarbeiter und Helfer freundlich, hilfsbereit und nicht hektisch sind. Das findet man heute selten. Es ist ja bestimmt eine gewaltige Aufgabe, so ein Fest neben der alltäglichen Arbeit vorzubereiten und durchzuführen. Man spürt aber auch, dass alle mit dem Herzen dabei sind. Das gibt uns immer wieder Hoffnung, dass sich die ökologische Idee und Lebensweise immer mehr durchsetzt. Also noch einmal Danke und macht weiter so. Viele Grüsse von Reinhard und Christine Löser"

 

 

 

"Tag der Sachsen" mit kompletter Team-Power

Wow ... was für ein Wochenende. Limbach-Oberfrohna war drei Tage lang im Ausnahmezustand und wir mittendrin. Wenn unsere Stadt feiert, dann sind wir natürlich dabei. Wir hatten unseren Stand mit einem unserer Lieferwagen aufgebaut, unsere Ökokiste vorgestellt, kleine und große Besucher eingeladen, sich beim Gemüseraten zu behaupten und unser Holzofenbrot verkostet und verkauft. Es gab viele Anfragen und Neugierige, über die wir uns sehr gefreut haben. Das Wetter war genau so abwechslungsreich wie der "Tag der Sachsen".

Unsere Gabi ist sonst im Packteam und bestückt unsere Ökokisten mit Obst und Gemüse und auch manchmal mit Käse.

Sie genießt es sichtlich, unsere "geile Ökoschnitte" zu verkaufen und die teilweise überraschten Gesichter, wie lecker unser frisches Holzofenbrot aus unserem eigenen Getreide schmeckt. Luisa und Doro, unsere Lehrlinge, haben wieder wunderbare Aufstriche gezaubert. Es gab Rote-Linsen-Aufstrich, Senf-Dill-Quark, Pesto und Tomatenbutter. Einer der Gäste meinte sogar, wir sollen diese unbedingt im Handel anbieten. Was für ein tolles Lob für die Beiden.

 

Immer wieder ein Anziehungsmagnet sind unsere Fühlboxen. Drei verschiedene Obst- und Gemüsesorten sind in jeder Kiste versteckt und müssen nur durch das Fühlen erraten werden. Das macht nicht nur den Kleinen viel Spaß. Auch die Eltern und Großeltern versuchen sich gerne darin. Wir sind immer wieder baff, wie gut manche Kinder dabei schon sind. 

Von Anfänger, Fortgeschittene über Profi hin zum Bio-Bauern haben sie alles erraten. Da waren Ingwer, Süßkartoffeln und Avocado dabei, was nicht in jedem Haushalt alltäglich ist, schon gar nicht bei den Kleinen. Respekt. Über die Luftballons haben sich dann alle sehr gefreut.

 

 

 

 

 

Der Höhepunkt war am Sonntag der Festumzug. Armin selbst hat den Traktor gefahren. Den Spaß lässt er sich nicht entgehen. Roßbi ist unsere Kräuter- und Blumenfee und hat es wieder geschafft, aus dem Anhänger, der noch am Vortag in der Landwirtschaft im Einsatz war einen echten Hingucker zu zaubern.

Die Chefin persönlich gestaltet immer unsere Schilder und ist der kreative Kopf für unsere Slogans.

 

 

 

 

Hier wollen wir darauf aufmerksam machen, dass man auch bei uns auf dem Guidohof ein paar Tage die Seele baumeln lassen kann.

 

 

 

 

Wer unseren Newsletter immer gut verfolgt, hat sicher schon gesehen, dass wir das besondere Ambiente unseres Guidohofs gerne teilen möchen. Was eignet sich dazu besser, als Workshops und Veranstaltungen für Körper, Geist und Seele. Diese finden Sie immer in unserem Terminkalender.

Schön, dass auch unsere Fahrer mit dabei waren und von Bord alle Zuschauer mit frischen Bio-Möhrchen versorgt haben. Wir haben viel Zuspruch dafür erhalten. Die Menschen haben sich über den gesunden Snack sehr gefreut zwischen all den Bonbons und Gummibärchen.

