Backkurs mit Georg

Heute wird es außergewöhnlich in unserer Backstube. Denn samstags backen wir selten und dann noch dazu mit interessierten Menschen, die sich für das handwerkliche Brotbacken interessieren. Am Samstag fand unser erster Backkurs in unserer Holzofenbäckerei statt. Und wie groß das Interesse war, konnten wir bei dem sehr schnell ausgebuchten Kurs erkennen.

Georg hat sich gut vorbereitet und alles was gebraucht wird steht bereit. Armin hält eine kleine Einführungsrede zur Geschichte unserer Bäckerei, wo seine Leidenschaft des Brotbackens zu einem wirtschaftlichen Standbein des Guidohofs gewachsen ist.

Doch heute wird das Wissen weitergegeben. Das eigene Getreide wird bei uns immer frisch gemahlen hier wird das Mehl für feinere Sorten ausgesiebt.

Denn ganz verschiedene Brotsorten werden heute vorgestellt und sollen gebacken werden, wie zum Beispiel das Roggenbrot oder unser Bauernbrot mit getrockneter Tomate und Basilikum. Jetzt werden alle Zutaten in die Schüsseln gegeben.

Unsere eigenen Tomaten haben wir im Sommer getrocknet und sind im Brot natürlich der Renner!

Und dann geht es los mit dem Kneten. Und wer kennt es nicht, das Gefühl mit den eigenen Händen einen Teig zu formen? Ja, der sollte es schleunigst einmal ausprobieren. Huch, es fehlt noch etwas Mehl, damit der Teig gut geformt werden kann.

Immer wieder gibt Georg Tipps bei der Teigführung und zum Schluss kommt ein wunderbar lockerer, gut gekneteter und geformter Teig in die Backform.

Doch davor muss der Ofen angeheizt werden. Wunderbar sieht das aus, wenn die Flammen an die Kreuzgewölbedecke steigen und das Holz verbrennt. Die richtige Hitze ist sehr wichtig und nun werden die Fähigkeiten von Georg sehr gefragt sein. Denn nur bei richtiger Hitze kann das Brot gut ausgebacken werden. Das ist bei so einem außergewöhnlichen Backtag natürlich besonders schwierig.

Die Brote stehen in Startposition und nun wird wie in alten Zeiten mit dem Brotschieber das gegangene Brot in den Ofen geschoben.

Herrlich wie es jetzt duftet und wie schön fühlt es sich an in der wohlig warmen Backstube zu sein, sein eigenes Brot im Backofen zu wissen, draußen fallen ein paar Flocken und man freut sich auf den ersten Biss ins frisch gebackene Brot.... Was kann es Schöneres geben?

Deshalb unser Tipp für Weihnachten: Backkurs-oder Kochkurs-Gutschein verschenken!

Denn egal ob alt oder jung, so ein selbstgebackenes Brötchen ist einfach unvergleichlich!

 

 

 

 

 

 

Unsere lustige Weihnachtsfeier

Unsere Betriebsweihnachtsfeier hat schon eine lange Tradition und weil wir vor den Feiertagen alle viel zu tun haben, teilen wir uns auch hier in der Vorbereitung und bei den Programmpunkten auf. Je nachdem, was jeder am Liebsten tut, kann man sich bei der Vorbereitung am Buffet, bei Kaffee und Kuchen oder aber am Kulturprogramm beteiligen.

Was uns da so alles einfällt, ist für alle ein Hochgenuss. Die Hördialoge nach Olaf Schubert von Oskar und Konsti vorgetragen, sind seid letztem Jahr die größte Lachnummer.

Und so wurden wir mit drei so orginalgetreuen Dialogen zu rollenden Lachtränen gebracht.

Natürlich darf auch das gemeinschaftliche Singen nicht fehlen. Und da Konstantin seid Jahren im Kammerchor singt, sind wir in der glücklichen Lage, durch seine lustige, positive Motivation mit Sopran und Bass ziemlich schnell zweistimmige Weihnachtslieder zu singen.

 

Das hat wirklich richtig gut geklungen!

 

 

 

 

 

Klaus zeigt uns schon in den vergangenen Jahren seine komödiantische Seite und auch heute hatte er wieder gedichtet und geprobt, um uns musikalisch den Alltag in der Backstube zu erklären....so witzig!

 

Doch jetzt erst einmal ran ans Buffet! Hier konnte man sich kulinarisch einbringen. In so einem Ökokistenbetrieb gibt es echt gute Köche und Köchinnen. Und man ist immer traurig, wenn einfach nichts mehr rein passt in den Bauch.

 

Danach erfreuten uns Lisa und Gesine mit ihren glockenklaren Stimmen mit einem zweistimmigen Weihnachtslied.

 

Annett wanderte dieses Jahr den Jakobsweg in Spanien. Grund genug, uns ihre Bilder zu zeigen und uns den Selbsterkenntnisweg Nummer eins schmackhaft zu machen.

 

Natürlich geht keine Weihnachtsfeier ohne Geschenke und so ist es auch bei uns. Dieses Jahr haben wir beschlossen, dass es die leckersten Dinge bei uns selber gibt und da wir gleichzeitig die besten Fans unserer  Geschenkekisten sind, bekam jeder Guido auch eine personalisierete Geschenkekiste.

 

Doch die musste sich erst verdient werden. Denn vorher gab es ein Rätselraten. 35 lustige Sprüchekarten haben wir gefunden und es musste die dazugehörige Person gefunden werden, die genau zu diesem vorgelesenen Spruch passt. Franziska war unsere Quizkönigin und konnte fast alle Andeutungen zuordnen.

