Weißkohl ist nun abgeerntet

Es wurde so schnell kalt und der Frost kam, dass sich unsere Ernter beeilen mussten, die Kohlernte einzufahren.

 

 

 

 

 

Jeder Kopf wird einzeln mit dem Messer abgeschlagen und in Kisten auf den Hof gebracht. Schon etwas kaputt, weil es eisekalt ist auf dem Acker, erntet Doro den letzten Kohl.

 

 

 

Was für ein Pracht-Exemplar :-)

 

 

 

 

 

Im Hof angekommen, werden alle Ernte-Kisten in eine große Holzkiste umgefüllt ...

 

 

 

 

 

 

 

... von den gröbsten äußeren Blättern gesäubert, die hier noch zu sehen sind ...

 

 

... und dann schön säuberlich in unser Lager geschichtet. Bei Bestellung entfernen die Ernter komplett die äußeren Blätter bis zum geschlossenen Kopf. Die fertigen Kohle kommen an den Packplatz und werden je nach Wunschgewicht in die Ökokisten gepackt - so gut es geht.

 

Leider war die Ernte dieses Jahr nicht so ertragreich. Wir konnten deshalb leider nicht so viel Sauerkraut wie im Vorjahr ansetzen. Wir bleiben aber guter Dinge, dass uns das Wetter im nächsten Jahr wohlgesonnener ist.

Nero di Toscana - der Schwarze aus der Toskana

Dieser wundervolle Name gehört zu einer neuen Sorte, die wir dieses Jahr erstmalig angebaut haben. Unser Gerd wollte das gern einmal ausprobieren und es ist ihm und dem Landwirtschaftsteam wundervoll gelungen.

Der Palmkohl ist eine italienische Züchtung mit langer Tradition und sozusagen eine Spezialität aus der Toskana. Es heißt auch, dass diese Kohlform die Mutter von beispielsweise Rosenkohl, Kopfkohl und Grünkohl sei.

 

 

Und die Ähnlichkeit ist nicht zu verkennen. Beim "Nero di Toscana" werden die Blätter einzeln gepflückt. Das geht auch schon in den wärmeren Jahreszeiten. Damit unterscheidet sich der Schwarzkohl stark vom Grünkohl.

Verwenden Sie die schmackhaften Blätter vor dem Frost für Gemüse, Salate, Suppen und Wokgerichte und nach dem Frost wie Grünkohl. Der Schwarzkohl erinnert geschmacklich etwas an Brokkoli.

 

 

 

Leider ist noch immer kein Kräutlein gegen die weiße Fliege gewachsen ... ach Halt, Gerd hat noch eine Idee für das nächste Jahr. Die weiße Fliege mag den Salbei-Geruch nicht. So ist die Idee geboren, nächstes Jahr eine Tinktur aus Salbei-Pflanzen zu spritzen. Wir werden sehen, ob das erfolgsversprechend ist. Für dieses Jahr möchten wir Sie bitten, die Blätter ordentlich zu wässern. Dann gehen die kleinen Kohl-Liebhaber ab. Wir waschen das Gemüse ebenfalls nach der Ernte und bevor es in Ihre Ökokisten kommt. Der Qualität des Kohls schaden die kleinen Fliegen allerdings nicht.

Diesjährige Kartoffelernte abgeschlossen

Das Gefühl, wenn man die letzte Kartoffelreihe gerodet hat und somit die Kartoffelernte abgeschlossen hat, ist immer wieder ein wunderschönes Glücksgefühl, weil man in der Gemeinschaft etwas Schönes geschafft hat.

 

 

Dieses Jahr hatten wir einige Komplikationen: Ein reigenreiches und zu kaltes Frühjahr und eine lange Trockenzeit im August hatten zu Folge, dass die Ernte wesentlich geringer ausfiel und die Kartoffeln kleiner sind. Dazu kamen Treckerreparaturen und letztlich der Zeitdruck.

 

 

Doch gerade rechtzeitig haben wir es geschafft und stolz freuen sich alle Beteiligten.

 

 

 

 

 

Sogar die Sonne zeigte sich nochmal, um uns zu beglückwünschen, bevor wir alles auf den Hänger laden und nun in die Kartoffellager schaufeln.

 

Wie herrlich dreckig man dabei werden kann zeigt euch hier die Doro und nichts desto trotz blieb die Laune immer gut und

als Zeichen für unsere Liebe zu der Arbeit zeigt euch Konsti noch den Kartoffelfund für das Herz.

 

 

 

Wir haben ab sofort fünf Sorten im Angebot, auch 12,5 kg-Säcke zum Einkellern (so lange der Vorrat reicht):

- Senna (rotschalig, vorwiegend festkochend)

- Sava (vorwiegend festkochend)

- Karlena (mehlig)

- Linda (festkochend, wird bei länger Lagerung mehlig)

- Ballerina (festkochend)

Rote Bete ist Jonathans Gemüse

Jonathan und Doro sind dieses Jahr mit ihren Fahrrädern auf den Hof gekommen und wollten gerne bei uns die Freie Ausbildung im Osten anfangen. Die beiden waren uns sofort sympathisch und da hat Armin alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die beiden bleiben können. Und nun ist Jona eine wertvolle Hilfe im Landwirtschaftsteam. Er betreut dieses Jahr die Rote-Bete-Felder.

Auf diesem Foto zeigt er uns, dass neben diesem Ackerstreifen noch drei weitere Reihen dazu gehören. Nächste Woche hat Sophie wieder die Feriengruppe aus dem Kindergarten in Wolkenburg zu Gast. Die Kinder freuen sich schon auf eine große Ernte-Aktion. Dafür ist die Rote Bete vorgesehen.

 

 

 

 

 

Jede Knolle wird mit der Hand gezogen. "Hier müssen wir gut aufpassen, dass wir die Blätter nicht zerbrechen, weil die Pflanzen etwas eng stehen dieses Jahr", erzählte mir Jonathan bei der Arbeit.

 

 

 

Danach wird das Gemüse gewaschen.

 

 

 

 

Von den kleineren Knollen machen wir Bunde mit je drei Stück. Alle größeren Knollen verlieren leider ihr Grün und können als Kilo-Ware bei uns bestellt werden.

Nach der großen Ernte-Aktion wird unser Rote-Bete-Keller gefüllt, so dass unsere Kunden den Winter über noch lange Rote Bete bestellen können.