Brot in seiner ursprünglichsten Form

Das gibt es bei uns! Wer schon einmal bei einem Hofrundgang die Bäckerei besuchen durfte, der weiß, wovon ich spreche. Ein riesiger Holzofen füllt den Raum und wird von einer kupfernen Abzugshaube gekrönt. Hier sind die Bäcker Klaus, Heinz und Mike tätig.

Sie stehen in der Nacht auf und feuern den Ofen an, mahlen das Mehl, kneten die Teige, formen die Brotlaibe und schieben diese in den Ofen, um sie als duftende Brote fertig gebacken und noch warm in die Ökokisten unserer Kunden zu packen.

Das ist die handwerkliche Kunst und die Liebe zum Brotbacken, die sich hier verbindet. Ganz ehrlich, ich habe noch nirgends ein leckereres Brot gegessen als unser eigenes!

 

Die Kruste des Roggen- und Sonnenblumenbrotes finde ich immer besonders schmackhaft. Sie entsteht durch die höheren Anfangstemperaturen und bekommt durch den Holzofen ein ganz besonderes Aroma. Da reicht Butter und Kräutersalz, um sich diesen Geschmack auf der Zunge zergehen zu lassen.

Mein Lieblingsbrot ist das Hafer-Dinkel Brot, was eine sanftere Note mit sich bringt und trotzdem herzhaft und urig schmeckt. Durch die Haferflocken hält es lange innen feucht und frisch.

Brötchen werden in einer traditionellen Brötchenmaschine geformt und man kann sie bei uns in Tüten mit je 4 Brötchen verschiedener Sorten bestellen.

Ciabatta und Baguette sind für die Kunden, die es leichter mögen - zum Frühstück auch mit süßen Aufstrichen der Renner. Kinder lieben auch unser Toastbrot.

 

 

 

Und natürlich gibt es noch unseren Hefezopf, bei dem unsere Bäcker ihre Flechtkünste unter Beweis stellen müssen.

 

 

 

 

Der Duft, der dabei über den Hof weht, lässt uns regelrecht das Wasser im Munde zusammenlaufen.

 

 

 

 

Abwechslung bringen wir jeden Monat in die Backstube und zu unseren Brotliebhabern - mit dem "Brot des Monats". Die interne Verkostung findet mit Unterstützung der Mitarbeiter statt. Erst wenn diese ihr O.K. geben, geht es an die Großproduktion ;) Wir verwenden oft jahreszeitlich angepasste Zutaten und Geschmacksrichtungen, wie zum Beispiel Möhre, Kurkuma und Thymian oder zur Weihnachtszeit Walnüsse.

Einzigartig ist unsere Bäckerei weit und breit besonders auch deswegen: Man kann selten in unserer Region den Weg von der Aussaat des Getreides bis zum gebackenen Brot so direkt verfolgen wie bei uns. Und die Liebe zu diesem Handwerk spüre ich stets, wenn ich in die Backstube gehe und unseren Bäckern begegne und das Feuer im Ofen sehe.

Für das nächste Jahr werden wir die Verkaufspreise anpassen. Durch die Dürre des vergangenen Jahres mit großen Ernteeinbußen beim Getreide, höheren Holzpreisen und Lohnkosten ist für uns die Erhöhung der Brotpreise unerlässlich.

Die Qualität des Brotes ist es auf jeden Fall wert. Probieren Sie es aus! Sehr zu empfehlen ist unser Brotkarussell, wo wir wöchentlich andere Sorten mitliefern! Guten Appetit.

Hier geht es zum Shop

 

 

 

Unsere Wintersalate - knackig und aromatisch

Feldsalat und Postelein - diese zwei Salate werden bei uns im Winter aus dem Folietunnel geerntet. Mandy kommt am Morgen vor dem Packen stolz mit ihren Kisten voller Feldsalat und Postelein in den Packraum und danach werden die Salate "getütelt".

Das ist die Aufgabe unserer neuen FÖJ-lerin Silvia.

Heute wird es lustig im Packraum, denn Patrick und Konstantin versüßen sich die Arbeit mit Humor. Dabei bedarf es natürlich trotzdem der nötigen Aufmerksamkeit.

