Mit dem Trecker nach Berlin

160 Trecker und 33.000 Menschen sind nach Berlin zur: "Wir haben es satt"-Demo gekommen und zeigen, dass es auch anders geht. Denn immer im Januar finden sich Bauern und Verbraucher zusammen, um anlässlich der Grünen Woche mitzuteilen, was wir uns wünschen. Einen wertschätzenden Umgang mit der Natur und alles was darin lebt: Für uns Menschen eine gesunde Ernährung, für die Tiere eine wesensgemäße Tierhaltung, für den Boden einen Aufbau statt einen Raubbau und das alles weltweit!

So war es besonders für die Hofsöhne und Junglandwirte eine Ehrensache nach Berlin mit den Schleppern zu kommen und tatsächlich hatten sich weit über hundert Traktoren aus ganz Deutschland angemeldet, um die stundenlange Fahrt nach Berlin auf sich zu nehmen. Mit unseren 9 Stunden waren wir noch nicht einmal der am längsten angereiste Trecker.

So startete Paule am Freitag zur Domäne Dahlem, wo sich alle aus dem Süden angereisten Treckerfahrer trafen und im Stadtgut Blankefelde wurde für alle gekocht und viele Schlafplätze zur Verfügung gestellt. Als wir am Samstag vor Beginn unseren Sohn mit dem Fendt suchten, machte es schon Freude den Guidohoftrecker in dem Konvoi zu erblicken.

Schon bald treffen wir weitere Demeterbauern aus Sachsen, deren Söhne mit und ohne Traktor auf der Demo unterwegs sind: Hof Mahlizsch mit Karin&Norbert Steul und der Linke Hof mit Lindela&Reinhard Sommer, wie schön!

Wenn man nicht in der Kolonne der Trecker dabei ist, hat man Zeit sich die originellen Einfälle der Demo-Freunde anzuschauen und so hatte besonders die Biene viel Zuspruch unter den Menschen.

Aber auch eine wunderschöne Naturfee zeigte sich, um auf die zu schützende Mutter Erde hinzuweisen und ein ganzes Baugerüst wurde genutzt zur

"Grünkohlwerbung" mit hintergründigem Sinn!

Der Zug ging am Bundestag und Bundeskanzleramt vorbei. Hupende Traktoren und bunte Menschen mit Trommeln oder Kochtöpfen machten dort auf sich aufmerksam.

Vorm Brandenburger Tor war die Abschlusskundgebung, wo auch alle Treckerfahrer noch einmal auf die Bühne gebeten wurden. Wer ganz gute Augen hat, erkennt Paule hinter dem Geschäftsführer aller Wasserwerke Deutschlands, der klare Auskünfte zu Wasserqualitäten und Verunreinigung durch Chemie in der Landwirtschaft spricht und somit unser Anliegen unterstützt.

Viele kommen zu Wort und manchmal fehlen einem die Worte, wenn es um Landverkäufe und Machenschaften rund um das Thema Landwirtschaft geht. Doch wir wirtschaften anders und freuen uns daran. Wir sind begeisterte Demeterlandwirte und Ökokistenanbieter, denn hier stehen wir gemeinsam mit Gleichgesinnten in ganz Deutschland.

Wir stehen für 100% Bio, für fruchtbare Böden, für artgerechte Tierhaltung und für eine friedliche und gesunde Zukunft unserer Kinder.

Und wer sich auch dafür einsetzen will, findet sicher viele Möglichkeiten, zum Beispiel durch eine Spende oder sogar einer Treckerpatenschaft

Damit würde sich der Aufwand auf viele Schultern verteilen.

Und auch Armin und Konstantin haben etwas geteilt und zwar die Rücktour.

Heute kam er wieder zurück, unser treuer Fendt und anscheinend hat es ihm gut gefallen unter seinesgleichen, denn er hat die ganze lange Fahrt nicht einmal gemurrt:)

 

 

 

Wir sagen Dankeschön für 2017!

Kaum zu glauben...nun sind die Feiertage schon wieder vorbei. Alle Gänse und Enten haben ihren Weg zu Ihnen gefunden und wurden zu Köstlichkeiten verarbeitet.

Unser Packteam, unsere Fahrer, unsere Bäcker, unser Büroteam und unser Landwirtschaftsteam haben in der Vorweihnachtszeit ganze Arbeit geleistet. Ganze 1052 Kisten wurden für Sie in der Weihnachtswoche gepackt! Und so konnten wir auch mit gutem Gefühl in eine wohlverdiente Pause gehen.

Wir möchten uns für die vielen lieben Wünsche, Bilder, Basteleien und Geschenke bedanken, die Sie uns gesendet haben. Wir haben uns sehr darüber gefreut und wir fühlen uns bestärkt durch ihre lieben Worte und ihre Treue und Zufriedenheit mit unserer Arbeit. Das ist der schönste Lohn!

 

Die freien Tage zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr haben wir nun intensiv zum Ausruhen genutzt, um frische Energie zu tanken und mit neuem Schwung in das neue Jahr zu starten.

Wir freuen uns auf ein wundervolles neues Jahr mit Ihnen! Voller leckerer Ökokisten, tollen Begegnungen, Besuchen, Veranstaltungen, Anregungen und Neugier auf alles das, was kommt!

 

DANKE!

Ihr Guidohofteam

 

 

 

 

Backkurs mit Georg

Heute wird es außergewöhnlich in unserer Backstube. Denn samstags backen wir selten und dann noch dazu mit interessierten Menschen, die sich für das handwerkliche Brotbacken interessieren. Am Samstag fand unser erster Backkurs in unserer Holzofenbäckerei statt. Und wie groß das Interesse war, konnten wir bei dem sehr schnell ausgebuchten Kurs erkennen.

