Entenjunge und Kücken in einer Familie

So ein kleines Leben auf dem Hof bringt jedem ein Lächeln auf die Lippen. Unsere kleine Bande hatte sich von Mutti gelöst und watschelte kurzerhand den Seidenhühnern hinter her.

 

 

So marschierte die Rasselbande über den Fussballplatz durchs Tor. Wir durften alle wieder einsammeln und zurückbringen.

 

Roßbis Hobby sind die Laufenten, Hühner und Gänse und besonders schön ist natürlich die Kinderstube.

So gibt es schon den ein oder anderen Kuschelkandidat, der sich besonders gern schmusen lässt oder das Phänomen, dass sich die Enten und Kücken vermischen.

 

Mir fällt dann immer sofort eine Geschichte ein, als sich das Entenjunge und das Kücken um ihre Beute stritten und das Kücken dem Entenjungen alles nachmachte. Zum Schluss ging das Entenjunge schwimmen und das Kücken wäre fast ertrunken, wenn es die Mama nicht noch gerettet hätte. Hoffentlich sind unsere zwei Kücken klüger.

Großer Pflanzenmarkt im Sonnenschein

So ein wunderschöner Tag lockt natürlich geradezu, sich ein paar Pflänzchen zu kaufen, um sie in den eigenen Garten oder den Balkon zu setzen. Wenn es dann noch samenechte, geschmacksgezüchtete und mit Liebe angebaute Pflänzchen sind und man nebenbei noch einiges auf dem Hof erleben kann, dann fängt der Tag gut an.

So erwarteten wir ab 10.00 Uhr bei unseren schön aufgebauten Pflanzen- und Samen-Ständen unsere Gäste.

 

 

 

 

Roßbi hat den Pflanzenmarkt organisiert und schon Tage vorher die Schildchen entworfen, den Ablauf geplant und jedes Jahr mit neuen Ideen für Abwechslung gesorgt. Schön hergerichtet war es dann, als unsere ersten "Hobbygärtner" eintreffen.

Klaudia, Auszubildende im 3. Lehrjahr und

Doro, Auszubildende im 1. Lehrjahr sind unsere zwei Verkäuferinnen aus der Landwirtschaft, die die Pflänzchen als Keimlinge garantiert schon in ihren Händen hatten. So wissen sie gut Bescheid.

 

 

Natürlich haben die Kinder wieder Priorität bei unseren Angeboten. Sophie gestaltet Samenmurmeln mit den Stepkes und ich muss immer Schmunzeln, wenn ich die stolzen Gesichter mit ihren selbstgeformten Murmeln über den Hof spazieren sehe.

Aber nicht nur da sind sie glücklich, auch das Bioeis schmeckt alt und jung und ich freue mich, als ich so manch glückliche Familie an unserer neuen Kaffeeecke Eis schleckern sehe. Gwendolin hat den Kaffeestand übernommen und so kann man ganz genüsslich auf unserer Sommerwiese Kaffee und Kuchen verspeisen.

Die Hauptsache sind aber doch die Pflanzen und die Informationen dazu. Dafür gibt es unsere Hofrundgänge mit Armin und mir. Hier erzählen wir und beantworten Fragen.

 

 

 

 

Warum wirtschaften wir biologisch, was sind unsere Herzensangelegenheiten beim Bioanbau, wie enstand unser Hof und was bewegt uns hier?

 

 

Was ist ein Biomeiler? Wie gelangen unsere Produkte in die Ökokiste und vieles mehr gab es beim Hofrundgang zu erfahren.

 

 

 

 

So hatte jeder was davon und während die Kleinsten unsere Sandkiste belebten,

 

 

 

 

saßen die Eltern entspannt an unseren Tischen bei einem Käffchen und

 

 

 

 

unsere Pflanzen wechselten den Besitzer.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Oberbürgermeister-Wandertag bei uns

Am Mittwoch und Donnerstag (10./11.05.2017) war ein ganz schönes Gewusel auf unserem Hof. Jeweils 50 Kinder der 3. Klassen kamen zu Besuch. Denn der alljährliche Oberbürgermeister-Wandertag von Limbach-Oberfrohna wurde dieses Jahr nach Uhlsdorf auf den Guidohof unternommen.

Sophie, die für "LernErlebnis Bauernhof" bei uns zuständig ist, hat mit Claudia Heinze von der Stadtverwaltung den Erlebnistag organisiert.

 

Jeweils 4 Gruppen wurden an 4 verschiedenen Stationen unseres Hofes von uns und unseren Mitarbeitern mit der ökologische Landwirtschaft und dem guten gesunden Essen vertraut gemacht.

So durfte eine Gruppe mit mir oder Sophie zum Hofrundgang ganz viel über unseren Guidohof erfahren - über die Aussaat bis zum Packen des Gemüses in die Ökokisten. Die Bedeutung der Tiere und die Arbeit in der Bäckerei, alles wurde kindgerecht verpackt und Fragen durften gestellt werden, die wir oft so nicht erwarteten:)

Eine weitere Station, die jede Gruppe durchlaufen konnte, war die Aussaat. Saatpaletten wurden vorbereitet, in diese die Kinder Mais, Kürbis oder Kohl selber aussäen durften.

