Ökokistentreffen auf unserem Hof

Es ist schon eine Herausforderung, wenn die Chefs von ca. 40 Ökokistenbetrieben aus ganz Deutschland auf unseren Hof kommen und sich mit Sachverstand unseren Ökokistenbetrieb anschauen! So waren wir schon sehr aufgeregt als am 19.3.2015 die Gäste ankamen.

 

Die Begrüßung wird durch eine Verköstigung, natürlich 100% Bio im Innnenhof bei herrlichem Frühlingswetter nach langen Zug- oder Autofahrten ganz besonders genossen.

 

 

Die Darstellung unserer Geschichte und die Besichtigung des Bereiches Landwirtschaft und der Ökokiste mit einer langen Auswertung in den verschiedenen Teilbereichen bringt uns viel Inspiration. Außerdem macht es uns auch richtig stolz, denn wir wurden ziemlich gelobt für ein stimmiges, authentisches Gesamtkonzept, wo: "... der Mensch im Vordergrund steht...!"

Die Tagung fand in einem Tagunghotel in Burgstädt statt und ein kulturelles Highlight war unser Kammerchor vom Europäischen Gymnasium Waldenburg, der am Abend die Gäste zu "standig ovation" brachte, zumal wir auch einen Titel sechs-stimmig zusammen singen durften.

 

Die drei Tage waren angefüllt mit den Überlegungen, wie wir als Betriebe die ökologische Produkte mit dem Hauptaugenmerk auf Regionalität, Fairness und Transparenz den Tendenzen auf dem Markt mit Amazon&Co standhalten können.

So haben wir uns auch Experten aus dem Bereich eingeladen. Die Firmen Spielberger und Rapunzel Naturkost berichteten von ihrer Sicht auf die Zukunft. Der Naturkosteinzelhandel nimmt durch die große Nachfrage nach Bio zu, aber die Discounter geben sich Mühe dabei mitzumischen (auch wenn sie vor wenigen Jahren den Begriff Bio noch belächelt haben). Die Qualitätsunterschiede sieht man als Verbraucher nicht sofort und deshalb sollte es für alle wichtig sein, ein bisschen hinter die Kulissen zu schauen. Bei einem Spielberger - Rapunzel - Frühstück können Sie das mit gutem Gewissen!

Wir sind der Meinung, dass wir uns durch unsere ständigen Bemühungen nach wirklich guten, fairen Produkten und die Arbeit auf den Biohöfen vor Ort nicht zu verstecken brauchen. Denn nur wir können hautnah zeigen, was fairer Biohandel bedeutet. Passend dazu konnten wir eine Weinverkostung vom Weinimport Riegel erleben, der mit dem einzigen sächsischen Biowein von Hofgut Lößnitz die Gaumen der Ökokistler erfreute. Noch dazu konnte uns die sächsische Weinprinzessin, die mittlerweile Außendienstmitarbeiterin bei Riegel ist, mit viel Wissen und Humor erfreuen. Den Wein können Sie bei uns im Onlineshop unter Wein, Rotwein, Weißwein oder Rose´ (WEIN aus SACHSEN) bestellen.

Sieben Ökokistebbetriebe erhielten die 5 Sterne als besonders vorbildliche Betriebe. Wir können bis jetzt immer nur vier Sterne bekommen, denn bei der Regionalität in Sachsen fehlen uns noch viel Verarbeiter und Anbauer im Biobereich. Aber auch das Gesamtkonzept wird jetzt neu bewertet und da haben wir Chancen! Also Jugend voran, es werden Biobauern und Bioverarbeiter in Sachsen gebraucht. Vielleicht bei der Freien Ausbildung im Osten?

 

 

 

 

 

 

Ostermarkt mit Gummistiefeln

Ostermarkt 1Uns konnte der Wetterfrosch nicht abhalten und unsere Besucher auch nicht! Am Samstag dem 14.3.2015 schmückten wir unseren Saal mit Österlichem und während die Eltern die Geschenke für das Osternest aussuchten, konnten die Kinder eine Ostergeschichte hören oder ein Hühnchen basteln.

 

Auch unser Backstube wurde zum Magneten. Dort erklärte unser Bäcker die Kunst des Zopfbackens.

Jeder konnte es versuchen und der herrliche Duft strömte duch die Backstube und machte Appetit.

 

 

 

Es war wunderbar anzusehen, wie stolz so manch kleiner oder großer Bäcker mit noch warmen Zopf in der Tüte aus der Bäckerei trat.

 

 

 

Der Hofrundgang war zwar etwas feucht, aber meine Zuhörer waren sehr interessiert an unserer Hofgeschichte und stellten viele Fragen. Unter anderem warum unser Hof Guidohof heißt?

Das kann man auch in unserer Geschichte lesen.

 

Am Ende konnte man sich im Saal bei Kaffee und Kuchen gemütlich machen und warten bis der Rosinenzopf im Backofen fertig wurde.

