Ein erfolgreicher Pflanzenmarkt

Im Herzen kann auch die Sonne strahlen! Und genau das wünschten wir euch in den Tagen der Osterzeit. Ein Neubeginn der Natur ist schon voll im Gange und so konnten wir auch zu unserem Oster/Pflanzenmarkt viel Grünes verkaufen.

 

Erste Tomatenpflanzen, mit der Warnung sie nicht vor den Eisheiligen ins Freiland zu setzen, haben ein neues zu Hause gefunden. Ein großer Teil der Sorte Matina wurde gestern bei uns ins Gewächshaus gepflanzt. Doch jetzt zieht erst einmal Osterruhe bei uns ein. Die letzten Ökokisten dieser Woche werden gepackt und die Gewächshaus- und Tierdienste sind verteilt.

Doch nicht nur Pflanzen sollten ein neues zu Hause finden. Auch Gabis gestrickte Tiere waren hoch im Kurs. Schäfchen, Hase und die Henne begeisterten Groß und Klein. Und Gabi nimmt bestimmt auch nach Ostern Bestellungen auf.

 

 

Susann bastelte mit den Kids niedliche Osterhasen oder Kücken aus kleinen Bommeln.

 

 

 

 

 

Wer eher handwerklich in der Bäckerei tätig werden wollte, konnte das ebenfalls. Klaus zeigte, wie man Osterzöpfe bäckt und das machte auch jedem Alter Freude.

 

 

Genug gearbeitet, hier lädt Doro zum Kaffeetrinken ein. Und obwohl es uns zu unserem Ostermarkt eher nach Innen gezogen hatte, sind wir seit dieser Woche im Garten auf Frühling eingestellt.

 

 

Sven-Maik hat dafür kräftig gebaut und herausgekommen ist eine wunderschöne Sitzecke für unsere Hofladenkunden. Das wichtigste, was Ihr zum nächsten Besuch mitbringen solltet, ist deshalb ein halbes Stündchen Zeit. Wir werden Biokaffee und Holzofenkuchen oder Kekse anbieten und während die Kinder oder Enkel über den Hof flitzen, kann man jetzt genüsslich sein Käffchen trinken:):):)

Der kleine Lord ist zu uns gekommen

Hier steht er! Und weil seine Mutter unsere Kuh Lovis ist, haben wir über die gleichen Anfangsbuchstaben Lo nachgedacht. Ein schlauer Kopf kam dann auf: "Den kleinen Lord" und weil er auch genauso eine Wirkung auf uns hatte, war nun auch sein Name geboren.

 

 

Gestern hat er das Licht der Welt erblickt und liegt hier noch ganz geschafft im Stroh. Die Frage der ersten Stunde ist:

Wird das Kalb das Euter finden?

 

 

Nach unserer schmerzlichen Erfahrung mit Kato, die mit der Flasche großgezogen wurde und doch im Winter gestorben ist, war es für uns natürlich umso schöner als der kleine Lord am Euter saugte.

 

 

 

Seine Mama Lovis wurde vor etlichen Jahren ebenfalls mit der Flasche groß gezogen, doch jetzt hat sie schon viele Kälber geboren und ist sozusagen eine erfahrene Mutterkuh. Mit fürsorglichem...

...aber auch kritischem Blick beobachtet sie alles was um sie herum passiert.

 

 

Doch sie kennt Armin, Oskar und Klaudia schon gut und hat mit Menschen nur Gutes erfahren.

Sie lässt uns das Kälbchen streicheln und gemeinsam freuen wir uns an dem neuem Guidohof-Lebewesen.

Danke Lovis für dieses neue Leben.

Das grüne Osterei - Avocado! Über eine Reise.

Bei uns sind diese Woche grüne Ostereier in die Kiste geplant. Und weil es nun zwei, in Bio-Avocadoproduktion eingeweihte Menschen bei uns gibt, hier ein Bericht von Paule von der Erzeugerreise im letzten Jahr mit Naturkost Erfurt zu deren spanischen Avocadoanbauern.

Kleiner Hinweis: Avocado sollte nur dort produziert werden, wo es genügend Wasser gibt.

"Am 6.11.16 bis zum 10.11.16 machten sich Roßbi und ich auf den Weg nach Spanien zur Besichtigung der dort ansässigen Betriebe. Erste Station war Jalhuca, Avocadoanbauer in Vélez- Málaga. Über ein leicht hügeliges Relief erstreckt sich die 36ha große Fläche Eigenanbau. In Spanien gibt es nur sehr wenige Regionen, die ein für Avocado günstiges Mikroklima aufweisen: viel Sonne, kühle Winter aber kein Frost, viel Wasser.

Unternehmensgründer und Betriebsleiter Enrique Morales erklärt uns den Anbau der Avodados. Auf seinem Land werden Fuerte und Hass angebaut, die bei uns bekanntesten Sorten. Sehr interessant: Bei der Avocado bestimmt der Fettgehalt ob eine Frucht reif ist oder nicht.

