Frühkartoffeln sind da!

Ab sofort gibt es wieder Frühkartoffeln bei uns. Wir sind zwar sehr dankbar, dass wir den ganzen Winter und Frühling mit unseren Lagerkartoffeln ausgekommen sind, doch frische junge Kartoffeln sind natürlich etwas ganz anderes.

 

 

 

Als Nachtschattengewächse vertragen die Kartoffeln keine Minusgrade, daher werden sie erst in den frostfreien Monaten angepflanzt. Wir ernten jetzt unsere Frühkartoffeln, die wir im April in die Erde gesetzt haben. Diese fallen in ihrer Größe sehr unterschiedlich aus. Sie können wunderbare kleine Ofenkartöffelchen daraus machen. Das gibt es bei uns auch viel in der Mittagsküche. Einfach Öl über die Kartoffeln, salzen und etwas Rosmarin und ab in den Backofen. Dazu einen selbstgemachten Kräuterquark und etwas Butter. Das schmeckt immer!

 

 

 

Aktuell werden rund 3000 qm abgeerntet, doch unser Kartoffelfeld umfasst 2 Hektar. Die nächsten Sorten stehen gerade in der Blüte (siehe Bild). Das bedeutet, dass jetzt die Tochterknollen um die Mutterknolle herum im Wurzelwerk ansetzen. Jetzt kommt es darauf an, wie gut der Boden mit Nährstoffen und Wasser versorgt ist. Denn all diese Faktoren beeinflussen den Ertrag. Darum lassen wir unsere späteren Kartoffelsorten in Ruhe gedeihen. Es finden auch keine mechanischen Pflegearbeiten, wie Hacken oder Häufeln, mehr statt und freuen uns auf die nächste Ernteaktion mit unserem Kartoffelroder ab August.

 

So hübsch die Kartoffelfelder aussehen, haben sich leider auch unliebsame „Mitesser“ eingefunden. Die Larven des Kartoffelkäfers sind bei uns stellenweise zu sehen. Zwar gibt es Auffangvorrichtungen für den Traktor, doch das ist sehr aufwändig. Wir bereiten für die betroffenen Pflanzen, die nur befallen werden, weil sie geschwächt sind, einen Komposttee. Das ist ein Gemisch aus Erde/Mikroorganismen und Wasser sowie etwas Zucker als Nährboden für die Mikroorganismen. Das hat zur Folge, dass der Zelldruck in der Pflanze sich wieder stabilisiert. Die Verdauung der Kartoffelkäfer ist dafür aber nicht ausgerichtet und somit wird die Population eingedämmt.

 

Zum Schluss noch eine Bauernweisheit aus unserem Repertoire:

 

"Legst mich im April,
komm ich, wann ich will.
Legst mich im Mai,
komm ich glei..."

 

 

 

 

Neuheiten im Juli

Man bringt so Einiges mit, wenn man eine Messe besucht. Als Erstes natürlich Wissen, zum Beispiel von den Bioanbauern im Ausland, denn die waren auf der Hausmesse von einem unserer Bio-Großhändler Weiling, zugegen. So konnten wir die unglaublich geschickte Handarbeit, die dazugehört, um Kokosmilch herzustellen, live vor Ort erleben. Die Schnelligkeit und das Geschick der zwei Menschen aus Sri Lanka war beeindruckend. Die Kokosmilch nehmen wir doch sofort ins Programm auf.

Zum Messefilm

Auch der Enthusiasmus der Mitarbeiter bei so mancher Firma, hat uns gefallen. So haben wir gute Gespräche am Schokoladenstand von "Orginal Beans" geführt. Es machte richtig Freude den herrlich schokoladigen Geschmack von den verschiedenen uralten Kakaobohnenbäumen zu unterscheiden. Eine kleine Kostprobe wollten wir wenigstens mitbringen: Die Viererpackung zum Ausprobieren.

Monte Ziego kennen wir schon, denn 2012 wurde der Ziegenfrischkäse "Demeterprodukt des Jahres" und nun wollen wir die scharfe Schwester listen, wer den Chili liebt wird begeistert sein.

Und auch die "Kräuter der Provenz-Ziegengouda-Entdeckung" war für uns ein Highlight, hier kommen die Ziegenkäsefans also voll auf ihre Kosten.

Weiter kommen wir zu den Getränkeständen. Wir haben eine komplette Sortimentsänderung vor, denn wir möchten uns für die Säfte von Beutelsbacher stark machen. Hier stehen die Demeterauslobung und Verwendung von samenechten Saatgut im Vordergrund, das gefällt uns richtig gut. Die ISIS-Cola hat die Blindverkostung gewonnen und nun sind wir gespannt, was Sie von den Säften halten. Der große Vorteil ist außerdem die Schraubverschlüsse im 0,33l- Bereich.

