Demeter-Clementinen von Biosybaris

Wenn man unter dem Regenbogen im Clementinenhain von Biosybaris steht und die leckeren Demeterfrüchte genießen darf, das ist schon etwas ganz besonderes.

 

 

 

Zusammen mit dem Verein Ökokiste haben wir diese Reise unternommen, um uns zu überzeugen, wie unsere Biobauern im Ausland arbeiten.

Kalabrien wird als das beste Anbaugebiet von Clementinen bezeichent und ganz ehrlich, das glauben Konstantin und ich ganz sicher.

Die drei Geschwister Minisci konnten uns mit ihrer Herzlichkeit, Gastfreundschaft und Überzeugung für Demeter und Bio begeistern. Zwei davon waren gerade auf einer Demetertagung in Italien und kamen abends zu dem wunderbaren Abendessen und dem Überraschungstanzabend dazu.

Wir erfuhren viel über den Anbau und waren schon beeindruckt, die riesigen Komposthaufen für die Düngung der Demerfrüchte von oben zu sehen. (Auf dem Bild links im Tal) Seit 1996 sind alle Flächen Biozertifiziert. 110 Hektar davon sind Demeter.

 

Die Packhalle ist wie meistens im Ausland eine Kooperative von vielen Biobauern der Region, bei Biosybaris sind es 84 Gesellschafter. Man konnte den Weg der Clementine vom Baum bis in die Kisten verfolgen.

 

 

Hier werden gerade die Kisten für unseren Großhändler Weiling, der die Reise auch organisierte, verpackt.

 

Als wir am Morgen nach dem Besuch beim Hotel am Meer noch diesen herrlichen Sonnenaufgang erleben durften und dann im November noch kurz zum Morgenbad ins Wasser springen konnten, da war die Welt irgendwie so richtig schön.

Deshalb danke an den Veranstalter und die überzeugten Biobauern Italiens....

...und genau pünktlich zum Freitags-Hofladen kommt ein Geschenk von Biosybaris bei uns an. Ich habe mich so gefreut: Ein Clementinenbäumchen aus Kalabrien.

Wir empfehlen euch die 2,3kg Clementinen-Box, praktisch und lecker. Guten Appetit!

Die Gebrüder Di Lauro und ihre Naturlandprodukte

Auf unserer Erzeugerreise durch Italien und vom 8.11.2016 – 12.11.2016 konnten wir zuschauen, wie der Stangensellerie, den es diese Woche in der Ökokiste und im Hofladen zu kaufen gibt, angebaut wird.

 

 

 

Fruchtbare Erde, viel Wind und das Geschick von zwei Brüdern, bringen die hervorragende Qualität zu Stande.

 

 

 

Mit Giuseppe und Francesco Di Lauro schauen wir uns hier den Stangensellerie an, verkosten ihn und werden auf die Wirkung im Körper hingewiesen.

 

 

 

Die Brüder verstehen ihr Handwerk und wir können von der Pflanzung bis zur fertig gepackten Kiste alle Arbeitsvorgänge nachvollziehen.

 

 

 

 

Der Betrieb baut außerdem Brokkoli, Mangold und Petersilie an. Schon seit 1998 haben sie Flächen auf biologische Landwirtschaft umgestellt. Seit 2005 sind die kompletten 60 Hektar Naturland zertifiziert.

 

 

Ihr Haupt-Bio-Partner in Deutschland ist Weiling Naturkost, mit dem wir als Ökokiste auch die Reise unternommen haben und auch zusammenarbeiten.

 

 

 

Natürlich geht es bei den Italienern nicht ohne kulinarische Highlights und Party. So werden extra für uns im befreundeten Mittelalterlichen Restaurant die Bioprodukte von der Azienda Di Lauro zu köstlichen Speisen gekocht.

 

Doch die größte Stimmung kam auf, als Konstantin mit Francesco am Abend ein Luftgitarrensolo hin zauberte und wir gemeinsam das Tanzbein schwingen konnten.

