Kleines internes (Hof-) Fest

Wenn wir schon nicht groß feiern dürfen, dann eben klein.

Unsere Mitarbeiter freuten sich sehr, dass es dieses Jahr wenigstens ein kleines internes Hoffest gab. Alle, die sonst hinter den Ständen stehen, konnten somit einmal selber ein Guidohof-Fest genießen.

Besonders freuten mich natürlich unsere vielen jungen Eltern mit ihren kleinen Kindern, die den Nachmittag so bereicherten durch ihr Lachen und Staunen.

Ganz entspannt wollten wir feiern, mit Kaffee und Kuchen aus unserer Bäckerei, mit witzigen Spielen, dem Grill und kalten Buffet und natürlich mit dem ausklingenden Lagerfeuer und handgemachter Musik.

Wer kennt es nicht: Schnick, schnack, schnuck!

Das es eine Guidohofmeisterschaft gegeben hat, das haben wir Matthias zu verdanken, der das Spiel ganz liebevoll vorbereitete.

Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob es da irgendeine Taktik gibt. Ich wusste es nicht und habe einfach irgendetwas gemacht, ohne nachzudenken.

Anscheinend war dies genau die richtige Taktik, denn ich kam ins Halbfinale mit Patrick und dann … hatte ich gewonnen!

Eigentlich hätte ich die Flasche Landparty – Wein, die als Preis stand, lieber jemand andern geschenkt, nun werde ich wohl mal meine Freundinnen einladen:)

Fast noch lustiger war unser Team-Schubkarren-Rennen.

Einen ziemlich „gemeinen“, sprich anspruchsvollen, Parcour haben sich Paule und Konsti ausgedacht und nun hieß es, einen orginellen Team-Name ausdenken und dann ran an die Karre!

Doch auch das hatte einen kleinen Hacken: ein voller Wassereimer stand da drauf und musste geschickt balanciert werden und zum Schluss endete das alles mit dem Torschuß!

Da konnte das führende Team „Ameise“ mit Tim und Frank noch so schnell sein, wenn der Eimer runterfällt, gibt es eine gnadenlose Strafminute.

So mussten sie ihre Bestzeit an das Gewinnerteam „AchduSchande“ mit Heinz und Daniel abgeben.

Natürlich gibt es auch hier Gewinnerpreise für die schnellsten und geschicktesten Teampaare, wie hier die Zweiten mit „Team Hilda“.

Eine tolle Empfehlung für jede Party, geht auch mit normaler Schubkarre, und sorgt garantiert für gemeinsames Lachen bis die Tränen rollen.

Ich zolle meinen Mitarbeitern höchsten Respekt, denn neben der Bereitschaft jeden „Gag“ mitzumachen und einer wirklich gute Gabe feiern zu können, bedanke ich mich noch einmal bei jedem Einzelnen gerade in dieser besonders herausfordernden Zeit eine so gute Arbeit zum Wohle aller geleistet zu haben. Denn zum Zeitpunkt, wo sich die Welt um uns langsamer drehte, drehte sich in unserem Betrieb alles schneller und das haben wir gut gemeistert.

Bio-Steaks, vegetarische und vegane Grillspezialitäten, Kartoffel- und Eier-Salate, Zwiebelkuchen und Federweißer, Roter Sauser, Öko-Urtrunk und Dunkle Weiße alkoholfrei, wir mögen unsere eigenen Produkte wirklich sehr und genießen sie an dem wunderschönen warmen Abend.

Der Tag klingt aus mit Gitarre, Trommel und Akkordeon am Lagerfeuer. Alte rockige Gassenhauer, melancholische kritische Lieder bis hin zu selbst erdachten Texten in bluesigen Rhythmen, die für Tommy zum Geburtstag und Malek, unserem libanesischen Wwoofer, zum Abschied gedichtet und gesungen wurden, war so ziemlich alles dabei.

Und ich bin so beseelt ins Bett gegangen. Ich bin so dankbar und stolz auf das Team Guidohof, dass ich es kaum in Worte fassen kann.

Und nächstes Jahr dürfen unsere Freunde, Kunden, Kollegen, Gäste, Interessierte wieder mitfeiern und zwar ohne Maske, versprochen;)