Betriebsausflug zur Kaffeefee

Die Dankeschön-Betriebsausfahrt für die Hoffest-Helfer veranstalteten wir dieses Jahr bei der Kaffeefee in Wüstenbrand. Und nachdem wir nun schon von Choco del Sol wissen, was ein hochwertiger Kakaogenuss ist, so sind wir jetzt darüber aufgeklärt, was mit fairer Kaffeeproduktion gemeint ist.

So kamen wir in den dreifachen Genuss von sortenreinem Kaffee, der noch im Hochland gedeihen kann und noch von Hand geerntet wird.

 

 

 

 

 

Sehr interessant war auch zu erfahren, warum manche Menschen den herkömmlichen Kaffee schwerer verdauen können. In der heutzutage oft verwendeten Robusta-Sorte sind mehr Säuren enthalten.

 

 

 

 

 

 

Wir konnten den Röstvorgang einmal live miterleben und waren sehr beeindruckt, welches Fingerspitzengefühl dafür benötig wird. Das erinnerte uns stark an unsere Holzofenbäckerei :-) Außerdem lud uns Frau Kujawski ein, die Geschichte des Kaffees zu erfahren und sie ist darin wirklich eine Spezialistin. Nächstes Jahr feiert die Kaffeefee 10jähriges Bestehen. Das Handwerk des Kaffeeröstens hat sich Frau Kujawski über mehrere Jahre in Lehrgängen und Praktikas als Quereinsteigerin selbst angeeignet und war unter den ersten sechs Unternehmen Europas, die bei dem Projekt Cafecita mit eingestiegen ist. Cafecita hält die Geschäftsbeziehungen zu den Bauern des kleinen Bergdorfes Lampocoy im Nuevo Oriente/Guatemala, wo der hochwertige Arabica-Cafe angebaut wird.

Beim abschließenden gemütlichen Buffett unserer selbst kreiierten Speisen gab es eine Überraschung für alle Guidos.

Weil so ein wunderschöner Flügel im Raum steht und das wusste unsere Nicole als Veranstaltungsoranisatorin bereits, haben sie und ich Carsten Klobe als Pianist engagiert für die musikalische Untermalung.

 

 

 

 

 

 

 

Ein schöner Abend mit viel Lachen und der Freude am Kaffee für die ganze Gemeinschaft der Guidos.

 

 

 

 

Produkttipp:

In unserem Online-Shop haben wir eine erlesene Auswahl von reinen Hochland-Kaffee-Spezialitäten, die von Hand geerntet und verlesen und fair gehandelt werden.

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Rote Bete ist Jonathans Gemüse

Jonathan und Doro sind dieses Jahr mit ihren Fahrrädern auf den Hof gekommen und wollten gerne bei uns die Freie Ausbildung im Osten anfangen. Die beiden waren uns sofort sympathisch und da hat Armin alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die beiden bleiben können. Und nun ist Jona eine wertvolle Hilfe im Landwirtschaftsteam. Er betreut dieses Jahr die Rote-Bete-Felder.

Auf diesem Foto zeigt er uns, dass neben diesem Ackerstreifen noch drei weitere Reihen dazu gehören. Nächste Woche hat Sophie wieder die Feriengruppe aus dem Kindergarten in Wolkenburg zu Gast. Die Kinder freuen sich schon auf eine große Ernte-Aktion. Dafür ist die Rote Bete vorgesehen.

 

 

 

 

 

Jede Knolle wird mit der Hand gezogen. "Hier müssen wir gut aufpassen, dass wir die Blätter nicht zerbrechen, weil die Pflanzen etwas eng stehen dieses Jahr", erzählte mir Jonathan bei der Arbeit.

 

 

 

Danach wird das Gemüse gewaschen.

 

 

 

 

Von den kleineren Knollen machen wir Bunde mit je drei Stück. Alle größeren Knollen verlieren leider ihr Grün und können als Kilo-Ware bei uns bestellt werden.

Nach der großen Ernte-Aktion wird unser Rote-Bete-Keller gefüllt, so dass unsere Kunden den Winter über noch lange Rote Bete bestellen können.

Versuch geglückt: erstmalig Wurzelpetersilie

Unser Gärtner Gerd hat sich dieses Jahr an eine neue Sorte herangewagt: Ab sofort gibt es Wurzelpetersilie mit Grün bei uns.

Gerd hat eine Tüte Bingenheimer Saatgut ausgesät und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wurzelpetersilie hat wie Petersilie eine lange Keimzeit und ist daher immer etwas ungewiss, ob die Pflänzchen zu ihrer Kraft finden.