Georg hat sich gut vorbereitet und alles was gebraucht wird steht bereit. Armin hält eine kleine Einführungsrede zur Geschichte unserer Bäckerei, wo seine Leidenschaft des Brotbackens zu einem wirtschaftlichen Standbein des Guidohofs gewachsen ist.

Doch heute wird das Wissen weitergegeben. Das eigene Getreide wird bei uns immer frisch gemahlen hier wird das Mehl für feinere Sorten ausgesiebt.

Denn ganz verschiedene Brotsorten werden heute vorgestellt und sollen gebacken werden, wie zum Beispiel das Roggenbrot oder unser Bauernbrot mit getrockneter Tomate und Basilikum. Jetzt werden alle Zutaten in die Schüsseln gegeben.

Unsere eigenen Tomaten haben wir im Sommer getrocknet und sind im Brot natürlich der Renner!

Und dann geht es los mit dem Kneten. Und wer kennt es nicht, das Gefühl mit den eigenen Händen einen Teig zu formen? Ja, der sollte es schleunigst einmal ausprobieren. Huch, es fehlt noch etwas Mehl, damit der Teig gut geformt werden kann.

Immer wieder gibt Georg Tipps bei der Teigführung und zum Schluss kommt ein wunderbar lockerer, gut gekneteter und geformter Teig in die Backform.

Doch davor muss der Ofen angeheizt werden. Wunderbar sieht das aus, wenn die Flammen an die Kreuzgewölbedecke steigen und das Holz verbrennt. Die richtige Hitze ist sehr wichtig und nun werden die Fähigkeiten von Georg sehr gefragt sein. Denn nur bei richtiger Hitze kann das Brot gut ausgebacken werden. Das ist bei so einem außergewöhnlichen Backtag natürlich besonders schwierig.

Die Brote stehen in Startposition und nun wird wie in alten Zeiten mit dem Brotschieber das gegangene Brot in den Ofen geschoben.

Herrlich wie es jetzt duftet und wie schön fühlt es sich an in der wohlig warmen Backstube zu sein, sein eigenes Brot im Backofen zu wissen, draußen fallen ein paar Flocken und man freut sich auf den ersten Biss ins frisch gebackene Brot.... Was kann es Schöneres geben?

Deshalb unser Tipp für Weihnachten: Backkurs-oder Kochkurs-Gutschein verschenken!

Denn egal ob alt oder jung, so ein selbstgebackenes Brötchen ist einfach unvergleichlich!

 

 

 

 

 

 

Unsere lustige Weihnachtsfeier

Unsere Betriebsweihnachtsfeier hat schon eine lange Tradition und weil wir vor den Feiertagen alle viel zu tun haben, teilen wir uns auch hier in der Vorbereitung und bei den Programmpunkten auf. Je nachdem, was jeder am Liebsten tut, kann man sich bei der Vorbereitung am Buffet, bei Kaffee und Kuchen oder aber am Kulturprogramm beteiligen.

Was uns da so alles einfällt, ist für alle ein Hochgenuss. Die Hördialoge nach Olaf Schubert von Oskar und Konsti vorgetragen, sind seid letztem Jahr die größte Lachnummer.

Und so wurden wir mit drei so orginalgetreuen Dialogen zu rollenden Lachtränen gebracht.

Natürlich darf auch das gemeinschaftliche Singen nicht fehlen. Und da Konstantin seid Jahren im Kammerchor singt, sind wir in der glücklichen Lage, durch seine lustige, positive Motivation mit Sopran und Bass ziemlich schnell zweistimmige Weihnachtslieder zu singen.

 

Das hat wirklich richtig gut geklungen!

 

 

 

 

 

Klaus zeigt uns schon in den vergangenen Jahren seine komödiantische Seite und auch heute hatte er wieder gedichtet und geprobt, um uns musikalisch den Alltag in der Backstube zu erklären....so witzig!

 

Doch jetzt erst einmal ran ans Buffet! Hier konnte man sich kulinarisch einbringen. In so einem Ökokistenbetrieb gibt es echt gute Köche und Köchinnen. Und man ist immer traurig, wenn einfach nichts mehr rein passt in den Bauch.

 

Danach erfreuten uns Lisa und Gesine mit ihren glockenklaren Stimmen mit einem zweistimmigen Weihnachtslied.

 

Annett wanderte dieses Jahr den Jakobsweg in Spanien. Grund genug, uns ihre Bilder zu zeigen und uns den Selbsterkenntnisweg Nummer eins schmackhaft zu machen.

 

Natürlich geht keine Weihnachtsfeier ohne Geschenke und so ist es auch bei uns. Dieses Jahr haben wir beschlossen, dass es die leckersten Dinge bei uns selber gibt und da wir gleichzeitig die besten Fans unserer  Geschenkekisten sind, bekam jeder Guido auch eine personalisierete Geschenkekiste.

 

Doch die musste sich erst verdient werden. Denn vorher gab es ein Rätselraten. 35 lustige Sprüchekarten haben wir gefunden und es musste die dazugehörige Person gefunden werden, die genau zu diesem vorgelesenen Spruch passt. Franziska war unsere Quizkönigin und konnte fast alle Andeutungen zuordnen.

Und so saßen wir noch lang bei Glühwein und lustigen Gesprächen, manch einer saß fast so lange, bis der Bäcker in die Backstube musste.