Und so saßen wir noch lang bei Glühwein und lustigen Gesprächen, manch einer saß fast so lange, bis der Bäcker in die Backstube musste.

 

 

 

 

Eine Weinlese im Weingut Cappucina

Ein ganz besonderes Erlebnis durfte ich dieses Jahr in Italien erleben.

Warum? Zu unserem 25 jährigen Jubiläum haben wir ein besonderes Geschenk für unsere Kunden geplant.

Dafür bin ich mit unserem Biogroßhändler Weiling und dessen Weinspezialisten nach Italien gereist.

Das Weingut Cappucina sollte unser Reiseziel sein. 27 ökobegeisterte Menschen aus ganz Deutschland hatten die Chance selber Wein zu ernten.

Der Name La Cappuccina geht auf eine kleine Kapelle aus dem 15. Jahrhundert zurück, die auf dem Anwesen der Familie Tessari steht.

Der winzige Glockenturm von La Cappuccina ist heute das Logo des Weinguts , das seit 1985 Bioweine erzeugt. Das wunderschöne Anwesen ist seit 1725 im Besitz der Familie Tessari. Ab 1980 wurde mit dem Weinbau begonnen.

 

 

Heute werden rund 26 Hektar Weinreben in nächster Umgebung des Weinguts nach biologischen Richtlinien bewirtschaftet. Die Böden der Weinbauflächen liegen auf einem Untergrund von basalthaltigem, schwarzem Gestein, der den Bioweinen von La Cappuccina eine typische mineralische Note verleiht

Drei von vier Geschwistern teilen sich die anfallenden Aufgaben. Elena ist verantwortlich für Verkauf, Werbung, Messen und Verwaltung, Sisto ist mit Herz und Leidenschaft Weinbauer und Pietro verarbeitet die Trauben zu erstklassigen Bioweinen.

 

Für mich war es eine wunderbare Erfahrung die Leidenschaft der Tessari-Geschwister hautnah miterleben zu dürfen.

 

Es hat mir unglaublichen Spaß gemacht selbst Hand anzulegen und zu ernten. Dabei braucht man Geschick und Kondition.

Rote und weiße Trauben haben wir geerntet und diese wurden zu unserem eigenen Hauswein weiter verarbeitet.

 

Besondere Freude hatten wir auch bei den spannenden Erzählungen von den Weinbauern.

So konnten wir bis in den Weinkeller alles über richtig gute Bioweine erfahren.Und natürlich durften wir uns auch selber überzeugen.

 

Und dafür brauchte es nur eine erste Nase im Weinglas und einen ersten Schluck.

 

Dazu kam ein herrliches Buffett in der Sonne Italiens. Mehr benötigt es nicht, um sich wie im Paradies zu fühlen.

Zumal zur der Zeit in Deutschland eher trübes Wetter war.

Ich habe die Reise sehr genossen und freue mich, dass wir jetzt unseren eigenen Jubiläums- und Hauswein haben.

Auf den Weißwein müssen wir noch etwas warten, den Roten allerdings.....

Aber lasst euch überraschen:):):)

 

Hier noch ein schönes Video von dem Weingut Cappucina

 

 

Der kleinste, gemütlichste Weihnachtsmarkt

Das war er wohl, unser Nikolausmarkt am 2.12.2017! 

Wir hatten unseren Innenhof ganz weihnachtlich geschmückt mit Lichterketten, Kerzenschein und Feuerstellen zum Erwärmen.

 

Ab 16.00 Uhr konnten die Besucher kommen, um in unserem Hofladen ihre Bio-Weihnachtsgeschenke zu besorgen oder um dem Duft zu folgen und in den Innenbereich unseres Vierseithofs zu treten.

 

Natürlich roch es nach Rostern vom Biohof, die Brötchen dazu kamen direkt aus der Backstube frisch aus dem Holzofen.

 

Aber auch der Glühweingeruch darf nicht fehlen und wenn sich bei der winterlichen Luft die Hände um den warmen Becher schließen, dann wird es gemütlich und altvertraut.

Manch einer lässt sich den Langos schmecken, der mit Käse und saurer Sahne und Knoblauchöl zubereitet ist.

Im Hofinneren kann man sich mit Geschenken der anderen Art eindecken. Denn hier geht es um das kleine Feine. Bienenwachskerzen und Genähtes, Gestricktes, Schmuck und kulinarische Leckereien luden zum Verweilen ein.

 

 

Das größte Begängnis für die vielen Kinder, die sich auf den Hof tummelten, war allerdings unsere Backstube.

Hier hat man sie dann während des Glühweintrinkens auch eine ganze Weile nicht mehr gesehen, denn es gab viel zu tun in unserer Bäckerei. Selber Plätzchen backen ist für jeden, der es kennt, eine der schönsten vorweihnachtlichen Erinnerungen.

 

Der Duft der weihnachtlichen Gewürze und der einzigartige Geschmack. Auch meiner Oma ihr Rezept landete in gerollter Form unter den Kinderhänden und hier seht ihr einige Impressionen.

 

 

Nach der wärmenden Tätigkeit konnte man sich draußen noch einer oft vergessenen Weihnachtstradition erfreuen, das gemeinsame Singen.

 

 

 

 

Mit Gitarren und Geigenbegleitung sang alt und jung um das Lagerfeuer herum.