 

 

 

14.3.2015 Kleiner Ostermarkt

Am 2. Samstag im März haben wir für Sie einen kleinen Ostermarkt geplant. Neben österlichen Bioprodukten in unserem Hofladen oder fertig gepackten Osternestchen, haben wir wieder kleine selbstgemachte Dinge für Sie hergestellt. So sind Gabis beliebte Stricktiere und Martina mit Baumwollmützen und -taschen, Osteraccessoieres von Ingrid und Pralinen von Yvonne oder ein Schmiedekurs-Gutschein vielleicht genau die richtigen Dinge, um ihre Osternestchen zu füllen.

Natürlich können Sie auch die Gelegenheit nutzen, um unseren Hof kennenzulernen. Dafür werden wir um 11.00 Uhr einen Hofrundgang durchführen. Ihre Kinder können in dieser Zeit, der von Yvonne vorgelesenen Ostergeschichte lauschen.

 

In der Backstube können Sie selbst einen Osterzopf backen und sich in die Kunst der Holzofenbäckerei einführen lassen. Besuchen Sie uns am Samstag von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr, um mit uns gemeinsam ein bisschen in Osterstimmung zu kommen.

Wir freuen uns auf Sie.

 

Schmiedekurs in der Uhlsdorfer Schmiede

Am Wochenende hatten wir eine besonders schöne Aufgabe zu erledigen. Wir durften, gemeinsam mit den Teilnehmern des Schmiedekurses unsere Dorfschmiede wieder zu neuem Leben erwecken. Dafür ist Sigurd Lucht, Armins Bruder, extra aus Hamburg angereist. Denn er ist ausgebildeter Atem- und Körpertherapeut und hat mit zwei Frauen das Institut für therapeutisches Schmieden gegründet.

Auch für Sigurd war es aber etwas Besonderes unsere Dorfschmiede, die mit fünf Ambossen ausgestattet war, mit seiner Arbeit neu einzuweihen.

 

 

 

Der Kurs beginnt immer mit einer Einführungsrunde bei Tee und Kaffee und einer ganzheitlichen Betrachtung des Schmiedens. Ob es um die physikalischen Zusammenhänge ging, das Schmieden im deutschen Sprachgebrauch, die Wirkung auf Körper und Seele, das Schmieden wurde von ganz vielen Seiten betrachtet.

Danach gingen die Teilnehmer mit Vorfreude in die Schmiede und die erste Aufgabe bestand darin, eine Spitze aus dem Eisenstab zu schmieden. Auch die Atmung spielte in Abständen immer wieder eine Rolle - das in sich Hineinfühlen können und das Reflektieren.

 

Mittagspause, wenn es nach getaner körperlicher Arbeit am allerbesten schmeckt, ist auch auf unserem Hof immer ein täglicher Höhepunkt. Es heißt Entspannen, den Hunger stillen, die Freude am leckeren Essen spüren - selbstverständlich in Bioqualität mit Salat, Hauptspeise und Kuchen als Nachtisch!

 

Der regelrechte Feuereifer ein Werkstück nach eigenen Wünschen zu formen war allerdings bei beiden Kursen groß und so wollten bald alle wieder in die Schmiede. Jetzt kennt man sich schon besser, arbeitet manchmal gemeinsam, Lachen hört man zwischen den rhythmischen Hammerschlägen und ich kriege das deutliche Gefühl, dass sich hier jeder richtig wohl fühlt.

Deshalb frage ich mal nach:

"Die Männertour mit meinem Paps zum Schmieden war cool, witzig und feurig..." Jonathan B. 9 Jahre

"In der orginalen Einrichtung der Schmiede hat es besonders Spaß gemacht, die Macht des Feuers und des glühenden Eisens zu spüren" Jens B.

"Wer einmal aus seinem Alltag ausbrechen möchte, sollte diese Erfahrung nicht verpassen" Robby K.

"Es ist eine überragende Idee, in unserer schnelllebigen Zeit, etwas Geduld und Langsamkeit  durch einen Schmiedekurs zu vermitteln. Danke!"
 Marcel R.

"War sehr informativ, spannend und erhellend und Spaß hat es auch gemacht."
 Andre L.

Ein schönes Wochenende liegt hinter uns und wir freuen uns schon auf das Nächste, denn dann heißt es: 3. und 4. Schmiedekurs auf dem Guidohof. Wenn Sie Interesse an einem Schmiedekurs haben, hinterlegen Sie einfach Ihre E-mail-Adresse bei uns, wir informieren Sie dann über unseren Newsletter über die nächsten Termine.

Übrigens, die Freie Presse ließ es sich auch nicht nehmen mal vorbei zu schauen, ich hatte fast den Eindruck, der Redakteur hatte auch Lust aufs Schmieden bekommen!  Zum Artikel