 

Johanna und Pauline haben erst im September ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr bei uns angefangen und waren Samstag und Sonntag gleich mit im Einsatz. Großartige Leistung.

Tim machte es sich beim Festumzug auf dem Hänger bequem. Das hatte er sich auch verdient, wo er in den Tagen davor die ganze Technik gerichtet, unser Banner auf den Hänger geschraubt und Transporter und Anhänger auf Hochglanz poliert hatte.

 

 

 

 

Paule und Mathias haben es eher sportlich genommen. Sie hatten so viel Freude dabei, auch die Zuschauer an den Fenstern ihrer Häuser mit Möhrchen zu erreichen. Da wurde erst die richtige Größe der Möhren ausgesucht, anvisiert und ...

 

 

... Treffer. Da freut sich Paule. Es war für uns alle auf dem Hänger ein großer Spaß.

 

 

 

 

 

 

Doch die meiste Freude hatte es uns bereitet, wie sehr wir die Menschen mit unserem Bio-Gemüse glücklich machen konnten. Da hätten wir noch viel mehr laden können.

 

 

 

So haben wir zum Schluss unsere schönen Blumen an die Damen und Herren verschenkt. So viele glückliche Menschen ... das macht uns einfach Freude.

 

 

 

 

Zwischendrin zog sich jedoch ein Mega-Gewitter auf. Unser Stand wurde komplett verwüstet und die Pavillions zerstört.

 

 

 

 

Auch auf dem Anhänger bot unser Banner eine große Angriffsfläche für den Wind, der es dann bezwang und niederbog. Doch Armin fand eine Zange und einen Mutternschlüssel zum Stabilisieren und unsere Freunde vom DRK in Limbach-Oberfrohna waren mit Kabelbindern helfend zur Stelle. Dankeschön an der Stelle nochmal.

 

Wir danken dem ganzen Team vom Guidohof, denn nur gemeinsam können wir so eine Groß-Veranstaltung stämmen. Neben den genannten waren noch weit mehr Mitarbeiter aus der Ökokiste und der Landwirtschaft im Einsatz und das macht für uns so ein Fest erst richtig wertvoll, unsere Gemeinschaftsarbeit auf dem Guidohof.

 

Wöchentliche Massage für die Mitarbeiter

Ich kann mich selber so freuen, wenn ich in die Gesichter meiner Mitarbeiter blicke nach der entspannenden Massage von Claudia. Denn seit diesem Sommer haben wir diesen Luxus für unsere Mitarbeiter organisiert:

Jeden Mittwoch kommt die Sonnen-Claudia, bringt ihr Massageöl und die Sonne mit und in unserer Streuobstwiese wird die neu gekaufte Massageliege aufgestellt. Heute stand der Bäcker Klaus, Sophie aus dem Packteam, Oskar und Susann unsere Lehrlinge, unser Fahrer Steffen und Paule auf der Liste.

Da wollte ich mir doch gleich mal ein paar Entspannungsfotos holen und schleiche mich mit der Kamera in die Wellnessoase. Klaus hatte sich sowieso gewünscht, dass die Massage noch etwas länger gehen sollte und prompt geht es in Erfüllung, denn wegen dem Foto darf er wieder drauf und genießt es nochmal den Rücken und den Nacken, der die vielen Brote täglich aus dem Ofen zieht, zu entspannen.

Susann bekommt einen Regenbogen für ihr Wellnessprogramm geschenkt und was auch ich besonders liebe, ist die Nackenmassage auf dem Rücken liegend, denn hier darf der Kopf ganz und gar loslassen und ganz ehrlich, wann darf er das schonmal?

Oskar schießt sogar übers Ziel hinaus, denn hier gibt es doppel-Wellness. Ganz geschickt hat sich eines unserer Kätzchen die Ruhe und Entspannung geholt, die sie braucht. Mit sichtlichem Wohlbefinden macht sie sich auf Oskar lang.

Am Wochenende zuvor hatte Claudia auf unserem Hof einen Massageworkshop angeboten der sehr viel Resonanz gefunden hat und sofort ein Nachfolgeworkshop angefordert wurde. Das machen wir doch gern.