Die Schönheit von Basilikum

Die verschiedenen Basilikum-Arten kann man bei uns als Kräuterstrauß oder als Topfpflanze erhalten.

Heiliger Basilikum

Warum er begeistert

In der indischen Tradition gilt Tulsi seit Jahrhunderten als eine besonders geschätzte Heilpflanze. Sein Aroma ist würzig, leicht nelkenartig und deutlich kräftiger als gewöhnlicher Basilikum.

Mögliche Wirkungen

Tulsi wird in der traditionellen indischen Heilkunst vielfältig eingesetzt. Wissenschaftlich untersucht werden unter anderem:

  • Anpassung an Stressbelastungen (adaptogene Eigenschaften)
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Antioxidative und entzündungshemmende Effekte

Verwendung

  • Als Tee sehr beliebt.
  • In ayurvedischen Kräutermischungen.
  • Für würzige Gemüsegerichte.

Besonderheit: Viele Menschen schätzen Tulsi weniger als Küchenkraut und mehr als tägliches Wohlfühl- und Teekraut.

Roter Basilikum

Warum er begeistert

Die dunkelroten bis violetten Blätter machen ihn zu einem der dekorativsten Kräuter überhaupt. Er verbindet Schönheit mit Würze.

Mögliche Wirkungen

  • Enthält zusätzlich Anthocyane, die für die rote Farbe verantwortlich sind.
  • Anthocyane wirken antioxidativ.
  • Liefert ähnliche ätherische Öle wie grüner Basilikum.

Verwendung

  • Blickfang in Salaten.
  • Aromatisiert Essig und Öle auf besonders attraktive Weise.
  • Eignet sich als essbare Dekoration.

Besonderheit: Verleiht Kräuteressigen oft eine wunderschöne rubinrote Färbung.

Thaibasilikum

Warum es begeistert

Thaibasilikum besitzt ein unverwechselbares Aroma von Anis, Lakritz und einer feinen Pfeffernote. Schon wenige Blätter können einem Gericht eine exotische Tiefe verleihen.

Mögliche Wirkungen

  • Enthält ätherische Öle wie Estragol und Linalool.
  • Kann die Verdauung unterstützen.
  • Liefert antioxidative Pflanzenstoffe.

Verwendung

  • Perfekt für Thai-Currys, Wokgerichte und Pho-Suppen.
  • Erst kurz vor dem Servieren zugeben, damit das Aroma erhalten bleibt.
  • Harmoniert hervorragend mit Kokosmilch, Chili und Ingwer.

Besonderheit: Hitze zerstört sein Aroma weniger stark als beim klassischen Genoveser Basilikum.

Großblättriger Basilikum

Warum er begeistert

Das ist der König unter den Pesto-Basilikumsorten. Seine großen, weichen Blätter liefern das klassische süß-würzige Basilikumaroma.

Mögliche Wirkungen

  • Reich an ätherischen Ölen wie Linalool und Eugenol.
  • Liefert antioxidative Pflanzenstoffe.
  • Traditionell als verdauungsfördernd geschätzt.

Verwendung

  • Die erste Wahl für Pesto.
  • Perfekt zu Tomaten und Mozzarella.
  • Ideal für mediterrane Gerichte.

Besonderheit: Wenn man ein Blatt zwischen den Fingern zerreibt, entsteht genau der Duft, den die meisten Menschen mit Sommer und italienischer Küche verbinden.

Kleinblättriger Basilikum

Warum er begeistert

Er wächst kompakt, dicht und bildet hunderte kleine aromatische Blätter. Schon eine einzige Pflanze kann den ganzen Sommer über geerntet werden.

Mögliche Wirkungen

  • Enthält konzentrierte ätherische Öle.
  • Intensives Aroma trotz kleiner Blätter.

Verwendung

  • Ideal für Balkonkästen und Töpfe.
  • Perfekt zum direkten Abzupfen über Salate und Pasta.
  • Sehr gut für Kräuterbutter und Pesto.

Besonderheit: Oft robuster gegen Wind und wechselhaftes Wetter als großblättrige Sorten.

Zitronenbasilikum

Warum es begeistert

Der Duft erinnert unmittelbar an frische Zitronenschale. Es verbindet die Frische einer Zitrusfrucht mit der Würze von Basilikum.

Mögliche Wirkungen

  • Enthält Citral und andere zitronig duftende Verbindungen.
  • Wirkt erfrischend und belebend.
  • Antioxidative Eigenschaften ähnlich anderer Basilikumarten.

Verwendung

  • Fantastisch in Sommergetränken und Kräutertees.
  • Veredelt Fischgerichte und Salate.
  • Überraschend gut in Desserts, Sorbets oder Obstsalaten.

Besonderheit: Schon beim Berühren der Blätter entsteht ein intensiver Zitronenduft.