Über 1000 Ökokisten pro Woche

Wer hätte das gedacht, dass unser kleiner Guidohof es einmal schafft, 1036 Haushalte pro Woche zu beliefern. Doch die Teamarbeit auf unserem Hof scheint zu funktionieren, denn sowohl im Büro, beim Packen, beim Ausfahren, im Back- und im Ernteteam wurde die Woche im April zwar als anstrengend, aber machbar bezeichnet.

Und natürlich sind alle sehr stolz das große Betriebsziel erreicht zu haben. Dafür gibt es im Juli als Dankeschön eine Ausfahrt nach Dresden/Pillnitz für die Mitarbeiter, denn die privaten Begegnungen unserer Guidohof-Mitgestalter sind für uns sehr wichtig.

Das größte Betriebsziel unseres Demeterhofs ist und bleibt aber das Bewahren und gegebenenfalls Verbessern der Qualität. Da geht es um die Frische, die saubere Herkunft, um Transparenz, Ehrlichkeit und das freundliche miteinander am Telefon, per Email oder natürlich auch im persönlichen Gespräch.

Die Erde braucht unser Bemühen um Nachhaltigkeit, denn unsere Zukunft hängt von unserem jetzigen Tun ab und dass wollen wir richtig tun!

Wir freuen uns mit Ihnen, liebe Ökokistenkunden, Mithelfern aller Art, Lieferanten und auch geistigen Begleitern, beginnend von unseren 0,25 ha Land und 6 Abokistenkunden diesen spannenden, freudigen, manchmal auch anstrengenden Weg gehen zu dürfen und laden Sie gern ein mit uns mitzugehen. Danke!

Fenchel konnte nicht mehr warten

Die Pflanzsaison hat bei uns begonnen. Seit einigen Tagen ist die Pflanzmaschine täglich im Einsatz. Es sind bereits Salat und Kohlrabi in die Erde gekommen und werden durch ein Vlies vor Austrocknung und Schädlingen geschützt. Den Traktor fährt Armin und die Pflanzen bereiten unsere Waldorfschüler vor. Den ganzen Sommer kommen Praktikanten verschiedener Waldorfschulen Deutschlands für drei Wochen zu uns auf den Guidohof. Das ist eine tolle Unterstützung und für die Schüler eine interessante Erfahrung. 

Eigentlich wollte Armin noch auf etwas Regen warten, bevor er den Fenchel pflanzt. Da dieser aber schon so groß ist, gab es keinen Aufschub mehr. Die Trockenheit wird ihn sicher etwas Kraft kosten, aber Armin hat einen Kompost-Tee angesetzt. Damit werden die zarten Pflänzchen am Ende gegossen.

 

Besonders hat er sich über eine kleine Helferin gefreut, die kleine Pflanzfehler mit der Hand ausgebessert hatte.

Als Belohnung durfte Sonja am Ende auf dem Traktor eine Strecke mitfahren. Das war eine Freude.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Roggenbrot in neuer Qualität

Armin hat eine ganz besondere Getreideart ausfindig gemacht, den Lichtkornroggen®. Der in der unabhängigen Getreidezüchtungsforschung Darzau für den ökologischen Landbau entwickelten Lichtkornroggen® unterscheidet sich zum bisherigen Sommerroggen in seiner Farbe und im Geschmack. Gegenüber der sonst üblichen grau-grünen Kornfärbung besticht der Lichtkornroggen durch Helligkeit, Lichtfülle und Glanz. Das ist schon im Frühjahrswachstum und in der Strohfärbung zu beobachten.

Beim Backen haben wir festgestellt, dass auch der Teig eine schöne helle warme Farbe bekommt. Unsere Verkostungsproben unter den Mitarbeiter war eindeutig: Alle fanden das neue Roggenbrot total lecker, lockerer und mit einer feineren Säure. Damit wird unser Roggenbrot auch bekömmlicher, behält aber nach wie vor die knusprige Kruste, die unsere Kunden so schätzen und wir auch.

Der Lichtkornroggen wird bei uns für das Roggenbrot und die Roggenbrötchen sowie das Sonnenblumenbrot verwendet. Probieren Sie es gerne einmal aus und sagen Sie uns, wie es Ihnen schmeckt.

Pflanzenmarkt mit Kinderprogramm

Zum ersten Pflanzenmarkt in diesem Jahr wollten wir neben dem Hofrundgang auch den Kindern etwas bieten. Sophie hat sich ganz liebevoll den kleinen und größeren Kindern angenommen. Nach reichlich drei Jahren Ausbildung in der Landwirtschaft bei uns auf dem Guidohof war Sophie ganz in ihrem Element, als sie mit den Jungen und Mädchen Mais ausgesät hatte und Basilikum und Salat pikierte.

Die Töpfchen konnten alle mit nach Hause nehmen und dort verfolgen, wie die zarten kleinen Triebe zu großen kräftigen Pflanzen werden. Ganz gespannt hörten alle auf Sophies Ausführungen und zeigten stolz ihren Eltern ihr Tageswerk.

 

 

Von dort ging es weiter zu unseren Pferden Janik und Tina. Die beiden hatten schon großen Hunger, als es endlich zur Fütterung ging.

 

 

 

 

In einer Raterunde wollte Sophie dann wissen, was Pferde alles essen, und auch, wie die Gemüsesorten heißen, die sie außerdem noch mitgebracht hatte. Nur beim Fenchel waren sich die Kinder unsicher, doch sonst kannten sie Brokkoli, Rotkohl, Möhren und Rote Bete. Es war schön zu sehen, mit wie viel Neugier und Wissbegierde die kleinsten Gäste mitgembacht hatten.

In der Zwischenzeit hatte Armin die Erwachsenen auf einen Hofrundgang eingeladen. Treffpunkt war bei schönstem Sonnenschein vor unserem Pferdestall.

 

 

 

Grundsätzlich ziehen wir unsere Pflanzen selber an. So waren unsere Gewächshäuser ein spannender Haltepunkt. Hier in unserem größten Gewächshaus wachsen gerade Salate, Kohlrabi, Radieschen und Spinat.

 

 

Auch die Bäckerei beeindruckte alle sehr, was zur Folge hatte, dass Armin an der Stelle einige Teilnehmer des Hofrundganges für eine kurze Zeit verloren hatte, da sie gleich in unseren Hofladen huschten und Brot und Brötchen kauften.

 

 

Die große Maschinenhalle bietet uns viele Möglichkeiten für Reparaturen und auch für die Lagerung unserer Wintergemüsesorten. Das war eine wichtige Investition, die sich bis heute sehr bewährt hat, nicht zuletzt wegen der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, die unseren Hof im ganzjährigen Durchschnitt komplett mit Strom versorgt.

 

Wer diesen Samstag nicht kommen konnte, hat am 9. Mai 2015 noch einmal die Gelegenheit. Roßbi wird dann auch die Tomatenpflanzen im Angebot haben, auf die viele unserer Kunden schon warten. Fragen Sie einfach der Sorte "Ruth", wie wir sie nennen. Der Pflanzenmarkt geht wieder von 10 bis 12 Uhr und ich denke, auch Sophie wird wieder ab 11 Uhr für die Kinder da sein. Silke und Armin führen parallel dazu den Hofrundgang durch.