Das hat ziemlich Freude gemacht und einige gute Wünsche wie: "Wachse schön" oder "Viel Glück" wurden auf die vorgesehenen Schildchen gechrieben.

 

 

 

Der Oberbürgermeister selber hielt die Vorbereitung des Mittagessens ganz in seiner Hand.

Viele verschiedene Gemüsesorten konnten die Kinder selber schnippeln und ein großer Suppentopf wurde über das Lagerfeuer gestellt. Schön zu sehen, mit welchem Eifer die Kinder am Vorbereiten waren. Natürlich durfte auch immer gekostet werden.

Roh und gekocht, ungewürzt und gewürzt, immer gibt es einen anderen Geschmack.

Und besonders wenn die Kräutchen, wie zum Beispiel Liebstöckel, dazu kommen.

 

 

 

 

Die 4. Sation war besonders begehrt. Denn hier durfte man auf dem Treckerhänger eine Rundfahrt über die Felder mitmachen.

Das lieben die Kinder und viel zu erfahren gab es von Armin oder Gerd.

 

Ganz emsig waren die Kinder beim Steine sammeln, denn die Aktivität ist in dem Alter kaum zu Bremsen und die kindliche Energie möchte raus.

So rannte und wuselte es auf unserem Hof herum, bis pünktlich um 12 Uhr die Suppe fertig war.

 

Jetzt hieß es Anstellen, denn der Bürgermeister selber wollte gern das Süppchen verteilen; dazu lecker frische Brötchen aus der Backstube, eine Nachspeise und Holunderblütensirup.

 

Auch wir lassen uns die Bürgermeistersuppe schmecken und sitzen nach den zwei Tagen glücklich gemeinsam am Tisch und freuen uns am so gut geglückten Wandertag, wo uns auch die Sonne mit ihren warmen Strahlen das eigene Strahlen ins Gesicht zauberte. Jeder einzelne von uns war froh, jetzt hier draußen sein zu dürfen und einhellig wurde beschlossen:

Das machen wir mal wieder!

 

 

 

 

 

 

 

Jurtenbaukurs vom           30.06.2017-02.07.2017

Eine einmalige Gelegenheit bietet sich im Juni für Liebhaber der freien Natur und des handwerklichen Tuns.

 

Jost Pahnke, den einige schon über diverse Tanzkurs und sein Akkordeonspiel kennen, wird diesesmal sein handwerkliches Geschick weitergeben.

Schon mehrere Kurse im Jurtenbau hat er in Mecklenburg geleitet, nun wird er auf unserem Hof dieses Handwerk lehren. Um einen kleinen Vorgeschmack zu bekommen, wie so etwas aussehen kann, hier einige Eindrücke:

 

 

Die Jurte ist das traditionelle Zelt der Nomaden Asiens, besonders verbreitet in der Mongolei. Sie ist transportabel und kann an verschiedenen Standorten schnell auf- und abgebaut werden und gibt mit einem Ofen in der Mitte ein sehr wohnliches, gemütliches Ambiente.

 

Zur Vorbereitung braucht es einen Dachkranz, der am Anfang des Kurses getischlert wird. Dort lassen sich dann die Deckenstangen einhängen. Unsere Jurte wird 60 Stangen tragen.

 

 

 

Das Gerüst aus Dachlatten für die Zeltwand wird mit Stricken geknüpft und kann aufgeschoben und zugeschoben werden.

Wenn dieses sogenannte Scherengitter fertig ist, wird es zu einem Ring aufgeschoben.

 

Je nachdem, ob die Jurte ein oder zwei Eingänge erhält, wird es zusammengefügt.

 

Nun wird der mittlere Ring gesetzt und die Stangen für das Dach angebracht, die sich auf den äußeren Kranz aufsetzen.

Wenn das Dach fertig ist, hat man einen ziemlichen Meilenstein geschafft.

Dann geht es an die Verkleidung.

 

 Ziel des Kurses ist es, das jeder Teilnehmer in der Lage ist, eine Jurte zu Hause nach zu bauen.

 

Auf jeden Fall wird während des Kurses für das leibliche Wohl gesorgt. Denn ein gemeinsames Bio-Essen nach getaner Arbeit im Freien ist etwas sehr Schönes für Leib und Seele. Und auch an Entspannung soll es nicht fehlen. Ein gemeinsames abendliches Lagefeuer wird bestimmt alle erfreuen.

 

Wir freuen uns auf ein wunderschönes kreatives, erfüllendes Wochenende. Die Übernachtung wird ebenfalls in einer Jurte sein.

Beginn:  30.6.2017  ab 10.00 Uhr

Ende:    2.7.2017 16.00 Uhr

Kosten: 180,00€ + Essenspauschale 15,00€ pro Tag (3 Tage)