 

Selbst die Anzucht und und die Veredelung findet vor Ort statt. Deshalb sind über 42 Mitarbeiter, vor allem aus den umliegenden Dörfern, bei Jalhuca angestellt,

Zur Veredelung wird auf eine schädlingsresistente Wildavocado eine ertrags- und geschmacksbetonte Sorte aufgefropft.

 

Dieses Gerät ist ein Avocadopflücker. Im vorderen Teil befindet sich eine Klinge, mit der man die Avocado vom Stiel trennen kann. Es erfordert sehr viel Übung die Avocados an der richtigen Stelle abzuschneiden, dass sie sanft in den Beutel fallen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die neu gebaute Verpackungsanlage ist der Stolz von Jalhuca. Durch die steigende Nachfrage war der Schritt zum Umzug und Neubau unausweichlich." Paule Lucht

 

Avocado wird übrigens als "Die Butter der Azteken" bezeichnet und tatsächlich wird sie in Lateinamerika wegen ihres hohen Fettgehaltes als Butterersatz genutzt.

Die Avocado zählt zu den ernährungsphysiologisch wertvollsten Früchten überhaupt. Das Fett der Avocado setzt sich vor allem aus ungesättigten Fettsäuren zusammen. Diese können den Cholesterinspiegel senken, schützen Herz und Gefäße und verringern so das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Auch der hohe Anteil an B-Vitaminen, Kalium und Magnesium macht den grünen Exoten zu einer rundum gesunden Mahlzeit. Ihre natürliche "Verpackung" erleichtert den Genuss. Einmal längs durchgeschnitten lässt sich das Fruchtfleisch bequem aus den beiden Hälften löffeln.

Aber auch tolle Rezepte mit Avocado sind ein Renner auf Partys. Zum Rezept

Und - wie ihr seht - auch ein Genuss für Kinder. Lasst euch die grünen Ostereier schmecken!

 

Gemeinsam mit unseren Kunden: "Zukunft säen"

Schon das dritte Mal luden wir unsere Freunde und Kunden ein, um mit uns gemeinsam ein Feldstück mit der Hand zu säen. Dafür bedarf es immer einiger Bedingungen: der Acker muss fertig bearbeitet sein, das Wetter sich von der freundlichen Seite zeigen und die gemeinsame Mahlzeit vorbereitet werden. Und natürlich wurde der Bürgermeister gefragt, ob er nicht Lust hat, einige Worte zu sagen.

Alles hat geklappt und so konnte es 10.00 Uhr am Samstag, 25.03.17, losgehen. Armin erzählte zuerst über die Rolle des Saatgutes für die Bauern und das Wunder, was in jedem Samen veranlagt ist. Alles was wir an Nahrung zu uns nehmen, ist im Ursprung eines so kleinen Korns verborgen. Und welch leckere Speisen werden daraus gezaubert. Ist das nicht wirklich ein großes Wunder?

Carsten Schmidt, der das Amt des Bürgermeisters von Limbach-Oberfrohna bekleidet, hat uns schon 2014 besucht, als wir "Zukunft säen" veranstalteten. Er kennt uns seit vielen Jahren und verfolgt unseren Werdegang mit Interesse. Und da waren wir schon ein bisschen stolz, als er uns so lobende Worte für unser Engagement schenkte.

Doch jetzt an die Arbeit. Armin und Konstantin behandelten das Saatgut, bevor es auf den Acker kommt noch mit sogenannten Knöllchenbakterien.

Dafür kommt es in eine Beiz-Trommel und wird gut durcheinander gerührt. Unten fallen die Erbsen mit ihrer Erstversorgung heraus und nun konnte es losgehen:

Schön in einer Reihe im Abstand von 2-3 m aufgestellt und die letzten wichtigen Anweisungen von Armin angehört und endlich durfte man selber Bauer sein!

Es ist schon ein besonderes Gefühl, die Samenkörner durch die Luft zu schmeißen und irgendwann ein Feld voller blühender Erbsen zu sehen. Und das sieht richtig gut aus! Die Erbse bringt viele Nährstoffe durch die Knöllchenbakterien in den Boden und hinterlässt ein wunderbares Feld für starkzehrende Kulturen, wie zum Beispiel Kohl oder Porree.

Es machte allen Spaß und auch die Fahrt auf dem Trecker-Anhänger mit Armin ist jedes Mal besonders für die Kinder ein echtes Highlight. Naja, eigentlich für die Erwachsenen genauso, besonders, wenn es bisschen schneller und huckeliger wird:)

Nach getaner Arbeit gab es natürlich auch was zu essen. Dafür hatte Tim ein Lagerfeuer gemacht und die Suppe aus allerlei Wurzelgemüse von Pauline darüber erwärmt.

Eine lange Tafel wurde aufgebaut und das Wetter war herrlich, um draußen in großer Runde mit zwitschernden Vögeln im Geäst gemeinsam zu essen, sich auszutauschen oder einfach nur die Sonne zu genießen.

Danke an alle, die dabei waren.

Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt:

"Zukunft säen" auf dem Guidohof!