Neu wird es das Störtebecker Bio-Programm bei uns geben. Gerade jetzt zur Grillzeit wollen wir Ihnen das nicht vorenthalten: Drei Biobiermix-Getränke und die wunderschönen Ediketten von Störtebecker, wo auch der Inhalt richtig gut schmeckt, sind unsere Sommer-Sonne-Meer-Überraschung für unsere Kunden.

 

Wir wurden richtig gut betreut zur Weilingmesse und haben uns sehr wohl gefühlt. Unser perönlicher Begleiter Daniel hat sich auch echt ins Zeug gelegt, um den Aufenthalt in Lonsee angenehm zu gestalten.

Danke an alle, mit denen wir zu tun hatten.

 

 

 

Tierische Beschützer

Unser Fahrer Peter hat uns zwei sehr schöne Schnappschüsse von seiner letzten Tour durch das Gebirge mitgebracht. Gerade als er unsere Ökokiste vor der Haustür abgestellt hat, kamen die süßen kleinen Katzenbabies mit ihrer Mutter vorbei und zeigten sich sichtlich neugierig der grünen Ökokiste gegenüber.

 

So niedlich das ausschaut, ist es doch die Frage, ob auch bei Ihnen Tiere frei herumlaufen. Bitte stellen Sie dann einfach für die Fahrer etwas bereit, dass diese über die Kisten legen können. So bleiben Ihre Lebensmittel vor tierischen Knabberattacken geschützt.

 

Bei uns gibt es beispielsweise diese Isolierhauben zu bestellen, die außerdem auch noch vor Hitze und Kälte schützen. Sie finden diese in unserem Online-Shop oder fragen Sie einfach bei Ihrer nächsten Bestellung am Telefon nach.

 

 

 

Die Fülle der Natur

Der Juni segnet uns mit einer Erntefülle, die uns das Lächeln auf die Gesichter zaubert und wir genießen die saftige Süße der Erdbeeren. So manche Erdbeertorte hat am Kaffeetisch den Gästen und uns das Wasser im Mund zusammen laufen lassen.

Früh zeitig werden sie geerntet, denn sie gehen sofort nach dem Auswiegen auf Ökokistentour, um dort frisch und saftig, noch mit dem Morgentau, anzukommen.

Aber es wimmelt in den Morgenstunden nur so von sorgsamen Händen auf dem Feld, zum Beispiel bei der Kräuterernte. Der zitronige Drachenkopf mit seienm frischen Duft ist in unseren Teesträußen, neben Pfefferminze, Zitronenmelisse, Salbei und Ysop vertreten.

Sophie ist im Fenchelfeld. Sie betreut dieses Jahr als Lehrling im 4. Lehrjahr diese Kultur und ist sichtlich stolz über die üppige Ernte. Die Fenchelknollen sind kräftig im Wachstum, mit schöner Farbe und diesem herrlichen süßlichen Geruch.

 

Blumenkohl, Brokkoli, Salat und Kohlrabi warten auf die Ernte. Gleich wird Gerd kommen und die schönsten "Blumenköhler" abernten.

Aber vorher treffe ich ihn noch bei den Lauchzwiebeln, die schon ein bisschen Putzarbeit bedürfen, bevor sie beim Kunde ankommen.

 

 

 

 

Mein Weg weiter über den Acker lässt mich am Getreidefeld vorbei spazieren. Der Roggen ist so groß wie ich selber und ich muss mich auf den abgeparkten Trecker stellen, um ein Foto schießen zu können. Doch von dort oben sieht es wunderschön aus, dieses Feld von Garben, was sich leicht im Wind wiegt.

 

Nun kommt die Gründüngung - Armins Lieblingskultur die Lupine - beginnt zu blühen und die fleißigen Hummeln habe ich sofort entdeckt.

 

 

 

Wenig später atme ich Rosenduft ein, die blühen übrigens dieses Jahr am üppigsten und duften den zarten Geruch der Liebe aus. Riecht mal dran!

 

 

 

Jetzt gehe ich wieder zum Hof und treffe im Innenhof die Fahrer, die noch auf die letzten Dinge warten. Das ofenwarme Brot ist jetzt fertig und auch die Erdbeerernter haben es geschafft. Jetzt geht es auf Tour und bald ist alles bei Ihnen auf dem Tisch:)