
Es ist unterzeichnet, viele Politiker jubeln und wohl auch die großen Chemiekonzerne und die Automobilindustrie. Das sind einige wenige, wenn man die Gesamtbevölkerung anschaut. Die Leidtragenden sind auf jeden Fall die europäischen Bauern und Bäuerinnen und es sind die Menschen, die bewusst oder unbewusst Fleisch essen werden, was nach niedrigeren Standards produziert wird, wie es hierzulande vorgeschrieben ist.
Den Sojanabau in Südamerika zu erweitern bedeutet, dass die sogenannten „Sojabarone“ (garantiert keine einheimischen Kleinbauern) noch mehr Regenwald abholzen. So gehört auch die Natur zu den Verlierern von Mercosur.
Laut WWF: „Das Rindersteak auf unserem Teller bedroht die Artenvielfalt in den wichtigsten Naturregionen Brasiliens: dem Amazonas-Regenwald und dem Cerrado, der artenreichsten Savanne der Welt. Eine Studie des WWF und seiner Partner hat untersucht, wie sich die Zerstörung des natürlichen Lebensraums für Viehweiden und Sojaanbau auf die biologische Artenvielfalt dieser Gebiete auswirkt. Das Ergebnis lässt keine Zweifel: Sojafelder und Weideland sind die wichtigsten Faktoren für die Zerstörung dieser Lebensräume. Im Amazonas-Regenwald wurden 96 Prozent der vernichteten Fläche, im Cerrado 86 Prozent durch Sojafelder oder Viehweiden ersetzt. Der Lebensraum für viele seltene, bedrohte oder nur hier vorkommende Tierarten schwindet mit dramatischer Geschwindigkeit.“

Und da ich die Lage vieler kleinerer bis mittelgroßer Bauernhöfe kenne, stellt sich mir erneut die Frage, wie sich die Zukunft für uns gestalten wird. Diesen Monat sitzen wir zusammen und überlegen, wie wir die Mindestlohnerhöhung irgendwie abpuffern können, ohne dem Betrieb zu schaden. Denn es werden nicht die Lebensmittelpreise in der Form steigen und das wollen wir auch nicht. Doch wir wollen überleben!
Was wir brauchen ist ein großes Bewusstsein bei den Menschen. Eine Entscheidung für regionale Bauernhöfe!
Das bedeutet gleichzeitig auch den Einkauf bei denselbigen. Was könnt ihr als unsere Kundschaft tun?
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Unser Team ist wirklich mit vollem Herzen bei der Mission Guidohof, sie haben Ideen und säen, pflanzen, packen, ernten, kommunizieren, backen und alles mit Liebe zur Sache. Darauf bin ich sehr stolz und freue mich, dass solche Lebensmittel ihren Weg zu euch finden.
Wir werden uns weiterhin um regionale Bio-Höfe mit Lebensmittel- und Fleischproduktion umsehen. Wertvolle Produkte und Fleisch zu essen ist etwas besonderes und darf gewürdigt werden. Ein gutes Leben für das Tier und die Wertschätzung für die Hersteller gehören auf jeden Fall dazu.
Und so lasst uns gemeinsam unseren Teil für eine gerechte Welt leisten.