Doch heute stand er glücklich auf seinem Feld. Acht Quadratmeter Fläche konnte er mit Wurzelpetersilie bepflanzen. Und als erstes Fazit hat er gesagt, dass sie noch mehr Fläche im nächsten Jahr bekommen können, damit die Wurzeln genug Platz zum Wachsen haben und nicht zu eng stehen.

Hätten Sie es erkannt? Man kann das Gemüse leicht mit Pastinaken verwechseln. Beim Anbau und den Inhaltsstoffen sind die beiden Sorten in der Tat sehr ähnlich. Von September bis April können beide geerntet werden. Dazu haben beide sehr ähnliche Nährstoffe, u.a. sehr gute ätherische Öle. Sie haben eine verdauungsanregende und harntreibende Wirkung.

Optisch liegt der Unterschied in der Größe. Pastinaken können fast die doppelte Länge erlangen. Zudem ist sie durch einen hohen Zuckergehalt eher süßlich, nussig im Geschmack. Für Babybrei eignet sich die Pastinake daher hervorragend, aber auch in Suppen oder als Pürree. Wogegen die Petersilienwurzel stark an die Petersilie erinnert. Sie bietet daher eine gute Alternative für Sellerie in der wärmenden Gemüsesuppe. Außerdem kann man das Grün wie Petersilie als Kraut zum Würzen oder in Smoothies nutzen.


 

Die abenteuerlichste Art der Teambildung

Es gibt wahrscheinlich keine anstrengendere, aber gleichzeitig wirkungsvollere Art der Teambildung, die noch dazu mit einem Heidenspaß verbunden ist. Dazu hieß es am 24.9.2016 mit drei Fahrzeugen nach Süddeutschland zu fahren, um bei Tough Mudder mit 12 Leuten als Guidohofteam zu starten. Schon im Auto wurde gelacht und unsere T-Shirts "Feel the Power of the Biobauer" erfüllten ab jetzt ihre wahre Bestimmung.

Der fröhliche Trupp startete den 18 km Hindernislauf mit Feuereifer und Franzi, Martina und ich waren die Fotographen am Schauplatz. 12.20 Uhr war Start und zuerst mussten wir zwei Stunden warten, um das Guidohofteam dann freudig am  3,5m hohen Sprungturm ins Wasserbecken zu erwarten.

Der Schlachtruf: "Guido- Hof" hat uns, durch seine Lautstärke, nun auch in Bayern bekannt gemacht und dann noch solche lustigen Menschen dabei!

Das Schöne der Veranstaltung offenbarte sich schnell: Hier hilft jeder jedem, hier geht es um Ausdauer, Kraft und Durchhaltevermögen und einzig und allein um das Ankommen des gesamten Teams ins Ziel.

Was man niemals alleine schaffen würde, schafft man in der Gruppe und so dachte Konstantin  im Vorfeld, dass er das Hangeln über das Wasserbecken niemals schaffen würde.

 

 

Doch dann mit dem Adrenalin und dem Anfeuern der Gruppe legte er neben Roman, Andy und Rene dann doch die Strecke mit Armeskraft zurück.

Und erst unsere Mädels. Ich ziehe den Hut vor meinen tollen Mitarbeiterinnen: Karo, Nicole, Sophie und Roßbi starteten nach wochenlangen Training immer mittwochs nachmittags und sonntags und sie haben es sooo toll gemacht. Ich war dermaßen stolz auf das Guidohofteam, dass außerdem mit Tim, Alex, Malte und Oli an dem Lauf teilnahm.

Wie sie da ankamen mit ausgepowerten und mit schlammbespitzten Körpern, total guter Laune und einer Freude wie ein Haufen kleiner Kinder, die sich mit Schlamm bespritzen, da wusste ich einmal mehr: Mit denen können wir Bäume ausreißen, obwohl wir die auf dem Guidohof in der Regel lieber einpflanzen.

Und wer uns unterstützen will noch mehr Bäume einzupflanzen für den guten Zweck, der kann ab jetzt bei uns getopfte Guidohof- Eichen-Stecklinge erwerben und unterstützt damit die "Freie Ausbildung im Osten". Denn die haben das Geld gerade besonders nötig. Wir verkaufen die kleinen "Kraft der Druiden-Bäume" für 10,- € und 5,- € gehen davon an die Freie Ausbildung. Denn auch unsere Lehrlinge sollen wachsen und stark und kräftig werden für den Ökolandbau, sodass wir immer mehr Höfe der biologischen bäuerlichen Landwirtschaft wachsen lassen für die Zukunft unserer Kinder.