Der kleinste, gemütlichste Weihnachtsmarkt

Das war er wohl, unser Nikolausmarkt am 2.12.2017! 

Wir hatten unseren Innenhof ganz weihnachtlich geschmückt mit Lichterketten, Kerzenschein und Feuerstellen zum Erwärmen.

 

Ab 16.00 Uhr konnten die Besucher kommen, um in unserem Hofladen ihre Bio-Weihnachtsgeschenke zu besorgen oder um dem Duft zu folgen und in den Innenbereich unseres Vierseithofs zu treten.

 

Natürlich roch es nach Rostern vom Biohof, die Brötchen dazu kamen direkt aus der Backstube frisch aus dem Holzofen.

 

Aber auch der Glühweingeruch darf nicht fehlen und wenn sich bei der winterlichen Luft die Hände um den warmen Becher schließen, dann wird es gemütlich und altvertraut.

Manch einer lässt sich den Langos schmecken, der mit Käse und saurer Sahne und Knoblauchöl zubereitet ist.

Im Hofinneren kann man sich mit Geschenken der anderen Art eindecken. Denn hier geht es um das kleine Feine. Bienenwachskerzen und Genähtes, Gestricktes, Schmuck und kulinarische Leckereien luden zum Verweilen ein.

 

 

Das größte Begängnis für die vielen Kinder, die sich auf den Hof tummelten, war allerdings unsere Backstube.

Hier hat man sie dann während des Glühweintrinkens auch eine ganze Weile nicht mehr gesehen, denn es gab viel zu tun in unserer Bäckerei. Selber Plätzchen backen ist für jeden, der es kennt, eine der schönsten vorweihnachtlichen Erinnerungen.

 

Der Duft der weihnachtlichen Gewürze und der einzigartige Geschmack. Auch meiner Oma ihr Rezept landete in gerollter Form unter den Kinderhänden und hier seht ihr einige Impressionen.

 

 

Nach der wärmenden Tätigkeit konnte man sich draußen noch einer oft vergessenen Weihnachtstradition erfreuen, das gemeinsame Singen.

 

 

 

 

Mit Gitarren und Geigenbegleitung sang alt und jung um das Lagerfeuer herum.

 

Wir stellen ein: Bio-Gärtner (m/w)

Meine Lieblingsstelle wird frei!

Ich werde für nächstes Jahr die Anleitung bei der Jungpflanzenanzucht und im Gewächshaus abgeben.

 

 

 

 

Wer sich berufen fühlt, eine vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit in Verbindung mit hohen Idealen bei der Jungpflanzenanzucht und Gewächshausaufzucht zu ergreifen, hat jetzt die Chance.

Wir wünschen uns eine selbstständige, auf Effektivität achtende und vor Ideen sprudelnde Arbeitskraft, die als meine rechte Hand fungiert und mich wunderbar ersetzen kann.

Mit Tatkraft und Humor, Leidenschaft und Herzenswärme, Verantwortungsbewusstsein und Innovation sollen die Dinge geschehen.

Ihre Aufgaben umfassen

  • Mitgestaltung der Planung und Ausführung Jungpflanzenanzucht
  • Kulturführung von der Aussaat bis zur Ernte der Gewächshaus- und Freilandkulturen
  • Bewässerung und Belüftung der Gewächshäuser
  • Lagerung und Aufbereitung der erzeugten Produkte
  • Pflege und technische Versorgung der Maschinen und Betriebsanlagen
  • Arbeitsorganisation und Teamleitung einschließlich täglicher Ernteplanung

 

Ihr Profil:

  • abgeschlossene Gärtnerlehre oder Studium,
  • Berufserfahrung im Bereich Anbau und Direktvermarktung,
  • wirtschaftliches Denken und Blick auf effiziente Arbeitsweise,
  • Freude an körperlicher Arbeit

 

Was wir Ihnen bieten:

  • ein motiviertes und beseeltes Betriebsklima
  • die Möglichkeit zur Mitgestaltung und Erweiterung unseres Angebots
  • vielseitige Aufgaben durch das breite Spektrum an Kulturen
  • ein Betrieb, der viele Kreisläufe in sich vereint

 

Wenn Sie Freude an der Arbeit in einer Demeter-Gärtnerei und Fähigkeiten zur Teamleitung mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und Zeugnissen.

Vollständige Bewerbung bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Guidohof
Armin und Silke Lucht
Am Ullersberg 31
09212 Limbach-Oberfrohna
OT Uhlsdorf

Tel 0376095433

Wesensgemäße Tierhaltung beim Demetertreffen

Jeden dritten Samstag im Monat finden sich die Demeterbauern aus Sachsen zu einem Arbeitstreffen zusammen. Diesesmal stand das Thema "Wesensgemäße Tierhaltung" auf dem Programm.

 

 

Der Ort des Geschehens war der Bauernhof Steinert in Cunnersdorf in der Sächsischen Schweiz. Jasper Heilmann, Berater und Ronald Mikus, Geschäftsführer der Demeterarbeitsgemeinschaft Brandenburg und Sachsen waren anwesend und viele Betriebe aus Sachsen.

 

Die Wichtigkeit der Tierhaltung für einen gesunden Kreislauf des Bauernhofes ist uns bekannt, doch welche Eigenschaften die einzelnen Tiergruppen auf unseren Höfen versinnbildlichen, erforschten wir in Gruppenarbeit mit aufschlussreichen Erkenntnissen.