 

Weißkohl ist nun abgeerntet

Es wurde so schnell kalt und der Frost kam, dass sich unsere Ernter beeilen mussten, die Kohlernte einzufahren.

 

 

 

 

 

Jeder Kopf wird einzeln mit dem Messer abgeschlagen und in Kisten auf den Hof gebracht. Schon etwas kaputt, weil es eisekalt ist auf dem Acker, erntet Doro den letzten Kohl.

 

 

 

Was für ein Pracht-Exemplar :-)

 

 

 

 

 

Im Hof angekommen, werden alle Ernte-Kisten in eine große Holzkiste umgefüllt ...

 

 

 

 

 

 

 

... von den gröbsten äußeren Blättern gesäubert, die hier noch zu sehen sind ...

 

 

... und dann schön säuberlich in unser Lager geschichtet. Bei Bestellung entfernen die Ernter komplett die äußeren Blätter bis zum geschlossenen Kopf. Die fertigen Kohle kommen an den Packplatz und werden je nach Wunschgewicht in die Ökokisten gepackt - so gut es geht.

 

Leider war die Ernte dieses Jahr nicht so ertragreich. Wir konnten deshalb leider nicht so viel Sauerkraut wie im Vorjahr ansetzen. Wir bleiben aber guter Dinge, dass uns das Wetter im nächsten Jahr wohlgesonnener ist.

Kato ist in der Kuhherde integriert

Unsere kleine Kato wurde nach der Geburt nicht von ihrer Mutter angenommen. So hat unsere Leih-Mama Doro das kleinen Kälbchen adoptiert und sie mit der Flasche groß gezogen.

Am Anfang sprang sie noch bei uns auf dem Hof herum, doch seit ein paar Wochen konnten wir sie erfolgreich in unsere Kuhherde eingliedern. Das war sehr spannend für uns, denn einen Garantie, dass die anderen Kühe sie annehmen würden, gibt es nicht.

 

 

Wir freuen uns riesig, dass Kato (rechts im Bild) mit Ihresgleichen leben und mit den anderen Kälbchen herumtollen kann. Milch gibt es immer noch – eine Mutterkuh würde ihr Kalb mindestens bis acht Monate säugen.

Zu jedem Demeter-Hof gehört eine Mutterkuhherde. Wir haben dieses Jahr zwei Herden, damit die jungen weiblichen Tiere (Färsen) nicht zu früh gedeckt werden. Bei uns leben Kühe, Kälber und Bullen ganz natürlich zusammen und natürlich dürfen alle Tiere ihre Hörner behalten. Damit es keine Verletzungen gibt, brauchen die Tiere genügend Platz, Auslauf und Futter.

Die Aufgabe von Lehrling Oskar ist es unter anderem, den Weidezaun zu bauen und diesen täglich weiter zu stecken.

Wir haben dafür im Tal wundervolle Flächen mit saftigem Grün, das in Parzellen abgegrast wird. Außerdem sorgt Oskar für genügend frisches Trinkwasser und schaut auf die neugeborenen Kälbchen, denn diese kommen bei uns ganz natürlich auf der Weide zur Welt. Unter solch artgerechten Bedingungen brauchen wir jedoch kaum eingreifen.

Die Mutterkühe wissen genau, was zu tun ist. So können wir uns immer an dem Wunder der Natur erfreuen, wenn die Kleinen ihre ersten Schritte machen und liebevoll von ihren Mutterkühen umsorgt werden.

So lange das Grünfutter auf den Weiden noch reicht, bleiben unsere Herden draußen. Dann beginnt die Zeit im Stall. Wir haben einen sogenannten Tiefstall mit Auslauf, der über die Wintermonate mit Mist und regelmäßiger Zwischenlage von Stroh gefüllt wird. Im Ergebnis erhalten wir im Frühjahr, wenn die Kühe wieder ausgetrieben werden, wundervollen nährstoffreichen Dünger für unsere Felder.