Wenn die Kisten fertig gepackt sind, warten sie in der Kühlzelle auf die Fahrer, denn nun geht es zu unseren Ökokistenkunden und von dort über liebevolle Hände auf den Teller.

Wie wäre es mit Feldsalat mit geschmorter Birne und brauner Zwiebel und Gorgonzola. Ích fand es köstlich!

Die Zutaten erhalten Sie in unserem Online-Shop.

 

 

 

 

 

Schöne Feiertage bis zum 3.1.2019

Wir wünschen Ihnen einen ganz lustigen, beschwingten Weihnachtsmann mit Helfer und natürlich gesegnete Feiertage und Ruhe und Besinnlichkeit in den zwölf Heiligen Nächten.

 

Zeit zur Einkehr, einen guten Abschluss des alten Jahres und Neubeginn in Freude, Liebe und Leichtigkeit wünsche ich all den Freunden vom Guidohof, unserem Kundenkreis, unseren Zulieferern und jedem Leser dieser Zeilen.

 

 

 

Mögen uns die Engel begleiten in dieser besonderen Zeit und neue Ideen und Visionen für das neue Jahr bringen.

 

 

 

Wir beginnen am 3.1.2019 mit der ersten Ökokistenauslieferung des neuen Jahres und wünschen bis dahin alles erdenklich Gute.

 

Erzeugerreise zur Gläsernen Molkerei

Unsere Mitarbeiterinnen Sandy, Nicole, Martina auf einem Betriebsbesuch. Hier der Bericht von Martina:

 

Mit unserem Großhändler durften wir im Herbst eine Erzeugerreise in den Spreewald unternehmen. Zunächst wurden wir auf dem Demeter Betrieb „Gut Ogrosen“ empfangen und über den Betrieb von Horst Lüdke-Schwienhorts, dem Betriebsleiter, geführt.

Das Gut Ogrosen ist einer von 150 Milchlieferanten der Gläsernen Molkerei. Die 120 Deutschen Schwarzbunten Niederungsrinder werden ausschließlich mit Weidefutter und Heu gefüttert.

Eine Besonderheit ist, dass das Heu nach dem Schnitt nur einen statt vier Tage liegen bleibt und dann in einer speziellen, neuen Halle weiter schonend getrocknet wird.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen - das Heu duftet herrlich und hat eine satt grüne Farbe. Ein großer Vorteil dabei ist eine gewisse Witterungsunabhängigkeit.

Anschließend sind wir nach Münchehofe zur Gläsernen Molkerei gefahren, eine große moderne Molkerei, die sich sehen lassen kann.

 

Hier verschmelzen Molkereihandwerk und moderne Produktion. Peter Knopp, einer der Geschäftsführer erklärt uns die einzelnen Stationen. Die Produktionsräume, welche man durch einen erhöhten Mittelgang besichtigen kann, beeindrucken uns sehr. In meterhohen Regalen werden gefühlt endlos viele Käselaibe gelagert und dürfen hier bis zu 6 Monate reifen. Das wenden und salzen der Käse passiert natürlich nicht mehr von Menschenhand, sondern durch ausgeklügelte Robotertechnik.

Für die „Wiese7“ Käse wird ein durch die Molkerei selbst entwickelter Wiesen-Sud hergestellt, der dem Käse sein unverwechselbares Aroma verleiht.

 

Auch die Butter erfreut sich einer besonderen Rezeptur und wird nach dem schlagen noch etliche Stunden zur Reifung im Butterfass belassen, bevor sie in aluminiumfreiem Pergamentpapier verpackt wird.

Die Besonderheit der frischen Heumilch ist der Fettgehalt von 3,8% statt der üblichen 3,5%. Dadurch entsteht ein runder, vollmundiger Geschmack.

Die frische Heumilch und verschiedene „Wiese7“-Käse sind ab sofort in unserem Online-Shop erhältlich.

Wir hatten einen spannenden Tag und es war uns eine Freude die Firmenphilosophie dieses Betriebes kennenzulernen, die wirklich gläsern ist.