Bei Steinerts liegt das Hauptaugenmerk auf den Kühen. Quark, Joghurt, Frischkäse und Hartkäse wird hier aus der Milch hergestellt. Die Kühe strahlten im Stall eine Harmonie und Ruhe aus, dass man selber das Gefühl hatte, ganz in seiner Mitte anzukommen.

Bei der Kuh stehen alle Prozesse im Zeichen des Verdauens und so konnten wir sie in Gleichmütigkeit fressen sehen oder, in völliger Selbstvergessenheit liegend im Stroh, wiederkauend. Nur der Kälberstall war lebendiger und neugieriger.

 

Bernhard Steinert erklärte uns viel über die Zusammenhänge und Notwendigkeiten, die einen verarbeitenden Milchbetrieb beschäftigen und bei der wesensgemäßen Tierhaltung anfangen. Und das macht er vorbildlich! Nicht umsonst hat er die Sächsische Tierschutzmedaille verliehen bekommen.

Aber auch andere Tiergruppen beobachteten wir. Die Schweine gaben uns allen den Eindruck:

Hier fühlt man sich sauwohl und so im Heu verbuddelt und aneinandergekuschelt spürte man fast menschliche Verbundenheitsgefühle.

Anders die gackernden, lebendigen Hühner, die sich um ihre Futtersuche mit pickenden Schnäbeln kümmerten. Hier wirkten wir als Menschen eher störend, denn hier hat der Hahn was zu sagen und passt vorbildlich auf seine Frauenschar auf.

Es ist immer wieder inspirierend für uns Bauern und Bäuerinnen zusammen mit Gleichgesinnten an den verschiedenen landwirtschaftlichen und gärtnerischen Themen zu arbeiten.

Es ist eine ganz besondere Verbundenheit und ein lehrreicher Weg, sich durch seine Demeterkollegen anspornen zu lassen, Freud und Leid miteinander zu teilen und zu wissen, dass man sich aufeinander verlassen kann.

 

 

Mit Bernhard und Eva verbindet uns eine 25 jährige Freundschaft. So hängten wir auch einen Tag Sächsische Schweiz hintenran und wanderten durchs Polenztal.

 

 

 

Übrigens unser Tipp:

Die Steinerts bieten Urlaub auf dem Bauernhof an:) Mittendrin im Hofgeschehen, köstlichste Demeterprodukte aus Käserei und hofeigener Bäckerei und unweit vom herrlichen Wander- und Klettergebiet der Sächsischen Schweiz.

Tel: 03597581649 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

FÖJ-Tag zum Thema "Gesunde Ernährung"

Freiwilliges ökologisches Jahr, was ist das? Jungen Menschen wird die Möglichkeit gegeben, ein Orientierungsjahr in einem ökologischen Projekt ihrer Wahl zu erleben. Meist ganz praktisch gestaltet, erleben sich die jungen Erwachsenen. Es macht viel Freude zu sehen, wie prägend so ein Jahr sein kann. So erhalten wir immer wieder Feedbacks von unseren Ex-FÖJlern, wie selbstsicher sie das Jahr gemacht hat. Gesine und Lisa sind seit September bei uns im Einsatz.

Ja, hier entwickeln sich Persönlichkeiten, die nach dieser Zeit viel besser wissen, was sie wollen, die sich gefestigter durchs Leben bewegen. Meist gehen sie in ein Studium und manchmal in den ökologischen oder den sozialen Bereich, manchmal streben sie auch die Lehre im Ökolandbau an oder gehen an die  HNE Eberswalde, um dort einen Studiengang auszuwählen.

Aber immer bringt es einen Riesenschritt zu sich selber. Fünfmal im FÖJ- Jahr treffen sich die jungen Menschen beim Träger der Grünen Liga zu gemeinsamen Themenwochen. Bei dem Thema "gesunde Ernährung" haben Anni und Nick uns angefragt. Wir rechneten mit viel Input, den wir leisten sollten, aber nein! Sie wollten arbeiten, anpacken! Und los ging es. Uns fiel einiges ein, was es zu tun gibt.

Die restlichen Rote Bete wurden gerntet, der schwarze Rettich durfte seinen Feldplatz verlassen, um ins Lager zu wandern. Zum Glück hatten wir soo schönes Wetter und konnten in der Sonne den Novembertag genießen. Auf der Weide stehen die Kühe und schauen zu und man bekommt das Gefühl: sie freuen sich an dem spannenden Treiben!

Ebenfalls viele Hände werden beim Räumen des großen Gewächshauses gebraucht. Die Tomatenzeit ist nun endgültig vorbei und die abgeernteten Pflanzen, die Schläuche, die Fliese und das Unkraut sollen geräumt werden.

Armin stellt die Hänger bereit und mit Schwung wird alles aufgeladen.

Weil das Thema "gesunde Ernährung" ist, wird die saisonale Kürbissuppe gekocht, dazu unser leckeres frischgebackenes Brot, das passt zur Jahreszeit und erwärmt die Arbeitswilligen. Wir beantworten alle Fragen zum Hof und danach geht es raus zur zweiten Schicht und dieses Mal werden die Teams mit Anni und Nick gewechselt.

Zum Abschluss gibt es selbstgemachte Marmelade und Tee, naja und für die Kaffeetrinker... ob es gesund ist, muss jeder selbst entscheiden!

Ein schöner Tag, Danke der Sonne für ihre Strahlen und Danke euch FÖJlern und natürlich Anni und Nick für eure Hilfe. Ihr habt viel geschafft!